Sabrina Dorn

Die Antwort auf den Populismus? Veränderung ein Konzept geben!

Sabrina Dorn

Die Antwort auf den Populismus? Veränderung ein Konzept geben!

Mein persönliches Statement

In Zeiten der Verunsicherung, in denen viele Menschen die Notwendigkeit einer wegweisenden Veränderung erkennen, sollte es vorrangig sein Österreich als einen Teil der Europäischen Union nach bestem Wissen und Gewissen modern und effizient zu gestalten, und dafür Sorge zu tragen, dass heutige und zukünftige Generationen in einer chancengerechten Gesellschaft leben.

Der diffuse Wunsch vieler nach wirtschaftlicher und sozialer Stabilität in Zeiten der Unsicherheit ist deutlich spürbar und sollte uns letztendlich auf einen konstruktiven Weg der Veränderung führen. Um eine stabile Gesellschaft zu gewährleisten, sollte die Wirtschaft dazu beitragen diese fest in ihrer Mitte zu verankern. Auch die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens und die dahinter liegende Utopie, dass sich Menschen frei entlang ihrer Interessen und Talente entwickeln dürfen, spielt hierbei eine Rolle. Obwohl man heute noch nicht bei diesem Modell angelangt ist, geht es schon jetzt darum die Weichen für eine chancengerechte und durchlässige Gesellschaft zu stellen um Talent dort blühen zu lassen wo es wächst.

So sollte die altersgerechte Förderung von Kindern und Jugendlichen nicht vom Einkommen der Eltern abhängen, sowie das Einkommen von arbeitenden Eltern dazu ausreichen sollte die Kosten einer mit der Berufsrealität vereinbaren Kinderbetreuung zu finanzieren. Jeder soll sich auf den Wert einer in Österreich erworbenen beruflichen oder akademischen Bildung hinsichtlich internationaler Konkurrenzfähigkeit und positiver Arbeitsmarktaussichten verlassen können, und niemand sollte vom Versuch allein, Träume zu verwirklichen, ausgeschlossen werden, denn diese stehen am Beginn eines jeden Fortschritts.

Innovationen beflügeln den Menschen in seiner Bedeutung und stabilisieren die Wirtschaft. Durch Förderung der Chancengerechtigkeit und durch die Verbesserung unserer Bildungseinrichtungen entsprechend internationaler Standards können wir die Innovationskraft und Nachhaltigkeit unserer Wirtschaft im Einklang mit der Gesellschaft fördern. Die Politik sollte dabei zum Verständnis der Realität unterschiedlichster Menschen beitragen und immer bestrebt sein Probleme den besten sachlichen Lösungen zuzuführen. Unsicherheit bedeutet immer auch Gestaltungsspielraum, und diesen zu füllen bedeutet harte Arbeit und viel Verantwortung.

Als Teil der Millennial Generation möchte ich mich dieser Verantwortung stellen und meinen Beitrag zur Neugestaltung Österreichs leisten. Dazu bitte ich sie/euch um ihre/eure Unterstützung!

Meine Arbeitspakete zur Konkretisierung des Neos-Programms

  • Implementierung eines Unterhalts- und Partner_innensplittings zur steuerlichen Entlastung von unterhaltspflichtigen Eltern und Alleinverdienern
  • Reform des UG zur Schaffung der institutionellen Rahmenbedingungen für Elite-Unis nach internationalem Vorbild
  • Etablierung eines EU-weiten Austauschprogramms für Lehrlinge

Weitere Informationen zu meinen Arbeitspaketen findest du/finden Sie hier.



Lebenslauf

Geboren: 14.01.1984, Rum (Tirol)

Beruf: Ökonomin/Statistikerin

Aktuell: Zeit mit meinen 2 Töchtern (geboren 2006 und 2011) verbringen & Associated Researcher, Department of Economics, Universität Zürich

Bildungsweg

Dr.sc., Volkswirtschaft, ETH Zürich (2011-2015)
MSc Statistik, ETH Zürich (2011-2014)
Spatial Econometrics Advanced Institute, Università di Roma Sapienza (2011)
Munich Graduate School of Economics (2009-2010)
Summer School in Econometrics, Centro Interuniversitario di Econometria, Bologna (2009)
Mag.rer.soc.oec, Volkswirtschaftslehre, Universität Innsbruck (2005-2008)
Mag.rer.soc.oec, Betriebswirtschaftslehre, Universität Innsbruck (2002-2007)

Beschäftigungsverhältnisse

Post-Doc, Department of Economics, Universität Zürich (2015-2016)
Researcher, KOF (Chair of Applied Economics: Innovation and Internationalisation), ETH Zürich (2010-2015)
Junior Researcher, Ifo Institut (Foreign Direct Investment and International Trade), Ludwig-Maximilans-Universität München (2009-2010)
Universitätsassistentin (Prae-Doc), Fakultät für Volkswirtschaft und Statistik (Institut für Finanzwissenschaft), Universität Innsbruck (2007-2009)

Publikationen und Projekte

Dorn, S. (2017): Machine Learning the Relationship between Happiness, GDP, and Inequality, mimeo
Dorn, S. and C., Kiedaisch (2017): Inequality and Demand-Driven Innovation: Evidence from International Patent Applications, Working Paper
Dorn, S. (2016): Balancing Optimized Estimation of Treatment Effects, mimeo
Dorn, S. (2015): On the Determinants of Exchange Rate Regime Choice - A Machine Learning Approach, Working Paper
Dorn, S. (2015): Wechselkursregimewechsel, die resultierenden Folgen für bilateralen Handel und warum überhaupt ein bestimmtes Wechselkursregime? Ökonomenstimme, Ausgabe Juli
Dorn, S. (2015): Währungsunionen, Wechselkursregime und deren Effekt auf bilateralen Handel: 3 empirische Ergebnisse, KOF Analysen, Sommer 2015
Dorn, S. (2015): Essays on Applied Nonparametric Econometrics, KOF Dissertation Series No 23
Dorn, S. and P., Egger (2015): Estimating the Distribution of Exchange Rate Regime Treatment Effects on International Trade, Journal of International Money and Finance, 53, 75-94
Dorn, S. and P., Egger (2014): Small-sample Inference with Spatial HAC Estimators, Economics Letters, 125(2), 236-239
Dorn, S. and P., Egger (2013): Fixed Currency Regimes and the Time Pattern of Trade Effects, Economics Letters, 119(2), 120-123
Dorn, S. (2009): Monte-Carlo Simulations Revised: A Reply to Arqus, ifo Working Paper, No. 73
Dorn, S. (2008): Kostengemeinschaft/Kostenteilung und geldwerter Vorteil: Anlass zur Revision der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs im Spannungsfeld der Position des Bundesfinanzhofs, VDM Verlag Dr.Müller

Vorträge

2016: BBS Seminar in Mathematics for Economics and Business WU (Wien), internes Forschungsseminar HSG (St. Gallen)
2013: Spatial Econometrics Association (Zürich)
2012: European Econometric Society Meeting (Malaga), UK Stata Users Group Meeting (London), Jahrestagung des Vereins für Socialplotik (Göttingen)
2011: European Trade Study Group (Kopenhagen)

Sonstiges

Lehrtätigkeiten: Proseminar Ökonomik des öffentlichen Sektors, Universität Innsbruck (2008-2009), Proseminar Aufbaukurs Ökonomische Theorie der Besteuerung, Universität Innsbruck (2007-2009), Controlling und Bilanzierung, UMIT Hall in Tirol (2008), Tutorin Einführung in die Ökonometrie, Universität Innsbruck (2006-2007)
Begutachtung von Fachartikeln: European Economic Review, Verein für Socialpolitik
Auszeichnung: Wissenschaftspreis der Wirtschaftskammer Tirol (2008)
Ausstellungen: Art Innsbruck (2005, 2006), Galerie Betrand Kass Innsbruck (2005)

Eine pdf-Version meines Lebenslaufs mit weiteren Einzelnachweisen kann hier heruntergeladen werden.


Beantwortete Fragen

Liebe Sabrina
Liebe Frau Dorn,

Was hältst du/halten Sie von der österreichischen schule?

Vielen Dank!
LG — Daniela
Warum läuft es bei Euch in Tirol so gut? — Marlon
Beatles oder Rolling Stones? — Lukas Lametta
Liebe Sabrina, wie ist deine Haltung und Meinung (politisch und ökonomisch) zur Besteuerung von neuer Technologie und Robotern bzw. der "Maschinensteuer" oder andererseits der Förderung von Innovation und Technologie in der Wirtschaft? Danke! — Georg
Hallo Sabrina!
Ich würde mich freuen, wenn du deine Positionen zu folgenden Themen kurz skizzieren könntest:

-Rauchverbot (dafür/dagegen, wenn dafür aus welchem Grund?)
-Liberales Mietrecht* (dafür/dagegen, wenn dagegen warum?)
-Flat-tax (dafür/dagegen, wenn dagegen, welche Alternative schwebt dir vor?)
-Vereinheitlichung von Steuern auf EU Ebene (dafür/dagegen, wenn dafür, welches konkrete Modell schwebt dir vor?)
-Frauenquote (dafür/dagegen, wenn dagegen, gibt es Einzelfälle in denen du sie befürworten würdest?)
-Kern oder Kurz (wer ist/wäre der bessere Kanzler?)

Lg

*http://diepresse.com/home/innenpolitik/5001856/Neos_Vermieter-soll-ohne-Grund-kuendigen-koennen — anonym
Finanztransaktionssteuer, pro oder contra? Und warum. — Luke Lametta
1) Ist für Dich eine Koalition vorstellbar
A ohne Pensionsreform
B mit Erbschaftssteuer
C ohne Schuldenbremse
und was wären im jeweils anderen Fall deine persönlichen Konsequenzen?

2) Wenn NEOS das Zünglein an der Waage ist, engagiert du dich für Rot-Grün-NEOS oder Schwarz-Blau-Neos oder Schwarz-Grün-NEOS?

3) Kern und die SPÖ haben ihre Koalitionsbedingungen genannt. Wie sehen deine aus? — Erwin Krammer
Hallo,
NEOS hat gerade im Vorstand ein Paper zum Thema "Generationenfairness" verabschiedet.
Die "nachfolgenden Generationen" sind ja schon immer ein wichtiges Anliegen von NEOS.
Was ist dein Anliegen für die Generation 50+ ?
Danke! — .
Liebe Sabrina,
ein neues Gesicht bei NEOS Tirol. Ausgesprochen sympathisch, kompetent und klare Botschaften. Eine wirkliche Bereicherung in meinen Augen.
Mit einer Stimme für dich hat die NEOS-Community nun die Chance, ihren eigenen Anspruch, eine offene breite Bürger_innenbewegung zu sein - gerecht zu werden. Wer Chancen erkennt, kann sie nutzen.
In diesem Sinne hoffe ich, dass die NEOS-Community diese Chance auch erkennt und nutzt. Alles Gute!

So komme ich auch noch zur eigentlichen Frage: Was siehst du in den kommenden 5 Jahren als schwierigste Herausforderung im politischen Umfeld in Österreich und was wird dein Beitrag sein, diese Herausforderung zu bewältigen? — Maria Rohrer
Christian Lindner hat in Deutschland gerade die Ehe für Alle zur Koalitionsbedingung gemacht. Wie stehst du a) zur Ehe für Alle und b) dazu, sie zur Koalitionsbedingung zu machen? — Fanni Gaismayer
Liebe Sabrina,

ich sehe, dass Du ein europa-orientiertes Österreich willst und das auch durchaus aus Deinem Lebenslauf dokumentieren kannst. Wie Du weisst ist NEOS Mitglied der Partei der Europäischen Liberalen ALDE Party, die auch als einzige europäische Partei individuelle Mitgliedschaft zulässt. Die österreichische Sektion der ALDE Individual Members wüsste gerne von Dir, was für eine Art Unterstützung Du von uns brauchen könntest, wenn Du Abgeordneten werden solltest. — Ronald Pohoryles
Liebe_r Kandidat_in,

Wir hatten 2013 bei der Generation 50+ wesentlich bessere Wahlergebnisse als bei allen nachfolgenden Wahlen.

Wie meinst Du können wir diese wichtige Wähler_innengruppe (wieder) für uns gewinnen - natürlich ohne das jugendliche Image von NEOS in Frage zu stellen oder die jüngeren Wähler_innen zu vergraulen? — #
Wie wichtig findest du das Thema Finanzmarkt (besonders = 1, vollkommen unwichtig = 4) und was würdest du im NR für diese Themen tun?
Ersuche um deine konkrete Position zu den u.a. Punkten (Ja/Nein? Andere Vorschläge?)
1) Der Kapitalmarkt sollte eine sehr wichtige Finanzierungsquelle für Unternehmen sein, vom KMU bis zum Konzern.
2) Eigen- und Fremdkapital sind gleichzubehandeln und Diskriminierung aufzuheben, z.B. durch fiktiven Eigenkapitalzinsabzug.
3) Die KESt bei Bankzinsen und Kapitalerträgen ist gleichzustellen und daher die Änderungen seit 1.1.2016 aufzuheben.
4) Wegfall der KESt auf Kapitalanlagen ab einer Behaltedauer von 5 Jahren.
5) Finanzbildung im Unterricht gezielt und verstärkt ausbauen. Finanzausbildung der Lehrer_innen sowie bei Unternehmer_innen ebenso.
6) MA-Beteiligung durch Anhebung des steuerfreien Sachbezuges fördern.
7) Umlageverfahren um eine kapitalgedeckte Säule erweitern.
8) Individuelle Vorsorge, z.B. für das Alter/Pension, soll viel freier sein. Ein Vorsorgedepot ähnlich der Schweiz/USA soll umgesetzt werden.
9) Die FTS ist nicht einzuführen.
10) Die Banken/der Kreditmarkt sind viel zu stark reguliert. — Erwin Krammer
Liebe Sabrina,
zwei Fragen:
1) Warum nur ein PartnerInnensplitting? Warum kein Familiensplitting? Definition Familie: "Familie ist wo Kinder sind, egal in welcher Konstellation".
2) "Unternehmen brauchen Investoren und keine Spekulantinnen!" Was hältst Du von der Wiedereinführung der Spekulationssteuer in der Höhe des persönlichen Steuersatzes, bei gleichzeitiger Steuerbefreiung von Kursgewinnen auf Aktien und Eigenkapitalsurrogaten (Genußscheine etc.) nach einer Halteperiode von 5 Jahren.

Danke und super, dass Du Dich zur Wahl stellst! — Josef Pfannenstill