Felix Gradinaru

Freiheit braucht Sicherheit!

Felix Gradinaru

Freiheit braucht Sicherheit!

Liberale Gemeinschaftswerte sind eine großartige Errungenschaft. Doch wir müssen auch jederzeit im Stande sein, sie gegen externe Bedrohungen zu verteidigen. Mittelfristig wird Österreich mit seinem Bundesheer immer wichtigere Aufgaben in einem europäischen Verteidigungsbund zur Bewältigung internationaler Konflikte erfüllen müssen. Derzeit sieht es aber nicht danach aus, als könnte es diese erfüllen.

Langfristig gesehen soll ein europäisches Freiwilligenheer die Verteidigung der EU und die Aufgaben in geopolitischen Konflikten übernehmen. Bis dahin ist noch ein langer Weg. Eine weitere Entscheidung, die auf diesem Weg zu respektieren ist, ist die Volksbefragung von 2013, bei der sich knapp 60% der gültigen Stimmen für die Beibehaltung der Wehrpflicht aussprachen.

So sehr es als Liberaler schmerzt Jugendliche gegen ihren Willen zu einem Dienst zu zwingen, so muss man doch aus realpolitischer Sicht erkennen, dass zumindest in den nächsten Jahren in der Bevölkerung für eine Abschaffung der Wehrpflicht kein Rückhalt besteht. Trotzdem ist das Modell des Freiwilligenheers stets hochzuhalten.

Bis es jedoch dazu kommt, sollen grundlegende Aspekte am Grundwehrdienst geändert werden, um den Jugendlichen, die noch in diese Regelung fallen werden – und das werden noch einige Jahrgänge sein – möglichst gute Rahmenbedingungen zu bieten und mutwillige Schikanen seitens der Ausbilder abzustellen. Wichtige Punkte dabei werden sein klare Regeln zu schaffen, bei disziplinären Strafen einen verpflichtenden Instanzenzug zu implementieren und die Strafhöhen massiv zu senken. In der Ausbildung soll vermehrt auf aufbauende Körperausbildung geachtet werden, die den Grundwehrdienern nicht ihre Schwächen als Makel vorhält, sondern mit ihnen strukturell an der Beseitigung dieser arbeitet.

Weiters sollen die Feldambulanzen massiv zurückgefahren werden und Grundwehrdiener stattdessen wie andere Arbeitnehmer über die Krankenkassen versichert werden. Das garantiert, dass sie freie Arzt- und Behandlungswahl haben und spart Geld. Im Krankenstand soll ebenso der Sold weiter ausbezahlt werden.

Das sind viele Aspekte, die mir auch als liberaler Kandidat wichtig sind, weil zumindest mittelfristig das Bundesheer noch wichtige Schutzfunktionen für Österreich und die EU erfüllen muss. Mit kurz- und mittelfristigem Realismus und langfristigem Optimismus möchte ich mich diesem Thema widmen und bitte um deine Stimme bei der Vorwahl!

Für Rückfragen stehe ich jederzeit über die öffentliche Fragefunktion und per E-Mail an felix.gradinaru@neos.eu zur Verfügung!


Lebenslauf

Tätigkeiten:

2015 - heute: G-Media - die erfolgsagentur, Geschäftsführung

09/16 - 03/17: Präsenzdienst, PzB14 Wels

2015: Gemeinderatskandidat Gmunden, NEOS

Ausbildung:

03/17 - heute: Bachelor Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, WU

09/11 - 06/16: Elektronik und Technische Informatik, HTL Braunau

09/07 - 07/11: Gymnasium Gmunden


Beantwortete Fragen

Hallo, hälst Du Zweistelligkeit für ein realistisches Ziel (>50%)? Wenn ja, mit welchem Thema würdest Du gerne in Regierungsverantwortung gehen? Grüße, J. — J
Wirst du morgen mit NEOS auf der Regenbogenparade sein? (Wenn nein: Warum nicht?) — Dominik
In der österreichischen Politik ist es wie in den meisten österreichischen Haushalten: Männer kümmern sich um die "wichtigen" Ressorts: Finanz, Wirtschaft, Verteidigung, Repräsentation und die Frauen um alles "emotionale - nicht rationale": Kinder, Familie, Bildung, Gesundheit usw.
Was sind deine Gedanken dazu? Wo würdest du dich bei einem Einzug positionieren wollen? Soll man etwas an dieser Situation überhaupt etwas verändern oder ist es genetisch veranlagt?

Freue mich auf Deine Antwort! Liebe Grüße — Maria Helienek
Christian Lindner hat in Deutschland gerade die Ehe für Alle zur Koalitionsbedingung gemacht. Wie stehst du a) zur Ehe für Alle und b) dazu, sie zur Koalitionsbedingung zu machen? — Fanni Gaismayer