Dolores Bakos

Eine Chance zu haben sollte keine Frage des Glücks sein

Dolores Bakos

Eine Chance zu haben sollte keine Frage des Glücks sein

Dass ich kandidiere, das war alles andere als geplant.

Ich habe schon früh begonnen mich politisch zu interessieren: Zu einer Zeit, in der Sebastian Kurz gerade Integrationsstaatssekretär wurde und man das Gefühl hatte, dass sich bei der ÖVP, bei der ich anfangs angedockt bin, jetzt vielleicht etwas tun wird. Dass das Versprechen der Integration durch Leistung eingelöst wird und dass ein Verantwortungsbewusstsein gegenüber kommenden Generationen wichtiger wird als machtpolitische Spielchen.
Schnell habe ich aber realisiert, dass es der ÖVP nur um den Machterhalt geht und alles nur eine Farce ist. Und dass der positive Zugang zu Integration nur eine PR-Show war, hat sich spätestens mit dem wahren Gesicht des Sebastian Kurz gezeigt.

  • Warum habe ich angefangen mich bei NEOS zu engagieren?

Ich habe irgendwann gemerkt, dass die großen Herausforderungen – vor allem in der Integration – von niemandem sonst als von NEOS angegangen werden:
Ehrlich, aber immer anständig.
Im 1. Satz Probleme aufzeigen, aber im 2. Satz über die Lösung sprechen.
Nicht wegschauen, aber keine Angst verbreiten.
Das macht nur NEOS.

  • Warum kandidiere ich?

Ich bin die Tochter zweier Kriegsflüchtlinge, die im Zuge der Jugoslawienkrise nach Österreich geflüchtet sind. Das Geräusch des Klirrens von Fenstergläsern in Folge von Bombenangriffen, das Bezahlen mit Kaffee und Schokolade aufgrund von Hyperinflation und die stete Angst vor Repressalien kennen wir.

Dass ich heute perfekt deutsch spreche, dass ich es geschafft habe ein Studium abzuschließen, dass ich ein gutes Leben führen darf – das habe ich aber nicht dank, sondern eher trotz des Bildungssystems in Österreich geschafft. Ich hatte Glück.
Aber Hand aufs Herz: wie viele Kinder und Jugendliche in Wien haben das ebenso und wollen wir sie allein dem Glück überlassen?
Mein Lebensweg und das Glück, das ich erfahren durfte, sehe ich als Auftrag für die vielen jungen Menschen mit Migrationshintergrund, die nicht mit denselben Chancen ins Leben starten, eine bessere Zukunft mitzugestalten.

  • Was möchte ich verändern?

Es braucht einen echten Masterplan für Wiens Schulen, eine echte Integrationsoffensive. Dazu habe ich einen 10-Punkte Plan für eine erfolgreiche Integrationspolitik für Wiens Jugend in den nächsten 10 Jahren erarbeitet. Gemeinsam mit euch möchte ich daran arbeiten diese Forderungen umzusetzen.

1. Ein Bekenntnis zur einer lösungsorienten und evidenzbasierten Zusammenarbeit aller Parteien, frei von politischen Schranken
2. Kostenlose Ganztagesplätze insb. an Schulen mit hohen sozialen Herausforderungen
3. Förderung der Erstsprache für den erfolgreichen Erwerb von Deutsch als Zweitsprache
4. Ein Chancenindex, sodass Gelder indexbasiert an Schulen verteilt werden können
5. Ein massiver Ausbau der Schulsozialarbeit und weiterem Unterstützungspersonal
6. Ethikunterricht für alle Kinder zur Verfestigung einer gemeinsamen Wertebasis
7. Etablierung von interkultureller Kompetenz in der LehrerInnenausbildung
8. Verstärkte Zusammenarbeit zw. Eltern, Schulen und Communitys durch Partnerschaften
9. Zusätzliche Ressourcen für Deutsch – Förderunterricht
10. Stärkung der Jugendarbeit, um VertreterInnen und damit Vorbilder aus den Communitys zu gewinnen

Dass ihr euch mein Vorwahlprofil durchlesen könnt - das wäre für mich ohne viel Glück in dem System nicht möglich gewesen.
Ein selbstbestimmtes Leben zu führen, das sollte keine Frage des Glücks sein.

Dafür setze ich mich ein und bitte dich deshalb um deine Unterstützung bei der NEOS Vorwahl.



Lebenslauf

Dolores Bakos BA | 1993 geboren in Wien

Ausbildung:

  • Universität Wien, laufendes Diplomstudium der Rechtswissenschaften (1 fehlende Prüfung bis zum Abschluss) mit Schwerpunkt Wirtschaftsprivatrecht
  • Universität Wien, abgeschlossenes Bachelorstudium der Politikwissenschaften
  • Volksschule und Gymnasium in 1050, Wien (Reifeprüfung mit ausgezeichnetem Erfolg)

Berufliches:

  • seit 2015 laufend juristische Mitarbeiterin in mehreren Wiener Rechtsanwaltskanzleien mit u.a. den Schwerpunkten Fremdenrecht, Datenschutzrecht und Medienrecht

  • 03/2018 - 09/2018: Law Clinic Verbraucherrecht und Praktikum beim Verein für Konsumentenschutzinformation (VKI)

  • 07/2017 - 10/2017: Mitarbeiterin im Bereich Mobilisierung NR Wahlkampf Bundesbüro NEOS

  • 10/2016 - 12/2016: Praktikum WKÖ AC Budapest - Handelsabteilung der Österreichischen
    Botschaft in Budapest

Ehrenamtliches:

  • seit 09/2018 Vorsitzende der JUNOS - Junge Liberale NEOS Wien
  • 07/2016 - 07/2017: Vorstandsmitglied für Organisationsentwicklung der JUNOS Studierende
  • 07/2015 - 06/2017: ÖH - Mandatarin der Universitätsvertretung der Universität Wien

Sonstiges:

Muttersprache: ungarisch & deutsch
weitere Sprachen: englisch (C1), b/k/s (A2)


Beantwortete Fragen

Liebe Dolores,
derzeit wird in Schulen Religionsunterricht für unterschiedliche Konfessionen angeboten. Schüler_innen müssen diesen besuchen, sofern sie nicht davon abgemeldet werden. Schülerinnen und Schüler werden dadurch nach Konfession getrennt, viele gehören mittlerweile aber auch keiner Konfession an. Ein verpflichtender, den schulischen Religionsunterricht ersetzenden, Ethikunterricht könnte hier Abhilfe schaffen. Wie stehst du zu diesem Thema.
LG
Bernd — Bernd A.
Liebe Dolores,

könntest du mir deine drei wichtigsten (konkreten) Forderungen/Projekte nennen, die du als Landtagsabgeordnete in der nächsten Legislaturperiode umsetzen wollen würdest?

Vielen Dank!
Lg — Christoph H.
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und wird auch im Wahlkampf und in der nächsten Wahlperiode des Gemeinderates eine wesentliche Rolle spielen. Der Klimawandel ist als Querschnittsmaterie in allen Politikbereichen mitzudenken. Wie wirst du in deinen wesentlichen Politikbereichen den Klimawandel berücksichtigen, insbesondere, was die Klimawandelanpassung betrifft? Liebe Grüße Sebastian — Sebastian Beiglböck