Sabine Scheffknecht

Mutige Politik mit Herz und Hirn!

Sabine Scheffknecht

Mutige Politik mit Herz und Hirn!

Vor 6 Jahren ist NEOS entstanden, weil viele Menschen in Österreich die Nase voll hatten vom Stillstand. Viele von uns konnten es nicht mehr aushalten zuzusehen, wie schnell sich die Welt bewegt und wie gleichgültig die damaligen Akteure dem einfach nur zugeschaut haben.

Mit unserem Einstieg in die Landespolitik wurde schnell klar, auch hier herrscht nicht Fortschritt sondern Stillstand. Die Verantwortlichen ruhten und ruhen sich immer noch auf den Lorbeeren der Vergangenheit aus und verwalten unser Land mehr schlecht als recht - von aktiver Gestaltung keine Spur. Im Gegenteil: Seit Jahren herrscht in vielen Bereichen eine Vogel-Strauß-Politik. Nach dem Motto - wenn ich nichts sehe und höre, muss ich auch nichts tun. Das ist fatal für die nächste Generation.

Auf Bundesebene hat sich seit damals einiges getan und ja, es hat sich auch etwas bewegt. Leider in vielen Bereichen nicht in die Richtung, in die wir es gerne hätten. Und so sind wir heute mit einer Situation konfrontiert, die vor fünf Jahren noch unvorstellbar war. Es werden Dinge wie Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit in Frage gestellt. Also die Grundpfeiler unserer Gesellschaft, die es zu verteidigen gilt. Und so ist es wichtiger denn je, dass nicht nur NEOS, sondern jede_r Einzelne von uns und jede_r Einzelne da draußen, gegen diese fatalen Entwicklungen auftritt.

Ich bin ein optimistischer Mensch, der lieber zukunftsgerichtet an die Chancen denkt und neue Entwicklungen als etwas Positives sieht, und trotzdem oder gerade deswegen stellt es mir die Haare auf, wenn ich daran denke, dass wir auch unserem Bundesland Menschen haben - Menschen, die an vorderster Front politisch tätig sind - die sich vorstellen können, Boden in Afrika in Besitz zu nehmen. Die auch auf mehrmaliges Nachfragen nicht zurückrudern, sondern dabei bleiben, dass eine "vorübergehende Besetzung" ähnlich wie auf der Krim eine mögliche Strategie sein könnte. Wir erleben eine Regierung, die lieber gut integrierte Lehrlinge abschiebt, als endlich dafür zu sorgen, dass die Asylverfahren in wenigen Monaten abgewickelt werden. Noch immer haben wir Menschen im Land, die zum Nichtstun verdammt sind und zwischen 4 und 6 Jahren auf einen Bescheid warten. Wir erleben eine Regierung, der Polizeipferde und Tempo 140 auf Autobahnen wichtiger ist, als ein modernes Bildungssystem.

Und wir erleben eine Landesregierung, die nicht den Mut hat, aktiv die Herausforderungen anzugehen. Vielmehr entsteht der Eindruck der Überforderung. In wesentlichen Bereichen, wie der Bildung aber auch im Sozialbereich und der Landwirtschaft fehlt es an Steuerung. Es wird viel Geld ausgegeben, ohne zu überprüfen, ob, wie und wo es wirkt. Die Landesregierung ist eben nicht Pilot, sondern hat vor Jahren auf Autopilot umgestellt - auch wenn das Flugzeug mittlerweile rumpelt, wir in gewittrige Gefilde kommen und sich die Maschine auf dem Sinkflug befindet.

Die Herausforderungen im Land sind groß: im Bildungsbereich, im Bereich des leistbaren Wohnens, beim Verkehr und vielem mehr - aber ich bin sicher, gemeinsam lässt sich das Ruder noch rumreißen. Vor allem deswegen, weil viele Menschen im Land dazu beitragen.

Um gute Politik zu machen, braucht es eine gewissen Ernsthaftigkeit,...
Es braucht kluge Menschen und die Bereitschaft hart zu arbeiten,...
Es braucht aber auch - und das ist mindestens so wichtig - ehrliche Menschen, die nicht nur an sich sondern an das große Ganze denken, und ihren Beitrag für eine gelingende Gesellschaft leisten wollen,...
Es braucht mutige Menschen, die nicht die Hürden sondern die Auswege sehen,...
Es braucht Menschen, die mutige Politik nicht nur mit Hirn sondern auch mit Herz machen.

Genau an dieser Stelle möchte ich meinen Beitrag leisten. Ich möchte meinen Kindern und Enkelkindern sagen können: Ich habe nicht nur zugeschaut. Ich habe etwas getan. Ich habe mein Wissen, Können und Herzblut in ein Projekt gesteckt, das als Hauptziel hatte, Vorarlberg zum Chancenland Nr.1 zu machen. Zu einem Land mit der besten Bildung, in dem jeder und jede gut leben kann, einem Land in dem Wohnen für alle leistbar ist, einem Land das Verkehr und Raumplanung neu denkt und einem Land das den wirtschaftlichen Fortschritt mit einer traumhaften Natur in Einklang bringt. Ein Land in dem jeder und jede so leben kann, wie er oder sie möchte.



Lebenslauf

Aufgewachsen in Höchst am Bodensee lebe ich nun mit meinem Mann und unseren beiden Kindern (6 und 8 Jahre) in Lustenau.

Seit November 2013 bin ich voll bei NEOS engagiert; zuerst als Landessprecher-Stellvertreterin, ab März 2014 als Landessprecherin und seit Oktober 2014 zusätzlich als NEOS Fraktionsobfrau und Landtagsabgeordnete im Vorarlberger Landtag. Seit Juli 2018 bin ich außerdem Mitglied des NEOS Bundesvorstandes.

Vor meinem politischen Engagement konnte ich sowohl Erfahrungen in einem internationalen Konzernumfeld (als Mitglied der Divisionsleitung; zuständig für strategisches Personalmanagement) als auch in einem kleinen KMU als Geschäftsbereichsleiterin sammeln. Heute führe ich gemeinsam mit meinem Mann ein kleines Unternehmen, das sich mit der optimalen Lagerung von Wein befasst.

Nach meinem berufsbegleitenden Studium im Bereich "Internationale Unternehmensführung" habe ich 2015 meinen PhD an der Leeds Beckett University, UK abgeschlossen. Thema der Dissertation: "Bureaucracy within multinational Enterprises".


Beantwortete Fragen

Mir geht bei den Kandidaten noch die ehem. Bürgermeisterin Mechtild Bawart ab. Eine fähige Kandidatin die zu NEOS passen würde, aber ich glaube, man müsste sie mal fragen! http://austrianbusinesswoman.at/index.php/austrian-business-woman-archiv/oeff-verwaltung/4212-mechtild-bawart-weiler — Günther Neumann
Polizeipferde und Tempo 140 auf der Autobahn stehen der Bildung nicht im Weg, ... solange die Pferde nicht auf der Autobahn mit 140 rennen müssen ;-) ... Zur Frage: Wie genau will NEOS das Wohnen im Land Vorarlberg leistbar machen? Wie soll so ein Gesetz aussehen? — Helmut B.