Lukas Lerchner

Der Fortschritt ist die Verwirklichung von Utopien

Lukas Lerchner

Kandidiert für: Gemeinderat/Gemeinderätin Graz, Bezirksrat/Bezirksrätin Geidorf
Vorwahl: Bezirks- und Gemeinderatswahl GRAZ 2017

  • aktualisiert:
    29.11.2016

Lukas Lerchner

Der Fortschritt ist die Verwirklichung von Utopien

Die Grazer Politik ist visionslos!

Meine Generation - die Generation der unter 30jährigen - hat verglichen mit der Generation 2005 einen 10%igen Wohlstandsverlust erlitten. Wir wachsen mit dem größten Schuldenrucksack auf. Unsere Universitäten sind überlaufen und unterfinanziert. Ich habe die Karl Franzens Universität sowohl als Student, als auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter kennengelernt und die Probleme hautnah erlebt.

Meine Vorschläge sind daher:

I.) Ein Check auf Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit für jede Grazer Verordnung.
II.) Ein Informationsgesetz und ein personalisiertes Wahlrecht wie in Hamburg
III.) Eine verpflichtende Schuldenbremse und Abbau der Schulden für Graz

Begeisterung kann man nur mit Visionen wecken!
Ich träume von einem Graz in dem endlich wieder gestaltet und nicht nur verwaltet wird.
Ich träume von einer Stadt in der die Jungen die bestmöglichen Chancen auf Ausbildung und Verwirklichung haben.
Ich träume von einer Region mit einer zukunftsfitten Infrastruktur.
Ich träume von einer Politik in der Bürgerbeteiligung und Transparenz nicht nur hohle Schlagworte sind.

Graz könnte so viel lernen, wenn es über den Tellerrand schauen wollte.
Wir brauchen neue Ideen: In anderen Städten gehören AirBnB und Uber und automatisierte öffentliche Verkehrsmittel zur Realität, warum nicht auch bei uns?
Wir brauchen Erneuerung: Wir brauchen Erneuerung wie z.B. in Form einer Demokratiereform, die endlich Personen und inhaltliche Debatten in den Mittelpunkt stellt.
Wir brauchen Mut: Wir brauchen Mut in Form einer gläsernen Verwaltung und mehr Transparenz in der Politik. Wirklich enkelfit kann Graz nur werden, wenn wir unsere Schulen und Unternehmen wieder auf die Überholspur bringen.

Wir brauchen den Mut, der mich seit 2012 an NEOS glauben ließ, auch in die Grazer Politik. Wir brauchen den Idealismus den wir hatten, um dieses Projekt für einen echten Reformschwung in Graz​ mit Leben zu füllen. Durch meine Arbeit im Parlament und meine Vergangenheit in der ÖH weiß ich, wie man steinerne Strukturen von innen verändert.

Deswegen möchte ich mit euch an einem Graz für Morgen arbeiten.



Lebenslauf

Mein Name ist Lukas Lerchner. Ich bin 29 Jahre alt und studiere Geschichte und Philosophie an der Karl-Franzens-Universität Graz.

Mein politisches Engagement begann 2009 als Mitgründer des Landesverbandes Steiermark der Jungen Liberalen und als Wahlkampfleiter der JuLis bei den ÖH Wahlen an den Grazer Universitäten. Ich war seitdem auf unterschiedlichen Ebenen der Österreichischen Hochschülerschaft aktiv; unter anderem als Vorsitzender der Fakultätsvertretung Geisteswissenschaften, sowie als Chefredakteur des GeWitter Magazins.

Seit 2011 bis 2015 war ich Vorsitzender der Jungen Liberalen der Steiermark und seit Sommer 2012 bin ich für die NEOS in der Steiermark aktiv – u.a. als Mitgliedes des erweiterten Vorstandes der NEOS.

Da mir der intellektuelle Austausch und Redefreiheit Anliegen sind, organsierte ich 2011 die erste österreichweite Debattiermeisterschaft in Graz. Dabei konnten sich erstmals österreichische Studierende gegenseitig in der Kunst der Argumentation und Rhetorik messen.

Bis 2013 war ich am Arbeitsbereich Praktische Philosophie des Instituts für Philosophie als Studienassistent tätig und war davor Projektmitarbeiter bei einem Demokratie-Forschungsinstitut sowie beim European Training and Research Center for Human Rights and Democracy meiner Universität.

Nach dem Einzug der NEOS in den Nationalrat wurde ich Parlamentarischer Mitarbeiter des Neos Abgeordneten Christoph Vavrik. Von November 2014 bis März 2015 war ich als Leiter der Programmentwicklung im NEOS Lab für die Koordination und Weiterentwicklung unseres Bundesprogrammes zuständig.

Zwischen März und Mai 2015 hatte ich die Ehre als Nummer zwei auf der steirischen Landtagsliste und Teil des steirischen Wahlkampfteams leider erfolglos für den Einzug der NEOS in den Landtag zu kämpfen. Anschließend war ich im Sommer und Herbst im NEOS Wien Wahlkampfteam, wo ich für Inhalte und Strategie mitverantwortlich war.

Im Winter 2015 bis Sommer 2016 entschied ich mich nach einem persönlichen Kontakt mit Irmgard Griss, Teil ihres Wahlkampfteams zu werden. Ich war in ihrem Team zuerst für die Unterstützungserklärungen (12.000 UEs- Alleine damit wurde Geschichte geschrieben) und neben den Mobilisierungsbereich war ich auch im strategischen und inhaltlichen Bereich tätig. Bei unserem Versuch eine unabhängige Bürgerin zur Präsidentin zu machen wurde mit 18,9 % der Stimmen ein unglaublicher Erfolg erreicht.


Beantwortete Fragen

Warst du schon einmal (partei-) politisch aktiv?