Sabrina Dorn

Wer sich ein besseres Morgen wünscht, setzt sich für eine starke EU ein!

Sabrina Dorn

Wer sich ein besseres Morgen wünscht, setzt sich für eine starke EU ein!

In Zeiten der Verunsicherung, in denen viele Menschen die Notwendigkeit einer wegweisenden Strukturreform der Europäischen Union erkennen, sollte es vorrangig sein, die EU nach bestem Wissen und Gewissen modern, effizient, handlungsfähig und vor allem bürgernah zu gestalten um in Zukunft zielgerichtete Schritte in Richtung eines europäischen Bundesstaates setzen zu können.

Um dies zu erreichen, brauchen wir eine europäische Verfassung, die der EU unter anderem eine eigene Rechtspersönlichkeit verleiht um als vereintes Europa endlich auch in Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik wirksam gegenüber Drittstaaten auftreten zu können und Alleingänge von Rechtskonservativen - wie im Falle des Migrationspakts - in Zukunft zu verunmöglichen. Wir müssen das Demokratiedefizit der aktuellen europäischen Institutionen endlich überwinden und die Bürger_innen in die Verantwortung nehmen ihre EU selbst mitzugestalten.

Europa muss für alle Bürger_innen fassbar und fühlbar werden. Insbesondere betrifft dies die heranwachsende Generation, denn sie ist die Zukunft Europas. Deshalb ist es besonders wichtig internationale Austauschprogramme nicht mehr auf Akademiker_innen zu beschränken, sondern auch die duale Ausbildung zu internationalisieren, denn nur wer Europa erlebt hat, kann es auch leben.

Europa muss ausreichend Wohlstand für alle Bürger_innen schaffen. Dazu ist es notwendig die Rahmenbedingungen der europäischen Marktwirtschaft an das Ziel sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit anzupassen. Um dies zu erreichen, muss Europa zu einem Innovationsstandort werden, das wettbewerbsverzerrende Subventionswesen muss eine Eindämmung erfahren und die Bedeutung der Realwirtschaft muss im Vergleich zur Finanzwirtschaft stärker in den Fokus der Wirtschaftspolitik rücken.

Weil ich der festen Überzeugung bin, dass NEOS die einzige politische Kraft in diesem Land ist, welche die Verwirklichung dieser mir überaus wichtigen Ziele für das Europa von morgen glaubhaft und unermüdlich vorantreibt, kandidiere ich für einen weiteren Listenplatz.



Lebenslauf

Beruflicher Werdegang

  • Pressesprecherin und Mitinitiatorin der Initiative "Kinderköpfe", Wien (2018 -)
  • Associated Researcher, Department of Economics, Universität Zürich (2016 -)
  • Post-doc, Department of Economics, Universität Zürich (2015-2016)
  • Researcher, KOF, ETH Zürich (2010-2015)
  • Junior Researcher, Ifo Institute, Ludwig-Maximilians-Universität München (2009-2010)
  • Assistant (Prae-doc), Department of Economics and Statistics, Universität Innsbruck (2007-2009)

Bildungsweg

  • Diplomstudium Rechtswissenschaften, Universität Innsbruck, (2018 -)
  • Dr.sc., Economics, ETH Zürich (2011-2015)
  • MSc, Statistics (Applied Statistics and Estimation Methodology), ETH Zürich (2011-2014)
  • Spatial Econometrics Advanced Institute, Università di Roma Sapienza (2011)
  • Munich Graduate School of Economics (2009-2010)
  • Summer School in Econometrics, Centro Interuniversitario di Econometria, Bologna (2009)
  • Mag.rer.soc.oec., Volkswirtschaftslehre, Universität Innsbruck (2005-2008)
  • Mag.rer.soc.oec., Betriebswirtschaftslehre, Universität Innsbruck (2002-2007)

Publikationen und Projekte

  • Dorn, S., C., Kiedaisch, and F., Seliger (2018): Inequality and Demand-Driven Innovation: Evidence from International Patent Applications, Working Paper
  • Dorn, S. (2017): Digitalisation and Labour: Are Pessimists Winning Ground? - An Empirical Assessment of the Effect of Digitalisation on the Labour Share for the EU-28, (invited chapter) New Economic Models: Tools for Political Decision Makers Dealing with the Changing European Economies, European Liberal Forum
  • Dorn, S. (2017): Machine Learning the Relationship between Happiness, GDP, and Inequality, mimeo
  • Dorn, S. (2016): Balancing Optimized Estimation of Treatment Effects, mimeo
  • Dorn, S. (2015): On the Determinants of Exchange Rate Regime Choice - A Machine Learning Approach, Working Paper
  • Dorn, S. (2015): Wechselkursregimewechsel, die resultierenden Folgen für bilateralen Handel und warum überhaupt ein bestimmtes Wechselkursregime? Ökonomenstimme, Ausgabe Juli
  • Dorn, S. (2015): Währungsunionen, Wechselkursregime und deren Effekt auf bilateralen Handel: 3 empirische Ergebnisse, KOF Analysen, Sommer 2015
  • Dorn, S. (2015): Essays on Applied Nonparametric Econometrics, KOF Dissertation Series No 23
  • Dorn, S. and P., Egger (2015): Estimating the Distribution of Exchange Rate Regime Treatment Effects on International Trade, Journal of International Money and Finance, 53, 75-94
  • Dorn, S. (2014): Local Polynominal Matching and Considerations with Respect to Bandwidth Choice, Master's thesis, Seminar for Statistics, Department of Mathematics, ETH Zürich
  • Dorn, S. and P., Egger (2014): Small-sample Inference with Spatial HAC Estimators, Economics Letters, 125(2), 236-239
  • Dorn, S. and P., Egger (2013): Fixed Currency Regimes and the Time Pattern of Trade Effects, Economics Letters, 119(2), 120-123
  • Dorn, S. (2009): Monte-Carlo Simulations Revised: A Reply to Arqus, ifo Working Paper, No. 73
  • Dorn, S. (2008): Kostengemeinschaft/Kostenteilung und geldwerter Vorteil: Anlass zur Revision der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs im Spannungsfeld der Position des Bundesfinanzhofs, VDM Verlag Dr.Müller
  • Dorn, S. (2008): Tax Induced Incentives to Invest Abroad after the Austrian Tax Reform, Diplomarbeit, Universität Innsbruck
  • Dorn, S. (2007): Österreichische Substanzwertbesteuerung von in- und ausländischen Tochterkapital-gesellschaften: Steuerinduzierte Vorteilhaftigkeitserwägungen in einer Modellumgebung unter Unsicherheit, Diplomarbeit, Universität Innsbruck

Beantwortete Fragen

Als Europäerin brennen mir Themen unter den Nägeln, was denken Sie/ denkst Du dazu? Ich stehe auf dem Standpunkt, dass Staaten, namentlich Visegradstaaten, die die Freiheiten und Verantwortlichkeiten der Aufklärung und der Menschenrechte im eigenen Land nicht respektieren und weitgehend von ihrer Bevölkerung unterstützt werden, so weit in der EU entmachtet gehören, dass sie die konstruktive Arbeit der EU nicht behindern können: Ausschluss; Entzug des Stimmrechts in Bereichen, die sie nicht unmittelbar betreffen; Bildung eines Kerneuropas, das allein das volle Stimmrecht hat als Beispiel. Das sehe ich als Voraussetzung für wichtige Arbeit, nämlich die Erarbeitung einer rechtsgültigen, europäischen Finanz- Migrations- und Verteidigungspolitik. Das sehe ich als Voraussetzung für das starke Europa, wovon alle reden. Ich denke, dass es auch überlebenswichtig ist für die EU, diesen Missstand zu bereinigen. Ansonsten wird die EU den gleichen Weg wie der Völkerbund dazumal gehen. Die Visegradstaaten brauchen die EU Subventionen; sie sollen sie weiterhin bekommen. Mehr wollen sie von Europa nicht. Ich sehe die Osterweiterung als großen Fehler, genauso wie die Balkanerweiterung, die jetzt ge — Christine Delnicki
Wo Menschen zusammenarbeiten, miteinander etwas bewirken wollen, da gibt es immer auch Konflikte. Diese sind weder gut noch schlecht. Es kommt vielmehr darauf an, wie man mit ihnen umgeht. Ob es gelingt, sie in positive Energie zu übersetzen. Mitunter lassen sich Konflikte aber auch nicht lösen. Daher meine Frage: Im Falle eines unüberbrückbaren internen Konflikts, würdest du als „wilde Abgeordnete“ weitermachen, oder das Mandat zurücklegen und dem oder der nächsten auf der Liste die Aufgabe übergeben? — Michael Schiebel
Liebe Sabrina,
Falls du ins EP einziehst, in welchen Ausschüssen würdest du gerne Mitglied werden und welche Kompetenzen bringst du dafür mit? — Gregor
Stichwort "gemeinsame Verteidigungspolitik" bzw. EU-Armee.
In Zusammenhang mit dieser zukunftsträchtigen Idee, folgende Frage:

Hältst du in Zukunft, unter dem Gesichtspunkt einer stärkeren gemeinsamen EU-Außen- und -Verteidigungspolitik, eine EU-Mitgliedschaft mit einer gleichzeitigen NATO-Mitgliedschaft noch für vereinbar?

Besteht hierbei z.B. nicht das Risiko, dass eine mögliche EU-Armee (bspw. aufgrund von NATO-Interessen) instrumentalisiert werden könnte und sich eines Tages österreichische Soldaten in Konflikten außerhalb europäischen Bodens wiederfinden, die eher einer militärischen Interventions/Angriffs- als einer tatsächlichen Verteidigungsoperation entsprechen?

Zweite Frage:
Wie bewertest du den Ukraine-Russland-Konflikt, vor allem in der Frage um die Krim, und wie sollte sich die EU in diesem Konflikt gegenüber Russland und der Ukraine verhalten? — Markus