Ines Holzegger

Mut zum Idealismus!

Ines Holzegger

Mut zum Idealismus!

„Hoffnungslose Idealistin“, „Naive Träumerin“ und „du kannst dich noch so viel engagieren, ändert sich ja sowieso nichts!“ – All das wird mir gesagt, wenn ich über meine Vorstellungen, wie man Österreich verbessern könnte, spreche. Lasse ich mich davon abhalten, mich weiterhin politisch zu engagieren? – Natürlich nicht!

Wie vielen meiner Freunde, stellte sich auch mir gegen Ende des Studiums die Frage, ob ich weiterhin in Österreich bleiben möchte oder vielleicht doch mein Glück im Ausland versuchen sollte. Viele erzählen davon, dass sie im Ausland bessere Chancen hätten, weniger Hürden bewältigen müssten und in vielen anderen Ländern mehr Freiheit genießen würden. Auch ich musste mich schon mit nicht enden wollender Bürokratie und Chancenraub durch „Freunderlwirtschaft“ befassen. Doch mich davon runterziehen zu lassen, kam für mich nicht in Frage – denn es verändert sich nichts, wenn man nur schimpft, aber nicht für seine Ideale und Überzeugungen aufsteht.

Was sind nun meine Überzeugungen, für die ich mich stark machen möchte? An oberster Stelle steht unter anderem die Liberalisierung des aktuell starren Bildungssystems. Die politischen Grabenkämpfe schaden nicht nur den Schülern, sondern es wird damit leichtfertig Zukunft für politisches Kleingeld aufs Spiel gesetzt. Eine konstruktive Reform für mehr Individualität und Eigenständigkeit der Schulen ist unerlässlich.
Darüber hinaus finde ich es, als überzeugte Europäerin, erschreckend, dass immer öfter die EU als Sündenbock für alles herhalten muss und versucht wird Abschottungspolitik salonfähig zu machen. Fast mein ganzes Leben habe ich in der EU leben dürfen und auch wenn nicht alles perfekt ist, sollte die EU dennoch als das gesehen werden, was sie ist: eine Chancengemeinschaft. Nur gemeinsam lassen sich Krisen überwinden, weswegen ein klares Bekenntnis zur EU in schwierigen Zeiten umso wichtiger ist.

Ich bin davon überzeugt, dass es in der Politik mehr als nur neue Gesichter und einen neuen Parteinamen braucht, um Österreich zukunftsorientiert zu gestalten. Mit NEOS fand ich nach langer Suche dann auch eine politische Bewegung mit welcher ich nicht nur die gleichen Ideale und Werte, sondern auch die Einstellung teile, dass es Veränderung in der österreichischen Politik dringender denn je bedarf. Die frischen, kreativen Ideen und vor allem die herzlichen und qualifizierten Menschen sind das, was mich auch dazu veranlasst hat, für die NEOS bei den Nationalratswahlen kandidieren zu wollen.

Ich bewerbe mich für die Nationalratswahlen, um auch anderen „hoffnungslosen Idealisten“, „naiven Träumern“ und engagierten jungen Menschen zu zeigen, dass es nur Mut braucht um etwas verändern zu können!

Denn: Wer nichts tut, hat schon verloren!



Lebenslauf

Ausbildung:

2011-2017: Uni Wien - Lehramtsstudium Englisch und Geschichte
2003-2011: BG Enns
2009: High School Kenesaw, Nebraska (USA)

Berufliche/Praktische Erfahrungen:

  • Während der Schulzeit: 2 Jahre Aushilfstätigkeit als Kellnerin, verschiedenste Ferialjobs
  • Während des Studiums: Kursleitung diverser Sprachkurse im In- und Ausland
  • Seit Juni 2016: DaF-Lehrkraft für Erwachsenenkurse

  • 2012-2016: Mitglied der Heimvertretung Pfeilheim 4-6

Beantwortete Fragen

Was hast du bis jetzt für und bei Neos gemacht? — R.
Was soll nicht in eine freie Marktwirtschaft fallen, also was soll (weiter) vom Staat kontrolliert werden? — Johannes
Beatles oder Rolling Stones? — Lukas Lametta
Hallo, hälst Du Zweistelligkeit für ein realistisches Ziel (>50%)? Wenn ja, mit welchem Thema würdest Du gerne in Regierungsverantwortung gehen? Grüße, J. — J
Hi Ines,

wie stehst du als Pädagogin zum Konzept der Gesamtschule? Was hältst du von Privatschulen und wären die Niederlande diesbezüglich ein Vorbild? — F.P.
Hallo Ines,
Lebst du in Wien oder in Oberösterreich (oder beides)? Und wo und wie möchtest du dich im Wahlkampf einbringen? — David Packer
Christian Lindner hat in Deutschland gerade die Ehe für Alle zur Koalitionsbedingung gemacht. Wie stehst du a) zur Ehe für Alle und b) dazu, sie zur Koalitionsbedingung zu machen? — Fanni Gaismayer