Teresa Reiter

Ein Optimist ist ein kleines Segelboot.

Teresa Reiter

Ein Optimist ist ein kleines Segelboot.

Ich bin der Überzeugung, dass Aufrichtigkeit, Integrität und Respekt in der Politik einen Wert haben.

Als Europareferentin beobachte ich jeden Tag, wie egoistisch motivierte Politik das Vertrauen der Bürger_innen in die EU weiter untergräbt und droht, jahrzehntelange Arbeit an der europäischen Einigung kurzlebigen innenpolitischen Siegen zu opfern. Der Schaden, den das anrichtet, ist möglicherweise nie wieder zu reparieren. Dagegen stehe ich auf.

Ich kandidiere für NEOS, weil bei uns hinter "proeuropäisch" kein „aber“ steht. Weil wir FÜR eine gemeinsame Außenpolitik samt gemeinsamer Außenministerin sind. Weil wir FÜR Freihandelsabkommen, die sich an den europäischen Werten orientieren, eintreten. Wir sind FÜR eine gemeinsame europäische Armee, die in der Lage ist, unsere Demokratie zu verteidigen und anderen Schutz zu bieten. Uns sind die vier Grundfreiheiten ein Herzensanliegen.

// Ich will Chancengerechtigkeit für alle in Europa. Nicht jede_r von uns geht damit hausieren, wie er/sie aufgewachsen ist, aber unsere Biografien sind vielfältig. Ich weiß, dass es jeder und jedem bei NEOS um ein besseres Leben für ALLE geht. Unser Weg dort hin mag ein anderer sein als der anderer Parteien, aber das ist das Ziel für Österreich und Europa. "Heimat großer Chancen", wie wir im Nationalratswahlkampf gesagt haben, meint auch die europäische Heimat.

// Ich will eine effektive EU-Nachbarschafts- und Außenpolitik, in der nicht einzelne Staaten das gesamteuropäische Interesse torpedieren. Ich will NICHT, dass vor unserer Tür — zum Beispiel am Westbalkan — junge Leute in dem Wissen aufwachsen müssen, dass sie wahrscheinlich niemals einen Job finden werden. Wir müssen für die Perspektiven dieser Kids genauso kämpfen wie für unsere eigenen. Tun wir es nicht, werden wir die Ersten sein, die die Auswirkungen spüren. Gelingt es uns aber, in den Regionen um die Union bessere Chancen zu schaffen, profitieren wir alle.

// Das Friedensprojekt Europa ist kein Euro-Kitsch. Ich will, dass unsere Sicherheits- und Verteidigungspolitik auf europäischer Ebene passiert. Den Friedenseinsätzen europäischer Soldat_innen in Krisengebieten gebührt unsere Unterstützung. Wir wären verrückt, uns nicht jeden Tag dafür einzusetzen, dass unser Frieden Frieden bleibt und wir freie Bürger_innen unserer europäischen Heimat. Es wäre verantwortungslos, zu glauben, dass Konflikte anderswo uns nicht betreffen.

Ein Optimist ist ein kleines Segelboot. Wir NEOS sind Optimisten. Wir sind ein winziges Segelboot in einem großen schwarzblauen Meer. Stellt euch vor, was wir für unseren Traum von einem geeinten, starken, innovativen Europa tun können, wenn wir irgendwann ein erwachsener Flugzeugträger sind. Bis dahin muss nicht nur viel geträumt, sondern vor allem sehr hart dafür gearbeitet werden. Genau das verspreche ich im Wahlkampf wie auch bisher zu tun und bitte um eure Unterstützung.



Lebenslauf

1988 während eines heftigen Schneesturms in Wien geboren

Beruflicher Werdegang:

  • seit 2017 Fachreferentin für Europa, Außenpolitik, Landesverteidigung und Entwicklungszusammenarbeit im NEOS Parlamentsklub
  • 2016/17 Referentin des Klubobmann a.D. Matthias Strolz
  • 2011-16 Freie Journalistin für Wiener Zeitung, Kurier, Red Bull Medienhaus, Biorama, uvm.
  • 2014 Redakteurin für Europa- und Außenpolitik bei der Wiener Zeitung (Schwerpunkt Westbalkan)
  • 2009-13 Buchhändlerin, Bücherstube Joachim Baumann
    davor verschiedene Jobs in den Bereichen Eventmanagement, Gastro, Medienarbeit

Ausbildung (Auswahl):

  • Bachelor in Germanistik, Uni Wien (Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur, Deutsch als Fremd-/Zweitsprache)
  • Master in Nachrichtenjournalismus, Kingston University London, mit Auszeichnung (Chefredakteurin Unizeitung)
  • Master in International Studies, Diplomatische Akademie Wien, (Schwerpunkte: EU-Recht, Westbalkan), aktiv als Jahrgangssprecherin in der Studierendenvertretung, Gründerin einer Austrian Politics Society

Ehrenamtliches Engagement aktuell:

Deutschunterricht für Asylberechtigte
Vorstandsmitglied der Kosovo Friends (Freundschaftsgesellschaft Österreich-Kosovo)

In der Freizeit schreibe, lese, zeichne ich und beschäftige mich aktuell mit neuen Möglichkeiten der politischen Erwachsenenbildung und Medienkompetenzvermittlung.


Beantwortete Fragen

Wo Menschen zusammenarbeiten, miteinander etwas bewirken wollen, da gibt es immer auch Konflikte. Diese sind weder gut noch schlecht. Es kommt vielmehr darauf an, wie man mit ihnen umgeht. Ob es gelingt, sie in positive Energie zu übersetzen. Mitunter lassen sich Konflikte aber auch nicht lösen. Daher meine Frage: Im Falle eines unüberbrückbaren internen Konflikts, würdest du als „wilde Abgeordnete“ weitermachen, oder das Mandat zurücklegen und dem oder der nächsten auf der Liste die Aufgabe übergeben? — Michael
Welchen Song von Taylor Swift magst du am liebsten bzw. spiegelt dich als Politikerin wider? — Hans
Wenn du ein Buch festlegen müsstest, dass für alle Schulkinder in der EU Pflichtlektüre wäre – welches? — Sepp Hinterwurzacher
Welcher Song wäre deiner Meinung nach eine gute alternative Europahymne und warum? — Sepp Hinterwurzacher
Wenn du eine Hauptstadt Europas festlegen müsstest (nicht Brüssel), welche wäre das und warum? — Sepp Hinterwurzacher
Wie können wir die nächste Generation, die in West- und Mitteleuropa stets in Frieden aufgewachsen ist, wieder mehr für Europa begeistern? — Sepp Hinterwurzacher
In welchem Hogwarts-Haus wärst du? — Stefan
Liebe Teresa,
Falls du ins EP einziehst, in welchen Ausschüssen würdest du gerne Mitglied werden und welche Kompetenzen bringst du dafür mit? — Gregor
Stichwort "gemeinsame Verteidigungspolitik" bzw. EU-Armee.
In Zusammenhang mit dieser zukunftsträchtigen Idee, folgende Frage:

Hältst du in Zukunft, unter dem Gesichtspunkt einer stärkeren gemeinsamen EU-Außen- und -Verteidigungspolitik, eine EU-Mitgliedschaft mit einer gleichzeitigen NATO-Mitgliedschaft noch für vereinbar?

Besteht hierbei z.B. nicht das Risiko, dass eine mögliche EU-Armee (bspw. aufgrund von NATO-Interessen) instrumentalisiert werden könnte und sich eines Tages österreichische Soldaten in Konflikten außerhalb europäischen Bodens wiederfinden, die eher einer militärischen Interventions/Angriffs- als einer tatsächlichen Verteidigungsoperation entsprechen?

Zweite Frage:
Wie bewertest du den Ukraine-Russland-Konflikt, vor allem in der Frage um die Krim, und wie sollte sich die EU in diesem Konflikt gegenüber Russland und der Ukraine verhalten? — Markus
Liebe Teresa, Wenn Du auf ein Mandat im Europaparlament gewählt wirst, wie willst Du die Arbeit des EP - sowohl im Plenum als auch in den Ausschüssen - für die Wähler in Österreich sicht- und greifbarer machen? Welche Wege der Kommunikation und der Öffentlichkeitsarbeit schweben Dir vor? — Manuel