Jan-Gabriel Ritter

Für ein junges Europa!

Jan-Gabriel Ritter

Für ein junges Europa!

Mit Parolen wie "Brüssel ist Schuld" ist die Europäische Union in den letzten Jahren in ein schlechtes Licht gerückt worden. Genau dieses Problem möchte ich angehen und in jeder Österreicherin und jedem Österreicher den Europäer wecken. Gleichzeitig will ich zeigen, wie bedeutend es für unsere Gesellschaft und ihre Zukunft ist, dass wir eine europäische Vision verfolgen.

An diesem Punkt kommt die Jugend ins Spiel. Ich gehöre mit etwa 2 Mio. weiteren Österreicherinnen und Österreichern zu einer Generation, die nichts anderes kennt als die EU mit ihren offenen Grenzen und dem mittlerweile 70-jährigen Frieden. Meiner Generation ist es daher ein besonders großes Anliegen, dass diese positiven Eigenschaften nicht verloren gehen, denn der Zerfall der EU würde für uns den Verlust von Chancen und Freiheiten bedeuten.

Dass die Europäische Union einer Reform bedarf, ist auch mir bewusst. Ich wäre der Erste, der vorne bei einer EU-Reform antritt. Dazu gehört für mich von vorneweg eine Union als Kontrollorganisation, über eine von der EU gestärkte Wirtschaftspolitik bis hin zur Reduzierung des Einstimmigkeitsprinzips auf einige wenige Bereiche, damit die Europäische Union endlich handlungsfähiger wird.

Ich würde mich sehr über Eure Unterstützung freuen!



Lebenslauf

Was bisher geschah...

... ich bin am 26. Jänner 2001 in Wien zur Welt gekommen.

... 2006 besuchte ich vier Jahre lang eine katholische Volksschule im zweiten Wiener Gemeindebezirk.

... seit 2010 bin ich Gymnasiast am Theresianum in Wien, wo ich dieses Jahr meinen Abschluss mache.

Ein kleiner Ausblick...

... nach meinem Schulabschluss werde ich voraussichtlich den Zivildienst in einem Kindergarten ableisten.

... studieren möchte ich danach internationale BWL und Wirtschaftsinformatik.


Beantwortete Fragen

Wo Menschen zusammenarbeiten, miteinander etwas bewirken wollen, da gibt es immer auch Konflikte. Diese sind weder gut noch schlecht. Es kommt vielmehr darauf an, wie man mit ihnen umgeht. Ob es gelingt, sie in positive Energie zu übersetzen. Mitunter lassen sich Konflikte aber auch nicht lösen. Daher meine Frage: Im Falle eines unüberbrückbaren internen Konflikts, würdest du als „wilder Abgeordneter“ weitermachen, oder das Mandat zurücklegen und dem oder der nächsten auf der Liste die Aufgabe übergeben? — Michael Schiebel
Sehr geehrter Herr Ritter
Wie gedenken sie mit den nationalistischen und populistischen Strömungen umzugehen? Gerade europafreundlichen Parteien weht von dieser Seite starker Wind entgegen.
Mfg
S.E. — Europafreund
Stichwort "gemeinsame Verteidigungspolitik" bzw. EU-Armee.
In Zusammenhang mit dieser zukunftsträchtigen Idee, folgende Frage:

Hältst du in Zukunft, unter dem Gesichtspunkt einer stärkeren gemeinsamen EU-Außen- und -Verteidigungspolitik, eine EU-Mitgliedschaft mit einer gleichzeitigen NATO-Mitgliedschaft noch für vereinbar?

Besteht hierbei z.B. nicht das Risiko, dass eine mögliche EU-Armee (bspw. aufgrund von NATO-Interessen) instrumentalisiert werden könnte und sich eines Tages österreichische Soldaten in Konflikten außerhalb europäischen Bodens wiederfinden, die eher einer militärischen Interventions/Angriffs- als einer tatsächlich Verteidigungsoperation entsprechen?

Zweite Frage:
Wie bewertest du den Ukraine-Russland-Konflikt, vor allem in der Frage um die Krim, und wie sollte sich die EU in diesem Konflikt gegenüber Russland und der Ukraine verhalten? — Markus