Clemens Ableidinger

Macht hat Legitimität nur im Dienst der Vernunft.

Clemens Ableidinger

Macht hat Legitimität nur im Dienst der Vernunft.

In einer Gegenwart, in der der Ruf nach starken Männern, die zentral lenken, immer lauter wird, brauchen wir Mut zur Zukunft. Das gelingt nur in einem starken, geeinten und selbstbewussten Europa, in dem über alle ideologischen Gräben hinweg ernsthaft und authentisch Politik betrieben wird. Die Voraussetzung dafür ist ein starker österreichischer Rechtsstaat, der die Bürgerrechte wahrt, die Minderheitenrechte verteidigt und dessen mündige Bürgerinnen und Bürger auch abseits der Wahlurnen ihre Region politisch gestalten können, und die die Verfehlungen der Entscheidungsträger aufzeigen und korrigieren können.

Ich halte also drei wesentliche Punkte für unerlässlich für eine zukunftsträchtige Politik:

  • Ein starkes, einiges Europa
  • Einen starken, unparteiischen Rechtsstaat
  • Starke und mündige Bürger_innen

Als Parlamentarischer Mitarbeiter des großartigen Michael Bernhard habe ich hinter die Kulissen der österreichischen Politik blicken dürfen und selbst als Heinzelmännchen Politik machen dürfen. Ich weiß daher, dass Oppositionsarbeit ein Knochenjob ist. Politik ist weitaus mehr als Repräsentation. Es ist eine Aufgabe, die vollste Hingabe erfordert. Wer in die Politik geht um Karriere zu machen hat den Beruf verfehlt. In der Politik geht es nicht um Selbstverwirklichung, sondern um die Schaffung der Bedingungen, dass sich alle Österreicherinnen und Österreicher verwirklichen können.

Dessen muss man sich bewusst sein, wenn man sich für ein öffentliches Amt dieser Größenordnung bewirbt, egal ob man letztlich auf einem wählbaren oder einem unwählbaren Listenplatz landet.
Ich halte es für meine Pflicht, das was ich in den letzten Jahren auf unterschiedlichen Ebenen der Politik – zwischen Straßenkampf und Gremienarbeit – lernen durfte, in den Dienst der Österreicherinnen und Österreicher zu stellen. Unabhängig meiner Platzierung werde ich an einem neuen Österreich mitarbeiten.

Ich freue mich über alle Fragen und Anregungen.



Lebenslauf

Beruflich

  • Frühling/Sommer 2017
    Büroleitung im "Team Eurofighter-Untersuchungsausschuss"

  • seit 2016
    Referent für Petitionen und Bürgerinitiativen im NEOS Parlamentsklub
    Mitglied des Erweiterten Wiener Landesteams
    Stv.-Bezirkskoordinator der NEOS Rudolfsheim-Fünfhaus

  • seit 2015
    Parlamentarischer Mitarbeiter von Michael Bernhard

  • seit 2015
    Projektmitarbeiter am Institut für jüdische Geschichte St. Pölten

  • 2015-2016
    Regionalkoordinator der 1989 Generation Initiative Austria

  • 2014
    Tutor am Institut für Geschichte der Universität Wien

  • 2008-2009
    Zivildienst am Sanatorium Maimonides, Wien

Ausbildung

  • seit 2009
    Studium der Geschichte sowie Anglistik und Amerikanistik an der Universität Wien

  • 2016
    Inter-University Summer School on European Policy Making an der Diplomatischen Akademie Wien und der Vrije Universiteit Brussel

  • 2014
    Langue, Littérature et Civilisations Anglais an der Université de Bourgogne, Dijon (Erasmus)

  • 2012-2013
    BA Philosophie an der Universität Wien (ohne Abschluss)

  • 2008
    Matura am Stiftsgymnasium Seitenstetten

Beantwortete Fragen

Beatles oder Rolling Stones? — Luke Lametta
Hallo, hälst Du Zweistelligkeit für ein realistisches Ziel (>50%)? Wenn ja, mit welchem Thema würdest Du gerne in Regierungsverantwortung gehen? Grüße, J. — J
Wirst du morgen mit NEOS auf der Regenbogenparade sein? (Wenn nein: Warum nicht?) — Dominik
Lieber Clemens,

Wie genau würdest du für "einen starken, unparteiischen Rechtsstaat" eintreten?

Liebe Grüße — Dominik
In der österreichischen Politik ist es wie in den meisten österreichischen Haushalten: Männer kümmern sich um die "wichtigen" Ressorts: Finanz, Wirtschaft, Verteidigung, Repräsentation und die Frauen um alles "emotionale - nicht rationale": Kinder, Familie, Bildung, Gesundheit usw.
Was sind deine Gedanken dazu? Wo würdest du dich bei einem Einzug positionieren wollen? Soll man etwas an dieser Situation überhaupt etwas verändern oder ist es genetisch veranlagt?

Freue mich auf Deine Antwort! Liebe Grüße — Maria Helienek
Hallo,
NEOS hat gerade im Vorstand ein Paper zum Thema "Generationenfairness" verabschiedet.
Die "nachfolgenden Generationen" sind ja schon immer ein wichtiges Anliegen von NEOS.
Was ist dein Anliegen für die Generation 50+ ?
Danke! — a
1 — xsvvqfam
Christian Lindner hat in Deutschland gerade die Ehe für Alle zur Koalitionsbedingung gemacht. Wie stehst du a) zur Ehe für Alle und b) dazu, sie zur Koalitionsbedingung zu machen? — Fanni Gaismayer
Liebe_r Kandidat_in,

Wir hatten 2013 bei der Generation 50+ wesentlich bessere Wahlergebnisse als bei allen nachfolgenden Wahlen.

Wie meinst Du können wir diese wichtige Wähler_innengruppe (wieder) für uns gewinnen - natürlich ohne das jugendliche Image von NEOS in Frage zu stellen oder die jüngeren Wähler_innen zu vergraulen? — #
Wie wichtig findest du das Thema Finanzmarkt (besonders = 1, vollkommen unwichtig = 4) und was würdest du im NR für diese Themen tun?
Ersuche um deine konkrete Position zu den u.a. Punkten (Ja/Nein? Andere Vorschläge?)
1) Der Kapitalmarkt sollte eine sehr wichtige Finanzierungsquelle für Unternehmen sein, vom KMU bis zum Konzern.
2) Eigen- und Fremdkapital sind gleichzubehandeln und Diskriminierung aufzuheben, z.B. durch fiktiven Eigenkapitalzinsabzug.
3) Die KESt bei Bankzinsen und Kapitalerträgen ist gleichzustellen und daher die Änderungen seit 1.1.2016 aufzuheben.
4) Wegfall der KESt auf Kapitalanlagen ab einer Behaltedauer von 5 Jahren.
5) Finanzbildung im Unterricht gezielt und verstärkt ausbauen. Finanzausbildung der Lehrer_innen sowie bei Unternehmer_innen ebenso.
6) MA-Beteiligung durch Anhebung des steuerfreien Sachbezuges fördern.
7) Umlageverfahren um eine kapitalgedeckte Säule erweitern.
8) Individuelle Vorsorge, z.B. für das Alter/Pension, soll viel freier sein. Ein Vorsorgedepot ähnlich der Schweiz/USA soll umgesetzt werden.
9) Die FTS ist nicht einzuführen.
10) Die Banken/der Kreditmarkt sind viel zu stark reguliert. — Erwin Krammer