Peter Landrichter

Aus jedem Stolpern einen Kopfsprung machen!

Peter Landrichter

Kandidiert für: Listenplatz
Vorwahl: Bezirkswahlvorschlag Innere Stadt 1010

  • aktualisiert:
    03.02.2020

Peter Landrichter

Aus jedem Stolpern einen Kopfsprung machen!

Ich wurde durch einen Freund, der meine politische Einstellung aus vielen Diskussionen kannte, bereits 2012 auf Matthias Strolz und seine Neugründung NEOS aufmerksam gemacht und beobachtete die Entwicklung mit großem Interesse. Da ich in der Vergangenheit als politisch interessierter Mensch keine wirkliche Entsprechung in der österreichischen Parteienlandschaft finden konnte, wurde ich zum anlassbezogenen Wechselwähler. Als es mir – nach meiner Herztransplantation – gesundheitlich wieder gut ging, nahm ich Ende 2013 ersten Kontakt mit der Bezirksgruppe NEOS im ERSTEN auf und fand dort viele Übereinstimmungen. Ich fühlte mich in der Gruppe wohl und entschloss mich daher Anfang 2014 zu einer probeweisen Mitarbeit. Als Partei der Mitte bildet NEOS ein breites Spektrum ab. Anfänglich war ich mir noch nicht ganz sicher wohin der Weg gehen würde, aber diese Zweifel konnte ich im Laufe des Jahres ausräumen und wurde daher zum ersten Mal in meinem Leben ein „Parteimitglied“!
Ich kandidierte 2015 am 5. Listenplatz für den Bezirksrat, wir erreichten aber leider nur vier Plätze. Seither habe ich mich intensiv in die Gruppe eingebracht. 2017 übernahm ich die Position des stellvertretenden Bezirkskoordinators und wurde von unseren Bezirksräten in den Klub kooptiert. Ich bemühte mich durch die Organisation der Formate „art & more“ und „politics & more“ und private Werbemaßnahmen sehr um die Erweiterung des Kernteams im ersten Bezirk und habe in allen Wahlkämpfen federführend mitgearbeitet. Die angeregten Diskussionen mit Andersdenkenden bei Wahlkampfständen und bei Tür zu Tür Aktionen waren immer interessant und herausfordernd

Meine politischen Hauptziele in der Bezirksarbeit sind:
•Wirtschaft – Unterstützung der Unternehmer_innen im ersten Bezirk bei deren berechtigten Anliegen.
•Öffentlicher Raum – Es ist mir wichtig die Qualität des öffentlichen Raumes in unserem Bezirk zu erhalten bzw. wieder herzustellen. Gute moderne Architektur (zugegeben ein sehr subjektiver Begriff) soll in Verbindung mit der vorhandenen Bausubstanz eine großartige Umgebung schaffen, die diesen Bezirk sowohl für Bewohner lebenswert als auch für Besucher interessant macht. Es soll mehr Augenmerk auf eine optisch erträgliche Stadtmöblierung (Bänke, Brunnen, Abfallkübel etc.) gelegt werden und negative Einzelfälle wie der Glasanbau an der Kurkonditorei Oberlaa in der Kupferschmiedgasse / Neuer Markt müssen verhindert werden.
•Transparenz und Budget – ich wünsche mir einen im Budget des Bezirks vorgesehenen Betrag, der für die Realisierung von Bürgeranliegen zur Verfügung steht. Die Entscheidung welches Projekt verwirklicht wird obliegt den jeweils sachlich zuständigen Ausschüssen und Kommissionen bzw. der Bezirksversammlung. Das Bezirksbudget und die Auftragsvergaben im Bezirk sollen den Bürgern digital zugänglich gemacht werden und die Bezirksversammlungen gestreamt werden.
•Verkehr und Tourismus – beides große Problemstellungen im Bezirk. Ich setze mich für eine gleichberechtigte Mobilität ein. Die Position der Fußgänger als den schwächsten Verkehrsteilnehmern muss gestärkt werden, die Radfahrerflut soll klar geregelt und Undiszipliniertheit streng bestraft werden. Der Autoverkehr bedarf auf Grund der knappen Platzressourcen eines Gesamtkonzeptes, an dem gerade gearbeitet wird. Bei diesem Konzept muss aber auch auf die Notwendigkeiten der Bewohner_innen und der Wirtschaft Rücksicht genommen werden und sie sollen in die Entscheidungsfindung mit eingebunden werden. Beides Dinge, die bei den klein-kleinen Verbesserungsversuchen der rot-grünen Stadtregierung
negiert werden.
Wien lebt – wie viele Städte – (auch) vom Tourismus und dieser konzentriert sich auf den ersten Bezirk. Vor allem die Touristenströme des Gruppentourismus müssen, bei sensibler Rücksichtnahme auf die Individualtouristen, besser gelenkt und geleitet werden
•Kunst und Kultur – Ermöglichung von kurz- bis mittelfristigen Aktionen, Ausstellungen und Veranstaltungen im öffentlichen Raum. Präsentationen junger, unbekannter aber vielversprechender Künstler. Unterstützung von Ideen der Jugendkultur. Unser Bezirk besteht nicht nur aus Senioren, es gibt auch junge Bewohner, deren Bedürfnisse ernst genommen werden müssen.
•Integration – Ich werde mich für einen fairen Umgang mit Mitbürgern mit Migrationshintergrund einsetzen, soweit das in Bezirkskompetenz liegt.


Lebenslauf

1951 in ein gutbürgerliches Elternhaus geboren. Vater selbständiger Unternehmer, Mutter Angestellte der Kammer der gewerblichen Wirtschaft. Matura - Studium der Betriebswirtschaft an der Hochschule für Welthandel, gleichzeitig Eintritt ins Familienunternehmen. Ab 1984 private Übersiedlung in den ersten Bezirk. Ab 1986 als Verkaufsleiter bei einem großen Direktmarketing Dienstleister beschäftigt. 1996 geschäftsführender Gesellschafter einer Direktmarketing Produktionsagentur in 1010 Wien. 2002 Übernahme der restlichen Anteile. 2010 Verkauf der Firma an den größten Kunden. Weitere Mitarbeit, Einschulung des Nachfolgers, Pensionierung wegen Herztransplantation - seither gesundheitlich wieder alles bestens.
2013 erster Kontakt zu NEOS, ab 2014 Mitarbeit im 1. Bezirk. Ab 2017 als stellvertretender Bezirkskoordinator. Organisation der Formate art & more und politics & more.