Markus Hickl

Es erfordert oft mehr Mut, seine Ansicht zu ändern, als an ihr festzuhalten.

Markus Hickl

Es erfordert oft mehr Mut, seine Ansicht zu ändern, als an ihr festzuhalten.

Meine Motivation

Ende des Jahres 2016 sind meine Frau und ich Eltern eines Sohnes geworden. Im Zuge dessen habe ich mir einige fundamentale Fragen gestellt – unter anderem auch, ob Österreich in der derzeitigen Ausrichtung in Zukunft ein ähnlich komfortabler Heimatort für meinen Sohn sein wird, wie er für mich bislang war.

Die Antwort war ein klares Nein. In wichtigen Bereichen, vor allem jene mit langfristigen Konsequenzen (z.B. öffentliche Verwaltung, Bildungspolitik, Technologie und Innovation und Pensions- bzw. Gesundheitssystem), befindet sich Österreich im Moment auf keinem guten Weg.

Die Entscheidung für meine Kandidatur kommt sehr spontan. Es ist an der Zeit etwas zu tun und ich fühle mich persönlich, inhaltlich und aus Sicht meiner Erfahrungen bereit und qualifiziert mit den richtigen Impulsen einen sinnvollen Beitrag für Österreich zu leisten.

Mein Kernthema: Innovation und Technologie

Österreich hat eine ganze Menge zu bieten was hochspezialisierte Nischenprodukte mit Weltruhm betrifft. In Zeiten der voranschreitenden Digitalisierung ist der Staat dafür verantwortlich, die richtigen Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen, um sich auf technologische Weiterentwicklung und die daraus resultierenden Innovationen zu konzentrieren.

In diesem Bereich gibt es sehr viele Schnittstellenthemen in denen im internationalen Vergleich noch Aufholbedarf herrscht - ich denke unter anderem an die Themen Verwaltung und Prozesse, Bildung bzw. auch Infrastruktur. All diese Bereiche sollten in Rahmen einer Schnittstellenfunktion aus technologischer Sicht betrachtet und beurteilt werden - nur so können auch im öffentlichen Bereich die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um unsere Wirtschaftsbetriebe (aber natürlich auch die Bevölkerung allgemein) bestmöglich zu unterstützen.

Diese Schnittstellenfunktion würde ich sehr gerne übernehmen und so meinen Beitrag für Österreich leisten.



Lebenslauf

Alle relevanten Infos zu meinem Werdegang und mir findet ihr auf meinem LinkedIn Profil:

Hier gehts zu LinkedIn

Hier ein Auszug aus den wichtigsten Stationen:

Ausbildung

2012-2014: FH Wiener Neustadt, Informatik (MSc.)
2002-2006: FH Joanneum, Management Internationaler Geschäftsprozesse (Mag.FH)
2004-2005: Montclair State University, NJ, USA

Beruflicher Werdegang

2014-Jetzt: Senior Technical Account Manager Financial Services, Microsoft, Österreich
2012-2014: Account Manager, itelligence, Österreich
2011: Account Manager Nielsen International, Österreich und Schweiz
2008-2010: Territory Manager Retail, SAP, Österreich
2006-2008: Solution Architect, SAP, Asien Pazifik und Japan


Beantwortete Fragen

Beatles oder Rolling Stones? — Lukas Lametta
Hallo, hälst Du Zweistelligkeit für ein realistisches Ziel (>50%)? Wenn ja, mit welchem Thema würdest Du gerne in Regierungsverantwortung gehen? Grüße, J. — J
Wirst du morgen mit NEOS auf der Regenbogenparade sein? (Wenn nein: Warum nicht?) — Dominik
In der österreichischen Politik ist es wie in den meisten österreichischen Haushalten: Männer kümmern sich um die "wichtigen" Ressorts: Finanz, Wirtschaft, Verteidigung, Repräsentation und die Frauen um alles "emotionale - nicht rationale": Kinder, Familie, Bildung, Gesundheit usw.
Was sind deine Gedanken dazu? Wo würdest du dich bei einem Einzug positionieren wollen? Soll man etwas an dieser Situation überhaupt etwas verändern oder ist es genetisch veranlagt?

Freue mich auf Deine Antwort! Liebe Grüße — Maria Helienek
Hallo,
NEOS hat gerade im Vorstand ein Paper zum Thema "Generationenfairness" verabschiedet.
Die "nachfolgenden Generationen" sind ja schon immer ein wichtiges Anliegen von NEOS.
Was ist dein Anliegen für die Generation 50+ ?
Danke! — .
Solltest du in den Nationalrat entsandt werden, was wird dein erster Antrag, deine erste Anfrage sein?
Grüße Max — Max Graf
Christian Lindner hat in Deutschland gerade die Ehe für Alle zur Koalitionsbedingung gemacht. Wie stehst du a) zur Ehe für Alle und b) dazu, sie zur Koalitionsbedingung zu machen? — Fanni Gaismayer
Liebe_r Kandidat_in,

Wir hatten 2013 bei der Generation 50+ wesentlich bessere Wahlergebnisse als bei allen nachfolgenden Wahlen.

Wie meinst Du können wir diese wichtige Wähler_innengruppe (wieder) für uns gewinnen - natürlich ohne das jugendliche Image von NEOS in Frage zu stellen oder die jüngeren Wähler_innen zu vergraulen? — #
Wie wichtig findest du das Thema Finanzmarkt (besonders = 1, vollkommen unwichtig = 4) und was würdest du im NR für diese Themen tun?
Ersuche um deine konkrete Position zu den u.a. Punkten (Ja/Nein? Andere Vorschläge?)
1) Der Kapitalmarkt sollte eine sehr wichtige Finanzierungsquelle für Unternehmen sein, vom KMU bis zum Konzern.
2) Eigen- und Fremdkapital sind gleichzubehandeln und Diskriminierung aufzuheben, z.B. durch fiktiven Eigenkapitalzinsabzug.
3) Die KESt bei Bankzinsen und Kapitalerträgen ist gleichzustellen und daher die Änderungen seit 1.1.2016 aufzuheben.
4) Wegfall der KESt auf Kapitalanlagen ab einer Behaltedauer von 5 Jahren.
5) Finanzbildung im Unterricht gezielt und verstärkt ausbauen. Finanzausbildung der Lehrer_innen sowie bei Unternehmer_innen ebenso.
6) MA-Beteiligung durch Anhebung des steuerfreien Sachbezuges fördern.
7) Umlageverfahren um eine kapitalgedeckte Säule erweitern.
8) Individuelle Vorsorge, z.B. für das Alter/Pension, soll viel freier sein. Ein Vorsorgedepot ähnlich der Schweiz/USA soll umgesetzt werden.
9) Die FTS ist nicht einzuführen.
10) Die Banken/der Kreditmarkt sind viel zu stark reguliert. — Erwin Krammer