Birgit Breitenlacher

der Politik/ den Politikern wieder vertrauen können!

Birgit Breitenlacher

der Politik/ den Politikern wieder vertrauen können!

Viele Wochen ist es her, dass ich diesen Text schrieb. Nichts ist davon weniger wahr geworden, allerdings viel wichtiger sehe ich jetzt, wir brauchen mehr Ehrlichkeit in der Politik. Schon Camus sagte: Die einzige Art, gegen die Pest zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit.

Wie wichtig ist es, gerade in diesen Zeiten, die Wahrheit zu hören. Einschätzen zu können, was los ist. Nichts ist schlimmer, als Lügen oder Halbwahrheiten zu hören. Ich will mich einsetzten, dass jede/jeder wieder einem/einer PolitikerIn glauben kann.
Mehr Ehrlichkeit in der Politik!
Ich denke, man kann es den WählerInnen zumuten. Politik auf Augenhöhe!
Ein Mensch, in meinem Fall, eine Frau, der jedermann/jedefrau vertrauen kann! Das ist mir wichtig!! Eine Politikerin zum Anfassen, aber vor allem: zum Vertrauen!

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Die liberalen Ideen waren schon immer meinem Denken entgegenkommend und dadurch kam ich mit der Gründung von Neos und dem Kennenlernen von Matthias Strolz sofort zu dem Schluss, den bequemen Platz auf dem Sofa zu verlassen mich da einzubringen.

Das tu ich seit November 2013 und bin auch seit 2015 Bezirksrätin in Penzing.

Ich bin überzeugt, dass es eine neue Politik braucht, kein Ausgrenzen, sondern Inklusion. Kein gegeneinander sondern miteinander. Politik, wo sich jeder mit Ideen einbringen kann und nicht, der von der stärksten Partei kann sich durchsetzen, sondern die vernünftigste.

Ein großes Anliegen von mir ist, Frauen zu motivieren, sich einzubringen, weibliche Politik zu machen. Nicht Rechthaben und Machtansprüche den Männern abgucken, sondern sinnvolle Lösungen, die leicht umzusetzen sind, gemeinsam finden. Mit Frauen und für Frauen. Frauen und Mädchen stärken, sich untereinander zu stützen, zu achten und zu unterstützen. Eine Politik für Frauen und aber auch für Männer, denen es ja auch besser geht, wenn sich (Eltern-) Paare auf Augenhöhe begegnen und sich keiner ausgenützt fühlt und vielleicht auf einer guten Basis, Kinder bekommen und aufziehen.

Weg mit alten Strukturen, die wir schon alle so tief verankert haben, dass viele glauben, es wäre angeboren und man könne nichts mehr verändern.
Lasst uns neue Wege gehen, gemeinsam.

Lasst uns Kinder und alle Menschen in den Mittelpunkt stellen und für sie Politik machen.
Lasst uns gegenseitig helfen und unterstützen und uns nicht gegenseitig ausspielen, auf dass dann nicht ein paar gewinnen, sondern wir alle.

Nehmen wir Rücksicht auf Fußgänger im Verkehr und gehen wir Achtsam mit ihnen um, weil fast jeder ist auch irgendwann ein Fußgänger.
Nehmen wir Rücksicht auf Kinder, gehen wir Achtsam mit ihnen um, denn sie sind unsere Zukunft.
Nehmen wir Rücksicht auf die Tiere, gehen wir Achtsam mit ihnen um, sie sind uns Futter und Kleidung und Freude.
Nehmen wir Rücksicht auf die Umwelt und die Natur, gehen wie achtsam mit ihr um, damit wir sie noch lange genießen können.
Nehmen wir Rücksicht auf die Erde, gehen wir achtsam mit ihr um, wir haben nur die eine.

Dafür will ich mich einsetzen, mich einbringen, in einem schönen Wien gemeinsam leben, Rücksicht auf die anderen zu nehmen, auch wenn sie anders sind. Auch Ungleiches ungleich sein lassen. Nicht Mädchen in technische Berufe drängen, sondern sogenannte Frauenberufe aufwerten, wieso soll die Arbeit eines Automechanikers wertvoller sein als des der Friseurin?

Unterstützt mich, damit ein anderer Wind in das Rathaus kommt, ein weiblicher, ein achtsamer, ein respektvoller und weg mit Machtspielen.

Und zumindest in Wien sollen Schulen um 9:00 erst starten!!



Lebenslauf

Ausbildung:
1980: Matura RG Waltergasse
2003: Abschluss Studium der
Rechtswissenschaften in Wien
2004: Mediatorenausbildung
2013/14: EU-Kurs
Kinder:
1982, 1986, 2x 1990, 2x 1999
Berufserfahrung:
Mitarbeit in einem IT-Unternehmen
Gastronomie Konzession und Aufbau eines
Kaffeehauses
Gewerbeschein und Gründung einer Buch-,
Papier-, Spielwarenhandlung
Mediatorin
seit Oktober 2015 Bezirksrätin in Penzing
Außerdem:
Seit 1992 im Elternverein; EV-Obfrau bis 2018


Beantwortete Fragen

Liebe Birgit, Was konkret willst du auf Landes- und Bezirksebene unternehmen, um dich für die Anliegen von Frauen einzusetzen und um in der Gender-Frage weiterzukommen? Was kann im Land und im Bezirk getan werden, um das Verhältnis der Geschlechter zu verbessern und zu erreichen, dass sich beide auf Augenhöhe begegnen und sich kein Teil ausgenützt fühlt"? — Alexander Hofmann