Paul Häuslmayer

Big Ideas: Ideen diskutieren und Probleme lösen!

Paul Häuslmayer

Big Ideas: Ideen diskutieren und Probleme lösen!

Sechzehn Jahre lang hatte ich beobachtet, wie wir kurzsichtig und unverantwortlich regiert wurden, denn die Schlüsselthemen der Zukunft blieben immer und immer wieder auf der Strecke. Sechzehn Jahre lang hatte ich mich aufgeregt. Beim Lesen der Zeitung, beim Radiohören und Fernsehen, beim Lesen von Kommentaren in den sozialen Medien. Sechzehn Jahre lang hatte ich mich über die Politik in Österreich – und in Wien im Speziellen – geärgert; über Steuerverschwendung, Intransparenz und strukturelle Korruption.

Ich hatte mir immer nur vorgestellt, wie man es anders, wie man es besser machen könnte, ohne dass ich dabei selbst politisch aktiv wurde. Dies änderte sich, als ich mir im September 2018 „Eine sehr persönliche Erklärung“ von Beate Meinl-Reisinger ansah. Nachdem Fr. Meinl-Reisinger die bevorstehende Geburt ihres dritten Kindes bekanntgegeben hatte, wusste ich: Wenn eine dreifache Mutter unverhofft die Führung einer Partei übernehmen und – wie das letzte Jahr gezeigt hat – ihre Aufgabe mit so viel Leidenschaft und Energie erfüllen kann wie sie, dann habe ich nun wirklich keine Ausrede mehr, Zaungast zu bleiben. Meine liberale Grundhaltung und mein Wunsch, mich an einer echten, anständigen und nachhaltigen Veränderung in Österreich zu beteiligen, führten mich im Dezember 2018 ohne Umwege zu NEOS.

Ich möchte an Lösungen mitarbeiten und Verantwortung in der Stadt übernehmen. Als Pädagoge, der in erster Linie Kinder mit Migrationshintergrund betreut, liegen mir die Themen Bildung und Integration ganz besonders am Herzen, aber auch Transparenz und ein sorgsamer Umgang mit unserem Steuergeld ist eines meiner höchsten Ideale. Deswegen kandidiere ich bei der kommenden Landtags- und Gemeinderatswahl, um in Zukunft mein Know-How und meine Fähigkeiten in der Politik einzusetzen und konstruktiv, evidenzbasiert, aber auch mit Biss und Leidenschaft eine bessere Zukunft für meine Heimatstadt mitzugestalten!



Lebenslauf

Mag. Paul Häuslmayer
geb. 27. Februar 1989 in Wien

-) Ausbildung:

Mag. phil. an der Universität Wien, Lehramtsstudium (Unterrichtsfächer: Latein und Psychologie/Philosophie)

Matura am Gymnasium GRG3 Kundmanngasse, 1030 Wien

-) Berufserfahrung (in Auswahl):

seit 08/2018: Caritas der Erzdiözese Wien - Standortverantwortlicher Pädagoge

04/2010-09/2014: Lottokollektur Würtzlerstraße - Verkauf und Kundenbetreuung

02/2012-04/2013: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) - Administrativer, später wissenschaftlicher Mitarbeiter

04/2011-12/2011: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) - Zivildienst

05/2009-04/2010: Bildungsmanagement GmbH ("Lernquadrat") - Nachhilfelehrer

-) Sprachen:

Deutsch (Muttersprache)
Englisch (C2)
Französisch (A1)
Latein
Altgriechisch

-) Interessen und Hobbies:

*) Philosophie: Interessensschwerpunkte im Bereich Ethik und antike Philosophie im Allgemeinen (z.B. Seneca, Cicero, Lukrez)

*) Politik: Debatten und Diskussionen vom Stammtisch bis zum Seminar

*) Podcasts: FALTER Radio, Hello Internet, Making Sense with Sam Harris, Zeit Verbrechen – eigener Podcast zu philosophischen Themen in Konzeption

*) Musik: Gitarre und Gesang, regelmäßige Konzerte und Auftritte bei Geburtstags-, Firmen- und Hochzeitsfeiern

*) Pen&Paper: Rollenspiel („Laientheater“) seit über 15 Jahren – die beste Schule für schnelles Denken, Kreativität und Feedbackkultur


Beantwortete Fragen

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und wird auch im Wahlkampf und in der nächsten Wahlperiode des Gemeinderates eine wesentliche Rolle spielen. Der Klimawandel ist als Querschnittsmaterie in allen Politikbereichen mitzudenken. Wie wirst du in deinen wesentlichen Politikbereichen den Klimawandel berücksichtigen, insbesondere, was die Klimawandelanpassung betrifft? Liebe Grüße Sebastian — Sebastian Beiglböck
Obwohl der Anteil an Frauen in naturwissenschaftlichen Studienfächern in den letzten Jahren gestiegen ist, haben wir immer noch stark mit der sogenannten "leaky pipeline" zu kämpfen. Je höher die Karrierestufe, desto geringer die Chance eine Frau dort anzutreffen. Laut dem Bericht zur "Gleichstellung in Wissenschaft und Forschung in Österreich" (2018) des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung liegt der Anteil an Professorinnen bei 20 %, weiblichen Vorständen bei 22% und Geschäftsführerinnen bei 10 %. Meine Frage an dich lautet daher: Wie stehst du zu diesem Problem und welche Maßnahmen würdest du treffen um dem "drop-out" von Frauen entgegenzuwirken? — Karin Olek
Lieber Paul,
das Thema Transparenz ist eines der Hauptthemen, die mich in der Politik zur Weißglut bringen. Was möchtest du persönlich dafür tun, um den Wählerinnen und Wählern offen zu legen, wie deine Arbeit als Politiker abläuft und wo siehst du in deiner Partei noch Verbesserungspotential (inkl. erster Lösungsansätze) ?
Liebe Grüße,
Matthias — Matthias Leitner
Hallo Paul! Als junge_r Arbeitnehmer_in der 90er-Generation interessiert es mich besonders, wofür und in welchem Ausmaß Steuergeld verwendet wird. Insbesondere der Einsatz auf regionaler und Bezirksebene (ich bin aus Wien) ist für mich nicht immer transparent und durchschaubar. Ich wäre gerne besser über den Einsatz entsprechender Steuermittel informiert, beziehungsweise würde ich mich gerne stärker bei regionalen Klein-Projekten mit Steuergeldvergabe einbringen können. Daher meine Fragen an Dich: Was wird auf Bezirksebene getan, kennst du vielleicht Beispiele? Wie kann man diese Thema regional transparenter machen? Wer bestimmt überhaupt, was gemacht wird, und kann man hier die Bevölkerung stärker involvieren? — Marlene Riethus
Was tun die NEOS für Menschen mit Behinderungen? Im Programm ist quasi alles was Österreich so bewegt enthalten. Nachhaltigkeit, Entlastung, Offenheit, Schule. Gesundheitssystem, Ausbildung, Integration. Aber Behindertenpolitik ist, wie auch bei anderen Parteien, quasi nicht vorhanden. „Größtmögliche persönliche Freiheit“ ist großartig. Viele Menschen mit Behinderungen träumen davon auch. Von selbstbestimmtem Leben und Barrierefreiheit. Nur leider auf ganz anderem Niveau. Für viele bedeutet Selbstbestimmtheit mehr als nur ein Mal am Tag auf die Toilette zu gehen, essen zu können wenn man hungrig ist und zu trinken wenn man durstig ist. Die traurige Wahrheit ist, dass es unzählige Menschen in unserem schönen Heimatland gibt, denen das nicht möglich ist. Und es fällt der Gesellschaft nicht auf, weil sie irgendwo allein versumpfen und niemandem Probleme bereiten. Darüber sollte gesprochen werden! — Cornelia Hofmann
Hallo Paul,

NEOs sind ja die Partei der Selbständigen. Jetzt gibt es aber viele sogenannte “Neue Selbständige” die nicht Unternehmer im klassischen Sinne sind sondern denen der Werkvertrag “aufgezwungen” wird, obwohl sie in Wirklichkeit alle Vorraussetzungen für einen klassischen Dienstvertrag erfüllen. Was willst du / NEOs dagegen tun?

LG Michael — Michael