Martin Lukasser

Kompetenz, Verbindlichkeit und Dialog

Martin Lukasser

Kompetenz, Verbindlichkeit und Dialog

Der Quereinsteiger

Wenn man meine Stationen aus dem Lebenslauf Revue passieren lässt, stellt sich vielleicht die Frage: Warum in die Politik quereinsteigen? Und warum jetzt?

Der Zeitpunkt für die Bewerbung zum erweiterten Vorstand der NEOS kommt nicht zufällig. Ich bin davon überzeugt, dass jeder Einzelne, als Teil eines starken Teams, etwas zum Positiven verändern kann. Ich bin ein politisch denkender Mensch und habe das Glück, in Österreich zu leben, dem vermutlich einzigen Land der Welt, in dem jeder nach seiner Façon einen Platz finden kann - man muss es nur wollen! Ich weiß aus meinen zahlreichen und langen Auslandsaufenthalten, dass diese Qualität einzigartig in der Welt ist. Und ich werde dafür kämpfen, dass Österreich auch in Zukunft dieser einzigartige Ort bleibt.

Nun walten in der Politik seit einiger Zeit Kräfte, die diese Einzigartigkeit unterwandern. Ich möchte meine persönliche und politische Verantwortung in unserer Demokratie mit politischem Engagement wahrnehmen und bewerbe mich als Mitglied des erweiterten Vorstand der NEOS. Der Prozess der Veränderung ist schleichend und wir haben uns schon fast daran gewöhnt, dass die Staatsanwaltschaft gegen die halbe Regierung ermittelt, dass öffentlich Fehltritte bagatellisiert werden, wie es noch vor ein paar Jahren vollkommen undenkbar und untragbar gewesen wäre. Ich gehe hier nicht ins Detail. Was mein Beitrag sein kann, um gemeinsam mit den NEOS jene Politik aktiv zu gestalten, die unserer Verantwortung für die Zukunft von Österreich gerecht wird, möchte ich nachfolgend darlegen:

Der Selbst-Starter

Über sich selbst und seine Eigenschaften zu sprechen, ist im Grunde verfänglich.
Stattdessen habe ich habe mir überlegt, Auszüge aus der letzten, bei mir durchgeführten Potentialanalyse für Führungskräfte einer Personalberatungsagentur an dieser Stelle heranzuziehen:

„…. Martin Lukasser ist ein Selbst-Starter, der neue Aufgaben liebt und sich am wohlsten fühlt, wenn er mehrere Projekte gleichzeitig am Laufen hat. Er legt Wert auf ein selbstbewusstes Auftreten und ist bereit, den Preis für Erfolg zu zahlen. Er arbeitet gerne hart und lange, um erfolgreich zu sein. Er ist das Teammitglied, welches versuchen wird, die anderen bei der Stange zu halten. Er besitzt die Fähigkeit, das "Gesamtbild" eines Projektes zu erfassen, die Vision, die von anderen oftmals nicht gleich gesehen werden kann. Martin Lukasser zeigt ein hohes Engagement und ist optimistisch in Bezug auf die Resultate, die er erreichen kann. Der Satz "Das kann ich nicht" existiert in seinem Vokabular nicht und er ist bereit, Verantwortung zu übernehmen. Wenn die Entscheidung einmal getroffen wurde, arbeitet er hart für ein erfolgreiches Ergebnis. Er trifft Entscheidungen gerne schnell und ist bereit, viele Stunden in die Lösung eines schwierigen Problems zu investieren. Er ist vorausschauend, kämpferisch und konkurrenzbewusst. Seine klare Vorstellung (Vision) von den Ergebnissen, die er erreichen will, ist eine seiner Stärken…“
Quelle: Connect Competence, TTI Success Insights

Die Anliegen in Überschriften:

  • Arbeit und Bildung in Österreich
    Anteil prekärer Beschäftigungsverhältnisse in Österreich reduzieren
  • Leistbaren Wohnraum schaffen
    Verantwortungsvollen Umgang mit bebauter Fläche fördern
    Mobilität fördern
    Gesetzgebung anpassen
  • Klimaziele fördern und europäischen “Green Deal” umsetzen
    Die Erreichung der Klimaziele unterstützen
  • Parteienfinanzierung transparent machen

Lebenslauf

Der Tiroler

Geboren bin ich am 17.12.1968 in Lienz. Mein Vater war Direktor einer Mittelschule und ich durfte meine Pflichtschuljahre in Osttirol verbringen. Meine Jugend in Osttirol habe ich sehr genossen. Meine Begeisterung für Winter- und Sommersport wurde von meinen Eltern geteilt und sehr unterstützt. Nach dem Abschluss der Matura an der Bundeshandelsakademie in Lienz bekam ich die Gelegenheit zur Ausbildung zum Reserveoffizier und begann im Anschluss daran das Architekturstudium an der technischen Universität in Innsbruck. Um mein berufliches Profil zu schärfen, habe ich daraufhin die Prüfung zum Ziviltechniker, Bauträger und zum gerichtlich beeideten Sachverständigen abgelegt. Bei meinem Einstieg ins Berufsleben in Innsbruck fand ich gleich ein international agierendes Unternehmen, in dem ich meine Talente und Begeisterung für die Architektur gut einbringen konnte.

Meine Tochter Johanna wurde geboren und ich tauschte für drei Jahre meine Heimat gegen Schweden. Danach folgten drei Jahre in Wien, weitere vier Jahre in München und Frankfurt, bis mich meine berufliche Reise wieder nach Innsbruck führte. Ich bin nach wie vor im selben Unternehmen tätig, bei dem ich meine berufliche Laufbahn begann; als Mitglied der Geschäftsleitung hat sich mein Tätigkeitsbereich mittlerweile stark verändert.

Mein Sohn Luis wurde geboren und mit unserem Haus in der Nähe von Innsbruck habe ich sozusagen auch regionale Wurzeln geschlagen. Corona hat die Hochzeitspläne im Juni mit meiner Yvonne, durchkreuzt. Aber im September sollte es soweit sein.


Beantwortete Fragen

Servus Martin!

2014 war die Sache offenbar noch klar:
"Allerdings gibt es noch eine Partei, die sich gegen Quoten ausspricht. Für die Neos, die mit Beate Meinl-Reisinger an der Spitze in die Wien-Wahl gehen, sind Quoten mit einer liberalen Partei unvereinbar. (...)" - Quelle: https://www.diepresse.com/4624579/gleichberechtigung-eine-wien-wahl-mit-frauenquote

2021 gab es parteiintern eine intensiv geführte Diskussion, ob die freie Mitglieder-(Vor-)Wahl im Rahmen der Wahllistenerstellung dahingehend einzuschränken sei, dass jedes Mitglied bei der Abgabe der Stimme/Punktevergabe für ein ausgewogenes Verhältnis der Geschlechter zu sorgen hat, damit die Stimmenabgabe auch gültig ist.

Meine Frage: Befürwortest du Quoten-Vorschriften bei internen Vorwahlen?


P.S.: Diese Frage stelle ich an alle Kandidaten - unabhängig davon ob ich ihre Antwort bereits zu wissen glaube oder nicht, sodass jeder die Möglichkeit hat hierzu Stellung zu beziehen. :) — Markus F.
Servus Martin!

Die "Asyl- bzw. illeg. Migration"-Thematik ist spätestens seit 2015 ein Thema das viele im Land aber auch in der Partei bewegt. Aus diesem Grund würde ich diese Frage auch hier gerne beantwortet wissen, da der EV auch entsprechenden Einfluss auf künftige Wahllisten bzw. Kandidatenauswahl haben wird.

2017 wurde seitens M. Strolz der Vorschlag gemacht, dass Menschen die im Mittelmeer gerettet werden in Aufnahmelager nach Nordafrika gebracht werden sollen. Quelle: https://www.diepresse.com/5257697/strolz-eu-soll-land-in-afrika-pachten

2021 scheint diese Idee in Österreich bzw. bei NEOS eher in Vergessenheit geraten zu sein. In Dänemark dürfte dieser Vorschlag hingegen auf fruchtbaren Boden gefallen sein. Neben diesem einzelnen Vorschlag scheint die dänische Regierung in Asylfragen generell neue Wege beschreiten zu wollen.

Da das Thema äußerst komplex und vielschichtig ist, möchte ich die sie anhand des Beispiels Dänemark stellen:
"Wenn du dich mit dem neuen Kurs der akt. dänischen sozialdemokratischen Regierung in Sachen Asylwesen auseinandersetzt: Was ist deine Meinung zu den in letzter Zeit präsentierten Plänen der dänischen Regierung?" — Markus F.
Servus Martin!

Das ist meine dritte und voraussichtlich letzte Frage an die Kandidaten dieser Wahl:

Wenn du an die Zukunft von NEOS denkst, wo/wie sollte sich NEOS am besten positionieren und welche Rolle soll ihr in der österreichischen Parteienlandschaft zukommen?

Vielen Dank und lieben Gruß! — Markus F.
8% aller Österreicher leben im Ausland, aber es gibt keinen einzigen Auslandsösterreicher-Abgeordneten. Deswegen fordert NEOS einen Wahlkreis für Auslandsösterreicher. Um Kandidaten und Wähler zu mobilisieren, damit die Stimme von Auslandsösterreichern gleich viel Wert ist wie von allen anderen, und um unser Ziel von "Auslandsösterreicher ins Parlament" zu erreichen, schlagen wir eine "symbolische" Landesliste für NEOS X vor. Unterstützt du den Vorschlag? Wenn nein, wie sollen wir Auslandsösterreicher sonst ins Parlament bringen? — Martin Wallner (NEOS X Landessprecher)
Lieber Martin,

immer wieder kommt die Kritik, dass viele nur für den EV kandideren um sich selbst Punkte zu geben in der zweiten Stufe bei der Vorwahl. Deshalb meine Frage: Möchest du auf einen wählbaren Listenplatz bei der nächsten Nationalratswahl kandidieren und kannst du versprechen dich nicht selbst zu wählen?

Lg Flo — Florian