Matthias Laurenz Gräff

Weil Dich Politik nicht interessierst, heißt das nicht, dass die P. sich nicht f. Dich interessiert

Matthias Laurenz Gräff

Kandidiert für: Weiterer Listenplatz
Vorwahl: Weitere Listenplätze NÖ 2023

  • aktualisiert:
    13.05.2022

Matthias Laurenz Gräff

Weil Dich Politik nicht interessierst, heißt das nicht, dass die P. sich nicht f. Dich interessiert

Warum ich bei den Niederösterreichischen Landtagswahlen 2023 für NEOS kandidiere

Der Mensch sei ein Zoon politikon (ein politisches Wesen), sagte schon der griechische Philosoph Aristoteles. Wahrhaftig schreitet Politik in alle unsere Lebensbereiche ein. Die Gestaltungsmöglichkeit in der politischen Sphäre ist für mich nicht nur eine interessante und spannende Aufgabe, sondern viel mehr ein essentielles Kriterium weshalb ich politisch tätig bin. Nachdem Politik auf all unsere Lebensbereiche Einfluss hat, ist es für mich besonders wichtig bei der Gestaltung und Ideenfindung teilzunehmen. Teilnahme am politischen Diskurs aus einer positiven, optimistischen Haltung und nicht aus einem Protest heraus. Aus diesem Grund habe ich dieses Jahr NEOS in Gars am Kamp gegründet, das nun zweite lokale Team in der Region Waldviertel.

In meiner beruflichen Tätigkeit als Akademischer Maler setze ich den Menschen in die Auseinandersetzung mit den Kräften und Anforderungen seines Umfelds. Eminent sind seine Ziele, Intentionen, Gefühle und seine Entwicklung, die sich im Mittelpunkt der Handlung befindet. Hierbei steht mein Interesse und meine Intention gestalterisch zu wirken im Zentrum, was sich als Roter Faden auf allen Ebenen durch meine Lebensbereiche zieht. Soziales Engagement halte ich gleichsam als wichtig, und daher stelle ich seit Anbeginn meiner beruflichen Laufbahn meine Gemälde für karitative, humanistische sowie progressive Projekte zu Verfügung. Ich bringe auch ein historisches Wissen mit, welches mir persönlich ein besseres Verständnis für gesellschaftspolitische Abläufe als auch rationale Notwendigkeiten im kleinen und großen Kontext bietet. Weiters erachte ich es auch als unumgänglich über einen Grundstock an politischem Wissen und über ein ausreichendes Verständnis von gesellschaftspolitischen Kausalitäten zu verfügen, um nicht der Propaganda und Demagogie zum Opfer zu fallen.

Nicht unerwähnt möchte ich meine Tätigkeit als politischer Aktivist lassen. Neben meiner parteipolitischen Tätigkeit betreibe ich seit 2019 mit meiner Partnerin Georgia Kazantzidu auf rein ehrenamtlicher Basis in Atelier und Haus in Gars am Kamp den überparteilichen Salon „Dialog im Kamptal“ für politische Partizipation. Das Format bietet den Gästen die Möglichkeit sich in einer privaten und entspannten Atmosphäre mit den diversen Protagonisten aus Politik und Diplomatie über unterschiedliche nationale und internationale Belangen auszutauschen. Das ist mein kleiner Beitrag zur politischen Bildung.

Diversität in der Politik erachte ich als sehr wichtig, denn so können gesellschaftliche und politische Ansinnen und Notwendigkeiten bestmöglich gelöst werden. Ich möchte mittels meiner Tätigkeit bei NEOS mithelfen mehr Anreize für politische Partizipation zu schaffen, und in Anbetracht des demokratischen Prinzips die Kommunikation zwischen den einzelnen Bürgern und den politischen Protagonisten forcieren. Eminent ist es nun atavistische (sprich verrostete und eingesessene) Strukturen in der Politik, die auch in Niederösterreich zu einem Nepotismus mit politischen Sesselklebern führten, mit neuem Leben zu erfüllen, und dafür stehen für mich NEOS. Viele Menschen mit offenen Augen und freien Sinnen wünschen eine Veränderung des Systems, in dem sich seit jeher politische Funktionsträger den Staat aneignen, und dadurch sehenden Auges auch Freiheits –und Grundrechte der Bevölkerung untergraben, deren Anliegen sie zu vertreten hätten. Diese Abläufe sind bedrohlich für unsere Demokratie. In Anbetracht einer gesellschaftspolitischen Erneuerung ist es wichtig den parteipolitischen Einfluss auf die Politik zu minimieren, denn Politik steht sinnbildlich für die Gemeinschaft Aller, und dient nicht dem Interesse Weniger. Ich selbst bin willens bei NEOS für eine ethische und effiziente Politik mitzuwirken, die nicht den Schein bevorzugt, denn gute Politik muss den Menschen in den Mittelpunkt stellen, ihm zuhören, ihn verstehen, und seine Meinungen, Ideen, Beschwerden, Ängste, Ziele und Wünsche annehmen.

Ich sehe meine Bewerbung und Kandidatur auch als progressiven Impuls für das Waldviertel an. Es ist auch dort Zeit als NEOS gepaart mit neuen Ideen sichtbar zu werden. Meine Vision "Dorf der Zukunft" steht als ein positiver Impulsgeber um Dinge in ländlichen Räumen mit neuen Rezepten anzugehen, aber auch Vorhandenes effizienter zu nützen, sprich Schaffung von lokalen Wirtschafts-, Versorgungs- und Kommunikationszentren, um die Menschen vor Ort besser zu versorgen, Innovationen zuzulassen, Ansiedlungen zu schaffen, Wertschöpfung und Kaufkraft zu erhöhen, und schließlich die Lebensqualität zu steigern. Diese lokalen Projekte sollen die Bürger und die Gemeinde zu einer zukunftsorientierten Symbiose vereinen. Nachbargemeinden können in Kooperationen eingehen um jeweilige lokale Defizite in der Versorgung und des Angebots auszugleichen. Diese lokale Stärkung der Wirtschaft kann auch die Armut und entstandene soziale Schwachstellen im Kontext unserer demographischen Entwicklung in strukturschwachen Gegenden bekämpfen. Das ist meine Vision für die Zukunft des kleinstrukturierten ländlichen Raumes.

Ein massives aktuelles Problem, und leider nicht nur hier in Österreich, ist die massive Teuerung aller Grundbedürfnisse des Menschen. In dieser grossen Krise müssen wir alle gemeinsam den Staat in seine Pflicht nehmen hier dagegen zu wirken, und uns Allen ein würdiges Dasein zu ermöglichen.

Lasst uns an einem staatlichen System bauen, das uns nicht hemmt und restriktiv ist, sondern das uns begleitet und unterstützt, und den vielfältigen Bedürfnissen unserer Mitmenschen Chancen bietet. Starten wir gemeinsam den idealen Staat des 21. Jahrhunderts.

Es gibt noch etliche Themen, die einer gründlichen und effizienteren Veränderung bedürfen, sei es im Bildungswesen, im Angebot des Öffentlichen Verkehr vor allem für den ländlichen Raum, sowie in den Möglichkeiten von beruflichen Aus -und Weiterbildungen. Ich freue mich auf anregende Fragen eurerseits.

Ich verbleibe mit starken Mut und Zuversicht für eine positive gesellschaftspolitische Veränderung mit euch. Es gibt viel zu tun!

Euer

Matthias Laurenz Gräff



Lebenslauf

Matthias Laurenz Gräff
Akademischer Maler - Politischer Aktivist - privater Historiker - und nun NEOS-Bewerber für die Niederösterreichischen Landtagswahlen 2023

geboren am 19. Juli 1984 in Horn, Niederösterreich; aufgewachsen am Land und in Wien, Mitglied einer Familie, die seit jeher in unterschiedlichen Funktionen und Strömungen politisch aktiv ist

  • 2001 bis 2002, Besuch des New Design Centre in Sankt Pölten
  • 2002 bis 2008, Studium der Malerei an der Universität für Angewandte Kunst, Wien (Abschluss Magister artium)
  • seit 2008 freischaffend als Akademischer Maler mit zahlreichen Ausstellungen, Präsentationen, Benefizveranstaltungen etc im In- und Ausland tätig
  • 2008 bis 2009, Zivildienst beim Roten Kreuz Horn resp Gars am Kamp, danach von 2010 bis 2015 Ortsstellenleiter-Stellvertreter sowie ehrenamtlicher Rettungssanitäter und Einsatzfahrer beim Roten Kreuz Gars am Kamp als auch in Horn
  • seit 2010 in Partnerschaft lebend
  • seit 2013 Obmann des weltweit tätigen "Familienverband Gräff-Graeff e.V."
  • diverse eminente Kunstprojekte wie eine große Benefiz-Einzelpräsentation im WUK Wien zugunsten der Nervenkrankheit Polyneuropathie; Kreation des offiziellen Städtepartnerschaftsgemäldes zwischen Gars am Kamp und Gars am Inn (De); Kreation von Gemälden für den "Rot Kreuz Wein" als auch für den "Garser Wein"; Ausstellung mit Deep Purple anlässlich deren 50-jährigen Bandjubiläum in Köln (De); Partizipation im "Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum" anlässlich des 50. Todestag des Schriftstellers in seiner Heimatstadt Osnabrück (De) ...
  • seit 2017 Publikation meiner gesellschaftskritischen und zeitpolitischen Gemälde durch internationale Magazine, Zeitschriften Websites, Bücher (aktuell in über 130 Publikationen)
  • 2019, Gemeinsam mit meiner Partnerin Georgia Kazantzidu Gründung der überparteilichen und ehrenamtlichen Plattform „Dialog im Kamptal“ mit zahlreichen Gästen aus Politik und Diplomatie in Atelier und Haus in Zitternberg, Gars am Kamp. Die Dialoge mit diversen ausgesuchten Persönlichkeiten und Funktionsträgern aus Politik, Diplomatie und Gesellschaft sind als Angebot zur Partizipation aller interessierten Bürger differenzierter politischer, gesellschaftlicher, als auch sozialer Orientierung sowie Herkunft zu sehen, und wollen hierbei Dialoge und Diskussionen über Gegensätze in Politik und Diplomatie erörtern, als auch gesellschaftliche Fragestellungen erklären, diskutieren und fördern. Die Emphasis liegt auf dem Europa-Thema, der Diplomatie, der Interkulturalität, globalen Aspekten, Geo -und Sicherheitspolitischen Themen sowie Fragen der Globalisierung. Partizipiert haben folgende Persönlichkeiten: Erhard Busek (Ex Vizekanzler und ÖVP Obmann), Karin Kneissl (Ex Außenministerin), Karl Habsburg (Präsident der Paneuropa-Bewegung Österreich), Wolfgang Brandstetter (Ex Vizekanzler und Justizminister), Wolfgang Petritsch (Ex Pressesprecher von Bruno Kreisky, Spitzendiplomat, Präsident der Austrian Marshall Plan Foundation), Hannes Swoboda (vormals Präsident der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament), Emil Brix (Botschafter, Direktor Diplomatische Akademie), Michael Breisky (Ex Spitzendiplomat), Helmut Brandstätter (vormals Chef des Kurier, Nationalrat), Willi Mernyi (Leitender Sekretär des ÖGB), Indra Collini (Landessprecherin NEOS Niederösterreich), Douglas Hoyos-Trauttmansdorff (Generalsekretär und Nationalrat NEOS), Werner Gruber (Physiker), Eric Frey (Journalist), Sebastian Prinz von Schoenaich-Carolath (Botschafter des Souveränen Malteser Ritterorden, Banker), Daniel Lohninger (Chefredakteur NÖN), Rainhard Kloucek (Generalsekretär der Paneuropa-Bewegung Österreich) nebst zahlreichen anderen.
  • 2022, Gründung des Teams NEOS Gars am Kamp

Beantwortete Fragen

Was ist ihr größter Kritikpunkt an den NEOS? — Raffael Klausner