Alexander Laimer-Netsch

Die einen verwalten ihren Untergang und andere arbeiten an der Gestaltung einer attraktiven Zukunft

Alexander Laimer-Netsch

Kandidiert für: Weiterer Listenplatz
Vorwahl: Weitere Listenplätze NÖ 2023

  • aktualisiert:
    16.05.2022

Alexander Laimer-Netsch

Die einen verwalten ihren Untergang und andere arbeiten an der Gestaltung einer attraktiven Zukunft

Die Entwicklung des ländlichen Raumes, der europäische Green Deal und eine digitale Zukunft gehören zu den Schwerpunkten der europäischen Union. Niederösterreich hat mit seiner Vielfalt, Größe und Schönheit ein enormes Entwicklungspotential.

Derzeit wird unser Land von überschwänglich gefeierten Stillstand regiert. Auf der einen Seite ist Niederösterreich ein Schlaraffenland für Politikerinnen und Politiker die einen ruhigen Job mit wenig Innovation wollen und auf der anderen Seite gibt es die die gegen die Windmühlen der ÖVP ankämpfen. Eine absolute Mehrheit ist ein Hemmschuh für Entwicklung und ein Garant für Stillstand.
Wir stehen in Niederösterreich vor großen Herausforderungen. Unser Land befindet sich seit über 2 Jahren im Krisenmodus, in Europa herrscht Krieg, die Bevölkerung leidet unter einer enormen Teuerungswelle und die Klimaziele dürfen wir nicht aus den Augen verlieren.
Es braucht ein Gesamtkonzept für innovative und nachhaltige Mobilität, Maßnahmen gegen Zentrumsverkümmerung, Initiativen für leistbaren Wohnraum, Regionalentwicklung mit Hirn und Blick auf das große Ganze, Chancengerechtigkeit, die beste Bildung, absolute Transparenz und Willen zur sauberen Politik und gezielte Maßnahmen zur Erreichung unserer Klimaziele.

Nachhaltigkeit:

Nachhaltigkeit und die Erreichung der Klimaziele sind der Grundstein für all mein Handeln und das Fundament für meine Ideen für ein l(i)ebenswerteres Niederösterreich.

Mobilität:

Um nachhaltig den motorisierten Verkehr zu dezimieren, braucht es einen gezielten Ausbau des öffentlichen Verkehrs – gerade für den nördlichen Teil von Niederösterreich. Zusätzlich braucht es innovative Lösungsansätze für die Bewältigung der letzten Meile, wie zB Carsharing, Mitfahr-Apps, Taxikooperationen, Bürger_innen Busse, … Keine Lösung für mich ist Versiegelung für Parkgaragen am Rande zu Wien. Niederösterreich darf kein Parkplatz für unsere Bundeshauptstadt sein. Vielmehr braucht es Kooperationen zur Erweiterung des Wiener Verkehrsnetzes nach Niederösterreich bzw. Erweiterung der Zone 100 auf den Entwicklungsraum.

Zentrumsverkümmerung und Junges Wohnen;

Da ich immer das Gesamtbild im Blick habe und meine Ideen zusammenhängen, liste ich diese beiden Punkte bewusst zusammen auf. Durch die Pandemie haben sich neue Möglichkeiten in der Arbeitswelt entwickelt. Dezentrales Arbeiten hat sich in unserer Gesellschaft etabliert. Viele Gemeinden und auch teilweise Städte in Niederösterreich verkümmern immer mehr zu Auspendler-Gemeinden und Schlafdörfern/-städten. Das hat enorme Auswirkungen. Die letzten Wirtshäuser schließen, Geschäfte siedeln ab und in den Zentren dominiert Leerstand. Gleichzeitig werden für den Bau von Supermärkten Böden außerhalb der Stadtkerne versiegelt. Der Lösungsansatz ist, Leerstände umfunktionieren in Co-Working und Co-Living-Lösungen. Gleichzeitig gehört die regionale Nahseins- und Daseinsvorsorge gefördert. Die Dörfer werden wieder belebt und der verringerte Pendlerverkehr wirkt sich positiv auf das Klima aus.
Wir müssen die nötige Infrastruktur schaffen, Co-Working-Möglichkeiten anbieten, Leerstände für „Junges Wohnen“ oder „Generationen Wohnen“ Projekte umfunktionieren. Wenn die Menschen in der Gemeinde arbeiten, hat auch der Wirt und die Geschäfte wieder ihr Geschäft und es das soziales Leben kehrt in die Gemeinden zurück.

Regionalentwicklung mit Hirn:

Die Gemeinde und Regionalentwicklung wird von der europäischen Union stark gefördert und es gibt zahlreiche Entwicklungsprogramme über ERASMUS+. Ich selbst arbeite derzeit mit diversen europäischen Gemeindeprojekten zu den Themen Green Deal, Nahseins- und Daseinsvorsorge, Caring and Sharing, PROMOCITI und Bildungsräume der Zukunft. Die niederösterreichische Dorf- und Stadterneuerung ist ein ÖVP-naher, strukturell aufgeblasener Verein mit Monopolstellung. Ohne Wettbewerb sind Innovationen nicht notwendig. Die Politik soll Strukturen schaffen und sich auf das Monitoring konzentrieren. Es ist nicht ihre Aufgabe defizitäre Vereine zu führen. Auch hier ist Niederösterreich einzigartig. Gemeindeprozesse müssen mit breiter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger durchgeführt werden. Nur so ist die Entwicklung auch über Legislaturperioden gesichert.

Bildung und Chancengerechtigkeit:

Die beste Bildung von der Elementarpädagogik bis zum akademischen Abschluss inklusive alltagstauglicher Betreuung, Talente Förderung etc. sind für mich selbstverständlich. Zusätzlich ist mir die Erwachsenenbildung eine Herzensangelegenheit. Gerade im ländlichen Raum ist die nonformale Erwachsenenbildung ein wichtiger Zugang zur Bildung. Echte Chancengerechtigkeit entsteht nur dann, wenn es auch niederschwellige Bildungsangebote gibt. Einrichtungen der Erwachsenenbildung gehören unterstützt um ein breites Spektrum an Bildungsangeboten abzusichern.

Das ist eine erste Übersicht über meine Ideen für Niederösterreich. Die Gemeinde- und Regionalentwicklung mit Blick auf unser Klima, Bürger_innenbeteiligung und innovative Zukunftsgestaltung für ein enkeltaugliches Niederösterreich sind mir ein Herzensanliegen. Dafür setze ich mich ein und ich freue mich auf eure Fragen.


Lebenslauf

Beruflicher Werdegang

11/2021 - aktuell SPES Zukunftsakademie, Prozessbeleiter in der Gemeinde- und Regionalentwicklung

06/2021 - 10/2021 EFS Unternehmensberatung; Senior Consultant Qualitätsmanagement - Projekt

04/2021 - 08/2021 NEOS Niederösterreich Projektmanager Programmerstellungsprozess "NÖxt Generation" -Projekt

05/2012 - 05/2021 Arbeitsgemeinschaft Bildungshäuser Österreich, Vorstandsmitglied und Finanzreferent

09/2008 - 06/2021 Don Bosco Haus Wien, Zentrum für Jugend- und Erwachsenenbildung, Geschäftsführer und Bildungshausleiter

10/2006 - 08/2008 MuP Marketing und Planung; Projektmanager und Regionalleiter

01/2003 - 10/2006 Don Bosco Haus Wien, Zentrum für Jugend- und Erwachsenenbildung, Seminarorganisation und Qualitätsmanagement.

Ausbildung:

wba - Weiterbildungsakademie Österreich (Zertifizierungswerkstätte Dezember 2022)
Trainerausbildung intensiv

Dynamic Facilitation . Bürger_innenrat nach Vorarlberger Modell

Prozessbegleiterausbildungen in den Erasmus+ Projekten Green Deals, NahDa, PROMOCITI, Bildungshäuser der Zukunft und Caring &Sharing

Lehrgang Bildungsmanagement Leadership

Systemcert 2nd Part Auditor ISO 9001

Systemcert Qualitätsbeauftragter ISO 9001

WU Wien Tourismuswirtschaft (2004 abgebrochen)

Höhere Lehranstalt für Tourismus Bergheidengasse - Schwerpunkt Tourismusmanagement Matura 2002

Politisches Engagement und Ehrenamt:

Gemeinderat in Bad Vöslau
Kassaprüfer Elterninitiative für anfallskranke Kinder


Beantwortete Fragen

Was ist ihr größter Kritikpunkt an den NEOS? — Raffael Klausner