Heike Fleischmann

Authentizität nicht nicht etwas, was man hat oder nicht hat. Authentizität ist eine Praxis.

Heike Fleischmann

Kandidiert für: Listenplatz
Vorwahl: Bezirkswahlvorschlag Margareten 1050

  • aktualisiert:
    28.01.2020

Heike Fleischmann

Authentizität nicht nicht etwas, was man hat oder nicht hat. Authentizität ist eine Praxis.

Ich bin ein interessierter und somit grundpolitischer Mensch. Dabei beeindruckt es mich recht wenig, was andere erzählen oder vorhaben, vielmehr ist es für mich entscheidend, wie sie sich verhalten und auch hinter dem stehen, was sie sagen. Worte sagen, wie ein Mensch gerne wäre, Taten zeigen, wie jemand wirklich ist. Menschen zu überzeugen und zu begeistern ist der Beginn der politischen Arbeit. Zu zeigen, dass Politik eben genau dort beginnt, wo man sich ausmacht, wie man miteinander leben möchte. Das ist im Bezirk selbst sehr gut sichtbar. Da begegnet man Menschen jeden Tag. Auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule oder beim Einkaufen oder spazieren gehen. Es sind immer wieder die gleichen Gesichter mit den gleichen Geschichten. Und alles im kleinen Kreis gesagte trifft sich genau dort wieder. Das finde ich spannend. Und wichtig. Im Kleinen zu überzeugen oder zu lernen mit den großen politischen Differenzen auch im Kleinen zu Leben. Denn hier wirkt das große politische Theater weniger, anders, schafft ein Nebeneinander, dem man nur schwer aus dem Weg gehen kann. Weil mein Gegenüber und ich hier leben und wir gemeinsam hier unseren kleinen Alltag meistern.

Ich möchte Bezirksrätin werden, um genau einer dieser kleinen Bausteine eines größeren Ganzen zu sein. Um meiner Umgebung deutlich zu machen, welche Dinge auch auf kleiner Ebene machbar sind. Um zu zeigen, dass nicht nur die Entscheidungen im Parlament relevant sind, sondern jedes Teil vom Mosaik zählt; sei es die Anzahl der Bäume am Siebenbrunnenplatz oder die Debatte um Kennzeichnung der Busumleitungen während dem U-Bahn-Bau im Bezirk. Oder gemeinsam zu überlegen, wie die vorhandenen Aufenthaltsmöglichkeiten und Shops bekannter gemacht werden können, damit aus einer Straße aus Wettbüros nicht nur eine Straße aus Friseuren wird (sagt eine, die die Veränderungen der Reinprechtsdorferstraße hautnah miterlebt).

Der Bezirk Margareten ist aktuell im Umbruch. Die Entstehung der U5 lässt viele Erwartungen entstehen und legt zeitgleich einige Hauptanlaufpunkte lahm durch Sperren und Unzulänglichkeiten. Viele Veränderungswünsche der Bevölkerung werden aufgenommen und auf ein unbestimmtes Später verschoben, ohne ein sicheres System an Informationsrückfluss zu haben. Auch wenn sich durch v.a. den Antrieb der NEOS viel in der politischen Informationsarbeit des Bezirks getan hat, geht da garantiert noch mehr. Dahingehend möchte ich mich aktiv einbringen, um die Margaretnerinnen und Margaretner zu bestärken, dass sie gehört und gesehen werden und einen aktiven Beitrag zum gelungenen Miteinander aller leisten. Diese Grundhaltung sehe ich als einen der wichtigsten Punkte im Selbstverständnis der NEOS, deren Teil ich bin und für die ich kandidiere.


Lebenslauf

Persönlich:
*1986 in Thüringen, Deutschland
2006-2010 Bachelorstudium Soziale Arbeit in Freiburg im Breisgau
Wahlwienerin seit 2010

Ausbildungen:
2010 Bachelor of Arts in Sozialer Arbeit
2017 Zertifizierte Verhaltensberaterin für Katzen
2019 Zertifizierte Office Managerin

Brotberufe:
2012-2013 Betreuerin für Menschen mit Behinderung
11/2013 - 07/2014 Parlamentarische Mitarbeiterin der NAbg. Angelika Mlinar, Referentin für Gleichbehandlungsfragen
08/2014 - 02/2015 Wissenschaftliche Assistenz in einem Projekt zum Thema Politische Partizipation
10/2015 - 08/2016 Betreuerin für unbegleitete minderjährige Geflüchtete
09/2016 - 04/2019 Administration im "StartWien – Das Jugendcollege"
seit 05/2019 Office Managerin