Claus Dieter Volko

Unsere Zukunft liegt in den Schlüsseltechnologien.

Claus Dieter Volko

Unsere Zukunft liegt in den Schlüsseltechnologien.

Mein Credo lautet: Unsere Zukunft liegt in den Schlüsseltechnologien. Oder, etwas ausführlicher formuliert: im Beherrschen dieser Schlüsseltechnologien.

Es geht nicht an, dass überwiegend Menschen die Politik bestimmen, die zwar ein wenig Ahnung von Recht und/oder Wirtschaft haben, aber nicht von moderner Technik. Tatsache ist, dass die letzten zwanzig Jahre der Menschheit viele Veränderungen mit sich gebracht haben und diese Veränderungen vornehmlich auf die Computertechnik zurückzuführen sind. Ich bin mir absolut sicher: Wenn es das Internet nicht gäbe, wäre NEOS heute weder im Nationalrat noch im Europaparlament vertreten!

Die Möglichkeiten, die das Internet bietet (und von vielen auch genutzt werden), haben das Potenzial, unsere Gesellschaft von Grund auf zu verändern (und haben das teilweise auch schon zu tun begonnen). Meiner Meinung nach geschieht dies vor allem aus zwei Gründen:

Erstens gestattet das Internet auf einfache und kostengünstige Art und Weise die Kommunikation zwischen Menschen, die räumlich voneinander weit entfernt leben. Und das sogar in Echtzeit: Es ist inzwischen alltäglich, dass ein in Amerika lebender Mensch mit einem, der in Europa ansässig ist, und jemandem in Australien gleichzeitig in einem Chatroom kommuniziert.

Zweitens ermöglicht das Internet jedem Nutzer, selbst publizistisch tätig zu werden. Jeder kann seine eigene Website erstellen oder einen eigenen Weblog betreiben. Außerdem gibt es Foren, in denen man über alle möglichen Themen diskutieren kann.

Besonders diese Freiheit des Internet ist mir eine Herzensangelegenheit. Ich sehe es mit Sorge, dass von gesetzgeberischen Organen bisweilen versucht wird, diese Freiheit einzuschränken. Wenn etwa das Europäische Parlament eine Reform des Urheberrechts beschließt, die unter Umständen dazu führen könnte, dass Websites nicht mehr ohne weiteres Content anderer Websites zitieren dürfen, ohne eine Art Lizenzgebühr zu entrichten, dann finde ich das nicht okay. Gegen solche Entwicklungen möchte ich aktiv ankämpfen. Das ist für mich gerade eine Motivation für eine Kandidatur für das Europäische Parlament.

Durch rationale, offene Diskussion im Internet ist es möglich, zu neuen Schlussfolgerungen zu kommen. Das bereichert auch den politischen Entscheidungsprozess. Man ist nicht länger nur darauf angewiesen, was man in der Schule gelernt oder durch die Medien erfahren hat. Das Internet hilft, Vor- und Fehlurteile abzubauen. Vorausgesetzt natürlich, man nutzt es richtig.

Ein weiteres Thema, für das ich brenne, stellt die Künstliche Intelligenz dar. Diese Technologie wird die Gesellschaft sicherlich noch stärker prägen als alle anderen Schlüsseltechnologien zuvor. Nicht umsonst wird in diesem Zusammenhang auch von "Industrie 4.0" gesprochen. Es ist eine große Herausforderung für die Politik, die Lebensbedingungen der Menschen in einer Welt zu gestalten, wo auch akademische bzw. "intellektuelle" Tätigkeiten wie die medizinische Diagnostik zunehmen automatisiert werden (könnten).

Ich selbst sehe mich als einen äußerst modernen Politiker, der keineswegs der "alten Schule" folgt, sondern auf den Dialog mit den Bürgern setzt.



Lebenslauf

Geboren am 8. Oktober 1983; Geburtsort: Wien

Schulbildung:

  • Neusprachliches Gymnasium
    Matura mit Auszeichnung
  • Studium der Medizin (Medizinische Universität Wien)
    Promotion zum Doktor der Medizin
  • Studium der Informatik (Technische Universität Wien)
    Spezialisierung auf Medizinische Informatik und Computational Intelligence
    Sponsion zum Diplom-Ingenieur mit Auszeichnung

Sprachkenntnisse:

  • Deutsch (Muttersprache)
  • Englisch (fließend in Wort und Schrift)
  • Französisch (konversationsfähig)
  • Grundkenntnisse einiger osteuropäischer Sprachen
    (Slowakisch, Tschechisch, Polnisch, Russisch)

Berufstätigkeit:

  • Wissenschaftliche Publikationen über Hormone - Stress - Immunsystem,
    gemeinsam mit Dr. Uwe Rohr
  • Seit 2014 Software Engineer im Bereich Computational Physics

Ehrenamtliche Tätigkeiten:

  • 1996 bis 2014 war ich Herausgeber der internationalen elektronischen Zeitschrift "Hugi Magazine", die sich inhaltlich vorwiegend mit Computerkunst beschäftigte; seit 1998 erschien sie in englischer Sprache und hatte ca. 7000 Stammleser weltweit, womit sie die meistgelesene Zeitschrift ihrer Sparte war. Link: http://www.hugi.scene.org/
  • 1998 bis 2009 organisierte ich zudem Programmierwettbewerbe ("Hugi Size Coding Competition"). Link: http://www.hugi.scene.org/compo/
  • Seit 2015 betreibe ich unter anderem die zukunftsorientierte Website http://www.21stcenturyheadlines.com/, die sich mit Wissenschaft und Technik beschäftigt.

Politisches Engagement:

  • 2011 habe ich als Kandidat der Jungen Liberalen Österreichs an den Wahlen zur Österreichischen Hochschülerschaft teilgenommen. An der Medizinischen Universität Wien fungierte ich als Spitzenkandidat, außerdem schien mein Name auf der Liste der Technischen Universität Wien auf. Unter meiner Führung haben die Jungen Liberalen an der Medizinischen Universität Wien im Jahr 2011 über 5 Prozent der Stimmen erhalten, fast doppelt so viel wie in den darauf folgenden Jahren, in denen ich nicht mehr kandidiert habe.
  • In Folge dieser Kandidatur war ich 2011 bis 2013 an der Technischen Universität Wien Ersatzmandatar.
  • 2017 Kandidatur für den Nationalrat als Kandidat von NEOS.

Familienstand: ledig, keine Kinder

Private Homepage: http://www.cdvolko.net/


Beantwortete Fragen

Wo Menschen zusammenarbeiten, miteinander etwas bewirken wollen, da gibt es immer auch Konflikte. Diese sind weder gut noch schlecht. Es kommt vielmehr darauf an, wie man mit ihnen umgeht. Ob es gelingt, sie in positive Energie zu übersetzen. Mitunter lassen sich Konflikte aber auch nicht lösen. Daher meine Frage: Im Falle eines unüberbrückbaren internen Konflikts, würdest du als „wilder Abgeordneter“ weitermachen, oder das Mandat zurücklegen und dem oder der nächsten auf der Liste die Aufgabe übergeben? — Michael Schiebel
Lieber Klaus!
Du hast einen beeindruckenden Lebenslauf. Ein großes Problem der EU ist die schlechte Kommunikation der EU_Parlamentarier mit dem "einfachen" Volk. Wie würdest Du das handhaben wollen? — Birgit Breitenlacher
Hallo Claus,
ich hätte 3 inhaltliche Fragen bezüglich deiner Einstellung zu Europa.

1) Wie stehst du zur Einführung von eigenen EU-Steuern bzw. einer Steuerhoheit der EU? Wenn dafür, wie sehr lässt sich diese mit einem grundsätzlichen Steuerwettbewerb zwischen den Mitgliedsstaaten vereinbaren?

2) Wie stehst du zur Etablierung einer umfassenden Sozialunion mit gemeinsamen, europaweiten Mindeststandards in wesentlichen Politikbereichen (Arbeit, Soziales, Konsumentenschutz, Gesundheit)?

3) Wirst du dich im neu gewählten EP für eine erneute inhaltliche Übereinkunft zwischen EPP/ALDE/ECR einsetzen (falls diese eine Mehrheit erringen sollte)? Wenn nein, welche alternative Mehrheit fändest du inhaltlich am wünschenswertesten?

Liebe Grüße,
Victor — Victor Fulterer