Angelika Papousek

ICH MÖCHTE AUCH IN ZUKUNFT STOLZ SEIN, ÖSTERREICHERIN ZU SEIN !

Angelika Papousek

ICH MÖCHTE AUCH IN ZUKUNFT STOLZ SEIN, ÖSTERREICHERIN ZU SEIN !

Als ich die email erhielt mit dem Aufruf zur Kandidatur für die Funktion als Mitglied des Bundesrates, hatte ich sofort den Eindruck, dass dies jetzt genau das Richtige für mich ist.

Meine Kandidaturen im Rahmen der letzten Nationalratswahl sowie der Gemeinderatswahlen 2015 und auch in diesem Jahr zeigen mein konstantes Interesse, in diesem Team aktiv mitwirken zu wollen.
Die Stimmenzuwächse bei der aktuellen Gemeinderatswahl sind für mich ein klares Zeichen dafür, dass die Richtung der NEOS stimmt und wir auf einem sehr guten Weg sind.
Es ist uns nun auch erstmals möglich, ein Mitglied in den Bundesrat zu entsenden.
Das ist ein weiterer wichtiger Schritt für NEOS und es ist genau der Schritt, den ich besonders gerne machen möchte.
Es ist eine Aufgabe, die nicht so sehr in der Öffentlichkeit bekannt und präsent ist, jedoch meines Erachtens nach durchaus wichtig ist und sozusagen auf "leise" und unauffällige Art und Weise die Regierung etwas zur Ordnung rufen kann, Bedachtsamkeit bewirken kann und sozusagen gelegentlich etwas Einbremsen kann :-)

Als Bundesratsmitglied hat man die Möglichkeit, einen zusätzlichen Beitrag zu leisten in Hinblick auf korrekte Gesetzgebung, Berücksichtigung unserer Verfassung sowie Vertretung der Interessen des Landes Wien.
Weiters ist es gerade jetzt (Stichwort: Pandemie) für den Bundesrat besonders wichtig, auch die EU-Gesetzgebung genau im Auge zu behalten und zu kontrollieren.
Das Pandemieszenario wird uns noch lange Zeit begleiten. Voraussichtlich werden zahlreiche gesetzliche Anpassungen nicht nur in Österreich, sondern natürlich auch EU-weit erfolgen, um neue „Spielregeln“ im sozialen wie auch wirtschaftlichen Zusammenleben aufzustellen,

Als gelernte und aktive Notärztin und Intensivmedizinerin bin ich genau in diesem Bereich tätig; zuletzt im Rahmen der 1. COVID19-Welle im AKH Wien auf den Intensivstationen.
Zusätzlich transportiere ich ständig intensivpflichtige Patienten innerhalb Ostösterreichs von einem Krankenhaus in ein Anderes, entsprechend ihrem Therapiebedarf.
Somit habe ich einen sehr guten Einblick, wie sich die Situation verändert und entwickelt.
Dieser zusätzliche Informationsgehalt ist sicher hilfreich bei so manchen Fragestellungen bzgl. nötiger Massnahmen bzw. gesetzlichen Veränderungen.

Bundesratsmitglied zu sein, bedeutet auch die Teilnahme an entsprechenden Fachausschüssen, wo man seine spezielle Fachexpertise einbringen kann.
Es wäre mir wichtig, in dieser Tätigkeit auch Denkanstöße zu vermitteln und meinungsbildend aktiv zu sein, um unnotwendige und überschießende Massnahmen möglicherweise zu vermeiden und eine Anpassung zu erwirken..
Auch dringliche Anfragen sind diesbezüglich ein durchaus nützungswürdiges Instrument.

Zudem sind mir als alleinerziehende und quasi alleinverdienende Mutter die damit verbundenen erhöhten Anforderungen, die zahlreiche Frauen bewerkstelligen müssen nicht nur bekannt, sondern auch ein großes Anliegen.
Hier vereinen sich zahlreiche Bereiche wie Bildung, Ausbildung, Betreuungsplätze, ja bishin zur Gleichstellung der Frau bzgl. Schlüsselpositionen und auch Einkommen, die ebenfalls neu strukturiert und gesetzlich angepasst werden müssen.

Wie Sie meinem Lebenslauf entnehmen können, war ich bereits mehrfach in verschiedenen Führungspositionen tätig.
Zum Beispiel musste ich mich als Obfrau, Geschäftsführerin und ärztl. Leiterin beim ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) St. Georgen konstant mit den politischen „Drahtziehern“ in Niederösterreich auseinandersetzen. Der ASB ist ein SPÖ-naher Verein und wird somit in NÖ nicht besonders unterstützt.
Dennoch gelang es mir durch gute Leistungen, Kompetenz und Kommunikationsgeschick, mich durchzusetzen, tragfähige Kompromisse zu schließen und die Interessen des Vereins positiv zu lenken.

Diese Erfahrung auf dem „politischen Parkett“ wird mir auch im Bundesrat durchaus nützlich sein. Als Kontrollinstanz des Nationalrates kommt dem Bundesrat eine wichtige Rolle zu, die man keinesfalls unterschätzen darf.
Ich sehe es als großen und wichtigen Schritt, dass NEOS nun auch in diesem Bereich präsent sein wird.
Die bemerkenswert positiven Äußerungen von Bürgermeister Ludwig über unseren Spitzenkandidaten Christoph Wiederkehr zeigen deutlich, dass wir an Aufmerksamkeit und Anerkennung gewinnen.
Somit ist anzunehmen, dass unsere Argumente und Überlegungen auch im Bundesrat durchaus Gehör finden werden.

Da ich rein freiberuflich tätig bin, kann ich mir meine Zeit flexibel einteilen. Es ist daher für mich problemlos möglich regelmässig an den Sitzungen teilzunehmen, aber vor allem auch, ausreichend Zeit zu haben, um Gesetzesvorlagen oder schriftliche Anfragebeantwortungen in Ruhe zu analysieren bzw. dringliche Anfragen selbständig auszuarbeiten.
Regelmässiger Informationsaustausch mit unserer Führungsspitze ist hier natürlich erforderlich.

Es wäre mir ein großes Anliegen, NEOS als Mitglied im Bundesrat vertreten zu können und damit meinen Beitrag leisten zu dürfen, dass in unserem Land und auch in der EU alles möglichst korrekt und sinnvoll gesetzeskonform abläuft.

Der Bundesrat als Kontrollorgan bietet einige Instrumente dafür, dich ich bereit bin bestmöglichst zu nutzen.

Ich bitte Sie daher mir Ihr Vertrauen zu schenken und mich zu untestützen.

Vielen Dank und hoffentlich bis bald !

Angelika Papousek


Lebenslauf

1963 geboren in Wien, Schulbildung in Wien, Medizinstudium an der Univ. Wien
Alleinerzieherin einer fast 20-jährigen Tochter.

Ausbildung zur Fachärztin für Anästhesie und allg. Intensivmedizin an der Univ. Klinik Wien
Zusatzausbildungen: Notärztin, leitende Notärztin, zertifizierte Reisemedizinerin

Tätigkeiten nach der abgeschlossenen Facharztausbildung:

Aufbau der neurochirug. Intensivstation an der Christian-Doppler-Klinik in Salzburg
OÄ und stv. Prim. an der anästhesiolog. Abteilung in der KA Göttl. Heiland
international tätig als Notärztin - luft und bodengebunden
Aufbau und Leitung eines bodengebundenen Stützpunktes in NÖ für Intensivtransporte
Deputy Chief Medical Officer bei einer Flugambulanzfirma in Österreich
OÄ bei der Berufsrettung Wien
04/20-07/20 - als Ersatzkraft in der 1. COVD19-Welle als FÄ f. Anästhesie und allg. Intensivmedizin an der Univ. Klinik Wien zur Betreuung und Behandlung intensivmedizinischer Patienten
freiberufliche Notärztin

Insgesamt mittlerweile 30 Jahre ärztliche Tätigkeit, in denen ich sowohl an der Uni-Klinik Wien, in Gemeindespitälern, geistl. Spital, öffentl. KH in Salzburg und auch im Rettungsdienstbereich in Wien und NÖ, sowie im Flugambulanzbereich in Wien und Tirol die unterschiedlichsten Arbeitsweisen und Prozessabläufe kennenlernen durfte sowohl als nachgeordnete Ärztin als auch in diversen Führungs- und Leitungspositionen.