Sebastian Werkl

Geben wir der jungen Generation endlich eine Stimme!

Sebastian Werkl

Geben wir der jungen Generation endlich eine Stimme!

Klagenfurt ist eine wunderschöne Stadt! Für mich ist Klagenfurt sogar die schönste Stadt Österreichs.
Die Stadt hat nicht nur ein Großteils schönes Stadtbild, sondern auch einige Angebote von Kunst, Kultur und Freizeitmöglichkeiten. Außerdem glänzt die Stadt durch ihre wunderschöne Landschaft rundherum und die Lage direkt am See. Weiters bin ich einfach eng mit der Stadt verbunden.
Doch leider hört damit die positive Beschreibung schon auf, denn die Stadt ist auch geprägt von politischem Stillstand, der sich auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausruht, anstatt die Vorzüge der Stadt weiterzuentwickeln. Im Folgenden will ich dir erzählen wie das meiner Meinung nach funktionieren soll und welche Themen ich dafür aktiv anpacken will:

Der Altersdurchschnitt im Klagenfurter Gemeinderat liegt bei etwa 52 Jahren. Der jüngste
Gemeinderat ist 31 Jahre alt und heißt Karl.
Zugegeben diese Aussage ist zugespitzt und etwas polemisch. Um gute Politik für Junge zu machen muss man nicht unbedingt 20 Jahre alt sein, geschweige denn einen coolen Vornamen haben. Trotzdem bin ich fest der Überzeugung, dass ein demokratisch gewähltes Gremium aus Bürger*innen unterschiedlichen Alters, Geschlechts, Herkünften, oder Berufen zusammengesetzt sein sollte. Nur so kann verhindert werden, dass blinde Flecken entstehen. In Klagenfurt wird seit Jahren kaum Politik für junge Menschen gemacht, die über Symbolik hinausgeht. Dies will ich aktiv mit NEOS verändern! Machen wir Klagenfurt zu einer Stadt in der sich die junge Generation wohlfühlt und in der sie auch gerne lebt:
Geben wir der jungen Generation endlich eine Stimme!

Ein Thema welches meine Generation berührt wie kaum ein anderes ist die nahende Klimakatastrophe.
Auch Klagenfurt kann hier seinen Beitrag leisten um den Klimawandel zu stoppen. Hierfür ist es notwendig, dass Klagenfurt so schnell wie möglich CO2 neutral wird. Dazu sind einige Schritte notwendig, angefangen bei nachhaltiger Verkehrspolitik, über einen erneuerbaren Energiemix, bis hin zu sinnvollen Begrünungsinitiativen der Innenstadt. Diese Schritte müssen aber in Einklang mit der Bevölkerung und der Wirtschaft sein. Nur so lässt sich nachhaltige Veränderung sicherstellen und die Auswirkungen des Klimawandels verhindern. Wir müssen alle ins Boot holen.
Schenken wir Fridays for Future und Scientists for Future Gehör!

Ein besonders wichtiger Punkt für junge Menschen sind die Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten in Klagenfurt. Hierfür müssen wir unter anderem den Hochschulstandort verbessern. Die Alpen-Adria-Universität kann in vielen Punkten weder national, geschweige denn international mit anderen Universitäten mithalten. Wir müssen die Universität schnellstmöglich verbessern. Dazu ist es notwendig, dass wir die Probleme, aber auch die Chancen und Potentiale der Universität ansprechen. Beispielsweise sind Studienzweige wie Informatik, oder Mathematik herausragend. Diese müssen dringend gefördert und nach vorne gestellt werden. Gleichzeitig müssen wir die anderen Studiengänge in Klagenfurt qualitativ aber auch quantitativ verbessern. Außerdem muss die Stadt die Universität endlich in die Innenstadt holen, anstatt sie ausschließlich an den Stadtrand abzuschieben. Des weiteren muss die Stadt den Studierenden endlich etwas bieten.
Auch die restlichen Hochschulen die in Klagenfurt sind müssen dringend verbessert werden. Nur so können wir junge Menschen dafür gewinnen nach Klagenfurt zu ziehen:
Verhalten wir uns endlich wie eine Hochschulstadt!

Seit einigen Jahren ist Klagenfurt ein Großstadt, oder gibt jedenfalls vor eine zu sein. Denn Klagenfurt benimmt sich nicht wie das was sie ist:
Die sechstgrößte Stadt Österreichs!
Ein Zeichen dafür ist der mangelhaft funktionierende Verkehr. Ohne Auto ist man in Klagenfurt aufgeschmissen, der ÖPNV ist kaum vorhanden, Radwege sind über weite Teile nur schlecht ausgebaut und modernen Verkehrskonzepten wie Carsharing oder Leihscootern steht man nur sehr skeptisch gegenüber. Auch die oben angesprochenen zu altmodischen Angebote in Kunst, Kultur und Freizeitmöglichkeiten
sprechen nicht für eine moderne Großstadt.
Hier braucht es ein nachhaltiges, einheitliches Stadtentwicklungskonzept, das über die nächste Legislaturperiode hinausdenkt und Klagenfurt zukunftsfit macht.
Machen wir Klagenfurt zur Smart-City!

Klagenfurt ist die Landeshauptstadt des einzigen Bundeslandes Österreichs welches von
Abwanderung betroffen ist. Auch wenn Klagenfurt Zuzug hat, kann die Stadt diesen Kärntner Trend noch nicht umkehren.
Für viele Menschen ist es nicht attraktiv aus anderen Bundesländern und Staaten nach Klagenfurt und Kärnten zu kommen. Hier müssen konkrete Handlungen gesetzt werden, um den Standort Klagenfurt besser zu gestalten. Wir müssen es beispielsweise für junge Menschen attraktivieren in Klagenfurt zu studieren und gleichzeitig ihre Jugend hier zu genießen, für Gründer*innen vereinfachen in Klagenfurt unternehmerisch tätig zu werden oder es für junge Familien möglich machen nach Klagenfurt zu ziehen und hier Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen.
Attraktivieren wir den Standort Klagenfurt für alle!

Ein weiterer Grund warum ich kandidiere ist mein Heimatstadtbezirk Wölfnitz.
Obwohl sowohl die Bürgermeisterin, als auch einige Gemeinderäte aus diesem wunderschönen Bezirk kommen wird er sträflichst vernachlässigt. Es gibt wenig städtische Infrastruktur in Wölfnitz, in den letzten Jahren sind immer mehr Feste weggefallen und der Bezirk wird auch nicht als städtisches Naherholungsgebiet genutzt, wofür er eigentlich prädestiniert wäre. Auch sonst wird Wölfnitz kaum in die Stadt integriert sondern liegt von ihr fast unberührt als Wohngebiet vor den Toren der Stadt.
Es braucht ein vernünftiges Konzept für Wölfnitz und Politik die sich für meinen 14. Bezirk stark macht!

Diese Punkte motivieren mich bei der Gemeinderatswahl 2021 in Klagenfurt gemeinsam mit NEOS in einem starken Team zu kandidieren. Dafür brauche ich dein Vertrauen und hoffe auf deine Unterstützung in der Vorwahl!

Dankesehr,
dein Sebastian


Lebenslauf

Lebenslauf:
Am 17.08.1996 in Klagenfurt geboren

Bildungsweg:
2002-2006
VS 22 Ponfeld

2006-2010
BRG Viktring, Musikzweig

2010-2011
PTS Klagenfurt, IT-Zweig

2011-2016
HBLA Pitzelstätten, Informations- und Umweltmanagement, abgeschlossen mit Matura

2017-2019
Karl-Franzens Universität Graz, Lehramtsstudium Chemie & Deutsch

2019-heute
Fachhochschule Kärnten, Soziale Arbeit

ab Oktober 2020
Technische Hochschule Köln, Zusatz-Programm (DDP) Soziale Arbeit

Berufliche Erfahrungen:
2013-2019
Fischgasthof Jerolitsch, Ferienjobs, Koch

2016-2017
Zivildienst Klinikum Klagenfurt

seit 2020
geringfügig angestellt bei der österreichischen Post AG


Beantwortete Fragen

Servus Sebastian!

Viele der von dir angesprochenen Themen fallen in die Gesetzgebungskompetenz des Landes Kärnten und die Stadt Klagenfurt kann nur bedingt Einfluss nehmen. Welche konkreten Anträge wirst du in deinem ersten Jahr als Gemeinderat stellen, um deine Herzensthemen voranzubringen? :)

LG Julia Sommer — Julia R.