Edith Reichel

Sei stärker als deine stärkste Ausrede!

Edith Reichel

Kandidiert für: Weiterer Listenplatz
Vorwahl: Weitere Listenplätze Tirol 2022

  • aktualisiert:
    14.06.2022

Edith Reichel

Sei stärker als deine stärkste Ausrede!

Ich bin nun seit etwas mehr als vier Jahren mit NEOS direkt verbunden. Seit dem Einzug in den Tiroler Landtag 2018 bin ich im Team als Pressesprecherin und stellvertretende Landtagsklubdirektorin tätig. Immer mehr ist die „Arbeit“ für mich aber zur „Leidenschaft“ geworden. Leidenschaft für weit mehr als nur meinen Gehaltszettel.

Politisch komme ich eigentlich aus der konservativen, bürgerlichen, christlich-sozialen Ecke der Jungen ÖVP – und sehe auch heute noch nicht ausschließlich alles „schwarz bei den Schwarzen“ :-) Gleichwohl habe ich mich während meines Studiums langsam umorientiert – man kann ja immer auch „gescheiter“ werden – hin zu einer liberaleren, offeneren und vor allem chancengerechten Politik.

Als die NEOS vor 10 Jahren das politische Parkett betreten haben, war ich mir nicht sicher: ernst nehmen, oder in die Schublade „Bäume umarmen“ stecken? Die Auseinandersetzung mit den politischen Inhalten haben mich dann doch überzeugt – ich habe mich gegen die Schublade entschieden und begonnen mich schrittweise mit den NEOS zu identifizieren.

2014 – zwei Jahre nach der Gründung der NEOS – kam meine Tochter Valentina auf die Welt. Das Leben stellt sich auf wundersame Weise auf den Kopf – ABER: man fällt richtig hart auf die Schnauze, wenn man dann in einem tiefschwarzen, konservativen Bundesland mit einer jungen Familie in einer Land-Gemeinde „anwachsen“ will: Eigenheim schaffen stürzt Familien in die Schuldenfalle, Kinderkrippenplätze sind gar nicht vorhanden oder nur mit der Lupe zu finden, die Kosten für die Kinderbetreuung sind in etwa gleich hoch wie der Verdienst des Elternteils der wieder in den Beruf einsteigt, die Bürokratie in Tirol ist unüberschaubar, die Lehrinhalte an unseren Schulen sind veraltet und haben mit der heutigen Realität und Lebensweise nicht mehr viel gemein. Und dass insgesamt die meisten Tiroler Politiker_innen immer noch gesellschaftspolitisch im 19. Jahrhundert feststecken muss ich nicht extra erwähnen.

Ich habe in den letzten 4 Jahren gelernt, wie der Verwaltungsapparat und die Politik auf Landesebene funktionieren: Man schiebt lieber auf die lange Bank und holt unzählige Berichte zu Anträgen ein, als dass man sich mutig mit Innovation auseinandersetzt. NEOS haben sich in den letzten Jahren in Tirol durch konstruktive, aber auch kritische Oppositionsarbeit ausgezeichnet. Mit der Zahl unserer Anträge ist schließlich auch die Zahl unserer Erfolge gestiegen. Und Teil diesen Teams zu sein, tatsächlich bewegen zu können, nicht aufhören damit lästig zu sein und dort die Wadeln zu beißen, wo es sein muss, das hat mich letztlich auch dazu angetrieben mein eigenes politisches Portfolio zu entwickeln:

Seit der Gemeinderatswahl 2022 bin ich nun auch in meiner Gemeinde Pettnau als Gemeinderätin tätig. In unserem Dorf kennt und schätzt man mich als NEOS-Mitglied und so freut es mich besonders, dass ich nun auch als Obfrau im Bildungsausschuss direkt gestalterisch tätig sein darf.

Jetzt ist es aber auch für mich an der Zeit politisch einen Schritt weiter zu gehen, weshalb ich für die Landtagswahl 2023 für NEOS kandidiere. Wir haben mit Dominik und Andreas den Grundstein für eine liberale Politik in Tirol gelegt, NEOS haben sich in Tirol etabliert. Jetzt heißt es darauf aufzubauen und Tirol weiter gemeinsam zu entwickeln.

Ich möchte im Landtag
-mit antiquierten Gesellschaftsbildern aufräumen,
-die Gemeinden stärken, denn Kommunalpolitik findet dort statt, wo die Bevölkerung lebt und arbeitet
-und ich will faire und gleiche Chancen für alle zur persönlichen Entfaltung.

Wenn du mit mir diesen Weg gehen willst, freue ich mich über deine Stimme. Denn…
…ob etwas in Zukunft funktioniert oder scheitert, ist davon abhängig, wie und was wir heute in die Wege leiten.



Lebenslauf

Ich bin 1985 in Innsbruck geboren, diplomierte Elementarpädagogin, Politikwissenschafterin, geschieden und Mutter einer bezaubernden, fast 8-jährigen Tochter.

Meine Bildungs-Laufbahn habe ich 1991 bei den Barmherzigen Schwestern an der Volksschule Kettenbrücke gestartet, dort die Hauptschule und die Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik abgeschlossen.

Das Diplomstudium der Politikwissenschaften habe ich 2011 mit meiner Diplomarbeit zum Thema „Politikvermittlung im Medium Radio“ abgeschlossen. Die Schwerpunkte in meinem Studium lagen auf Innenpolitik, politischer Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sowie Politikberatung.

Ich bin ehrenamtlich…

  • Gemeinderätin in der Gemeinde Pettnau (seit März 2022)
  • Obfrau im Bildungsausschuss der Gemeinde Pettnau
  • Mitglied im Personal- und Sozialausschuss der Gemeinde Pettnau
  • Obfrau im Sportverein Pettnau (seit Jänner 2021)
  • Vorstandsmitglied im Landeselternverband Tirol (seit September 2020)

Beruflich habe ich (Lebens-)Erfahrung….

  • als Sicherheitsfachkraft im Tiroler Landesmuseum,
  • als Kinderbetreuerin in einem Möbelhaus,
  • im Rahmen einer Organisations- und Lehrtätigkeit am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck,
  • als Redakteurin beim ORF und der Uni Presse Stelle
  • als Redakteurin und Moderatorin bei Life Radio und den Welle Radios Tirol,
  • als Sprecherin für Werbespots,
  • als Pressereferentin in der Komm-Abteilung der Stadt Innsbruck,
  • als Lehrkraft an der öffentlichen Bildungsanstalt für Elementarpädagogik
  • als Pressesprecherin eines gemeinnützigen Vereins (Frauen im Brennpunkt)
    ….gesammelt.

Ich habe…

  • 2012 die Verwaltungsdienstprüfung bei der Stadt Innsbruck abgelegt (Personalrecht, Verwaltungsrecht, Stadtrecht, etc.)
  • 2012 eine Katastrophenschutzausbildung im Rahmen der Gemeindeeinsatzleitung und 2013 die Landes-Medienschulung absolviert
  • zwischen 2013 und 2022 diverse Seminare/Trainings über das KDZ, das NEOS Lab und den NEOS Leadership Circle besucht

Ich mag eigentlich fast alle Tiere außer Zecken, Mücken und Wespen und liebe Marzipan und Nougat.


Beantwortete Fragen

Wie stehst du zur aktuellen Diskussion rund um Wolf und Bär? — Stefan Brugget