Stefan Zotti

Eine starke Innovations-Union für Wohlstand und Sicherheit.

Stefan Zotti

Eine starke Innovations-Union für Wohlstand und Sicherheit.

1989 – das große Freiheitsjahr hat mein Brennen für Politik und Europa geweckt: Der Fall der Mauer und der Fall der Grenzen, die errungene Freiheit und die gewonnenen Freiheiten haben ein anderes Europa möglich gemacht, als ich es in meiner Kindheit erlebt habe. Dieses Europa ist meine Berufung geworden. Für unser gemeinsames Europa habe ich schon in unterschiedlichsten Funktionen Verantwortung übernommen – als Kabinettsmitglied in der Europäischen Kommission genauso wie als Lehrbeauftragter im Hörsaal, als Manager europäischer und internationaler Bildungsprogramme genauso wie in ehrenamtlichen Funktionen auf österreichischer und europäischer Ebene.

Europa sind wir: Daher bewerbe ich mich bei den Vorwahlen der NEOS für das Europäische Parlament. Gemeinsam können wir unser Europa gestalten!

Denn nicht die Populisten und Nationalisten sind Europas größte Gefahr, sondern eine Union, die auf die Fragen der Bürgerinnen und Bürger keine Antworten geben kann und zu schwach ist, richtige Lösungen umzusetzen. Für mich ist klar: die großen Herausforderungen der Zeit lassen sich nur gemeinsam lösen. Wer glaubt, der Klimawandel, die globale Migration, der Zugang zu knappen Ressourcen lässt sich alleine lösen, irrt - oder lügt vorsätzlich. Die Antworten auf die großen Fragen der Zeit lauten: Mehr Solidarität, mehr Kooperation, mehr Europa!

Das Ziel, Europa zum „wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum“ der Welt zu machen, ist heute noch gültig. Es ist an der Zeit, dieses Versprechen endlich einzulösen, gemeinsam in Bildung und Innovation, in unsere Unternehmen und unsere Regionen zu investieren, um Chancen zu schaffen, Wohlstand zu sichern und die soziale Sicherheit zu gewährleisten. Ein Europa, das Antworten gibt, wird auch (wieder) das Europa der Bürgerinnen und Bürger sein.

Als Geschäftsführer des Österreichischen Austauschdiensts habe ich in den letzten Jahren Mitverantwortung für das Erasmus-Programm in Österreich getragen: Knapp 75.000 Österreicherinnen und Österreicher konnten seit 2014 mit Erasmus+ Auslandserfahrung machen, ihre Bildungschancen erhöhen und damit persönlich vom grenzenlosen Europa profitieren. Deshalb startete ich im August 2017 die Alpbach-Initiative, eine informelle Runde europäischer Bildungsagenturen mit Spitzenvertreterinnen und -vertretern der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und der Ratspräsidentschaft, um gemeinsam die Vision für ein neues Erasmus-Programm nach 2021 zu entwickeln. Ein Programm, dass noch internationaler und inklusiver sein wird und mehr Reform-Impact auf die nationalen Bildungssysteme haben soll - viele dieser Ideen wurden im Vorschlag der Kommission aufgenommen. Ich möchte Europa zur starken und nachhaltigen Bildungs-Union machen.

Europas Wohlstand und Sicherheit hängen an der Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und an der wirtschaftlichen und sozialen Kohäsion unserer Regionen. Wir brauchen eine Forschungspolitik, die neue Ansätze fördert und Innovationen begünstigt und eine Industrie- und Unternehmenspolitik, die Chancen eröffnet, statt den Unternehmen bürokratische Lasten aufzuerlegen. Ich konnte im Kabinett des EU-Regionalkommissars daran mitwirken, die Europäische Regionalpolitik zu reformieren, sie innovationsfreundlicher und nachhaltiger zu gestalten: eine gezielte Investitionspolitik, die Arbeitsplätze schafft und Lebenschancen erhöht.

Jetzt ist es Zeit, selbst Verantwortung zu übernehmen und Politik zu gestalten. Denn um im Europäischen Parlament etwas zu bewegen braucht es inhaltliche Kompetenz, politische Erfahrung und ein breites persönliches Netzwerk in den europäischen Institutionen und Hauptstädten. Meine Ziele für Europa findest du unter: http://stefan-zotti.eu.

Ich bitte um deine Unterstützung:
•weil ich für eine starke Bildungs- und Innovations-Union eintrete, die Chancen schafft und Wohlstand sichert!
•weil ich Erfahrung und Kompetenz mitbringe und weiß, wie man in Brüssel und Straßburg Politik macht, Positionen durchsetzt und damit Europa konkret verändert!
•weil ich meinen Kindern ein Europa der Chancen und nicht der Grenzen, ein Europa der Werte und nicht der Chauvinismen, ein Europa des Friedens und nicht der nationalen Egoismen bereiten möchte!



Lebenslauf

Berufserfahrung

Seit 2019: Stefan Zotti Consulting: Eigentümer
Seit 2012: FH Burgenland: FH-Lektor für "European Regional Policy/ Public Management“

2017 – 2018: Innovationsstiftung für Bildung: Stiftungsvorstand; Wien
2016 – 2018: Academic Cooperation Association: Vice-President; Brüssel
2014 – 2018: OeAD (Österreichische Austauschdienst)-GmbH: Geschäftsführer (seit 2016); Wien
2010 – 2013: Europäische Kommission: Mitglied des Kabinetts von Kommissar Johannes Hahn (Regionalpolitik); Brüssel
2007 -2009: Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung: Referent (Europa; Forschung) im Kabinett des Bundesminister; Wien
2007: Bundeskanzleramt: Büroleiter-Stv. des Staatssekretärs für Sport; Wien
2005 – 2006: Österreichisches Parlament: Parlamentarischer Mitarbeiter; Wien
2002 – 2004: Europäisches Parlament: Assistent; Brüssel/Wien

Akademische Ausbildung

2007 – 2009: Postgraduate-Studium “European Advanced Studies“ (Schwerpunkt Europarecht); Donau-Universität Krems
2002 – 2006: Doktoratsstudium der Katholischen Fachtheologie (Schwerpunkt Politische Ethik); Universität Wien
1995 – 2002: Diplomstudium der Katholischen Fachtheologie; Karl Franzens-Universität Graz und Universität Wien

Seit 2017 Mitglied von NEOS; Kandidatur bei der Nationalratswahl 2017 auf der Bundesliste und der Wiener Landesliste von NEOS.


Beantwortete Fragen

Innovations-Union: Klingt gut - Wer bezahlt es? Schon mal darüber nachgedacht? — Elisabeth Weiss
Lieber Stefan,
In deinem Bewerbungsvideo (https://www.facebook.com/stefan.zotti/videos/10157155006759824/) sagst du wörtlich „nicht nur die ärmsten Regionen brauchen EU-Gelder, sondern auch unsere Gemeinden, unsere Regionen, unsere Städte und unsere Unternehmen brauchen gezielte Investitionen, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben und Wohlstand zu sichern.“
Im Entwurf unseres NEOS EU-Wahlprogramms steht jedoch sinngemäß, dass es früher zu oft der Fall war, dass auch Regionen EU-Förderungen erhalten haben, die diese aufgrund ihres Wohlstands gar nicht mehr bedürfen. Als konkrete Forderung: „Wir fordern die Konzentration der Strukturfonds auf die weniger entwickelten Gebiete und die Übergangsregionen mit dem Ziel des nachhaltigen Aufbaus der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und der sozialen Kohäsion. Es soll keine Unterstützung mehr für Regionen mit einem Durchschnitts-Pro Kopf-Einkommen von mehr als 110% geben.“
Könntest du noch einmal genauer ausführen, was du im Video gemeint hast und wie deine Reformvorschläge für die EU-Regionalförderung aussehen? Sollen österreichische Regionen aus dieser Förderungen erhalten in Zukunft?

Vielen Dank und liebe Grüße
Heike — Heike Lehner
Wo Menschen zusammenarbeiten, miteinander etwas bewirken wollen, da gibt es immer auch Konflikte. Diese sind weder gut noch schlecht. Es kommt vielmehr darauf an, wie man mit ihnen umgeht. Ob es gelingt, sie in positive Energie zu übersetzen. Mitunter lassen sich Konflikte aber auch nicht lösen. Daher meine Frage: Im Falle eines unüberbrückbaren internen Konflikts, würdest du als „wilder Abgeordneter“ weitermachen, oder das Mandat zurücklegen und dem oder der nächsten auf der Liste die Aufgabe übergeben? — Michael Schiebel
Lieber Stefan,
du hast in deinem Lebenslauf viel Erfahrung in Brüssel ausgewiesen, vor allem im Bereich der Kommission, allerdings ist seit deiner Tätigkeit im EP schon längere Zeit vergangen und diese nur rudimentär umschrieben. Wie schätzt du die Veränderungen im EP seit deiner Tätigkeit ein und wie kannst du diese Veränderungen im Sinne eines geeinigten Europas nutzen?
Vielen Dank! — Ludwig H.
Lieber Stefan,
Falls du ins EP einziehst, in welchen Ausschüssen würdest du gerne Mitglied werden und welche Kompetenzen bringst du dafür mit? — Gregor
Lieber Stefan! Die Frage, die uns besonders heute wohl alle beschäftigt: Wie konnte es bloß zu diesem völligen Chaos rund um den Brexit kommen? Wie siehst Du die aktuelle Situation - sowohl auf Seiten Großbritanniens als auch auf Seiten der EU? und: welche Lehren müssen wir daraus ziehen? Vielen Dank im Voraus für das Teilen Deiner Insights!! — Johannes Mak
Stichwort "gemeinsame Verteidigungspolitik" bzw. EU-Armee.
In Zusammenhang mit dieser zukunftsträchtigen Idee, folgende Frage:

Hältst du in Zukunft, unter dem Gesichtspunkt einer stärkeren gemeinsamen EU-Außen- und -Verteidigungspolitik, eine EU-Mitgliedschaft mit einer gleichzeitigen NATO-Mitgliedschaft noch für vereinbar?

Besteht hierbei z.B. nicht das Risiko, dass eine mögliche EU-Armee (bspw. aufgrund von NATO-Interessen) instrumentalisiert werden könnte und sich eines Tages österreichische Soldaten in Konflikten außerhalb europäischen Bodens wiederfinden, die eher einer militärischen Interventions/Angriffs- als einer tatsächlichen Verteidigungsoperation entsprechen?

Zweite Frage:
Wie bewertest du den Ukraine-Russland-Konflikt, vor allem in der Frage um die Krim, und wie sollte sich die EU in diesem Konflikt gegenüber Russland und der Ukraine verhalten? — Markus
Hallo Stefan,
ich hätte 3 inhaltliche Fragen bezüglich deiner Einstellung zu Europa.

1) Wie stehst du zur Einführung von eigenen EU-Steuern bzw. einer Steuerhoheit der EU? Wenn dafür, wie sehr lässt sich diese mit einem grundsätzlichen Steuerwettbewerb zwischen den Mitgliedsstaaten vereinbaren?

2) Wie stehst du zur Etablierung einer umfassenden Sozialunion mit gemeinsamen, europaweiten Mindeststandards in wesentlichen Politikbereichen (Arbeit, Soziales, Konsumentenschutz, Gesundheit)?

3) Wirst du dich im neu gewählten EP für eine erneute inhaltliche Übereinkunft zwischen EPP/ALDE/ECR einsetzen (falls diese eine Mehrheit erringen sollte)? Wenn nein, welche alternative Mehrheit fändest du inhaltlich am wünschenswertesten?

Liebe Grüße,
Victor — Victor Fulterer
Bitte kurze Stellungnahme zu vier Themen: Stellenwert von Tierschutz; Ausgabe von Eurobonds eines gemeinschaftlichen Emittenten; eigene Steuer für EU (zB Finanztransaktionssteuer); wichtigste Maßnahme der EU zum Klimaschutz — Anton Fink