Ulrich Mayer

Für die Freiheit. Für Europa.

Ulrich Mayer

Für die Freiheit. Für Europa.

Liebe Vorwählerin, Lieber Vorwähler!

„Wir sind frei, wir sind Europa!“ Das war unser Slogan 2009. Unter diesem Motto begann mein persönliches politisches Engagement. Ich war damals 22 Jahre alt. Es waren die Jungen Liberalen, die JuLis, die mich in die Politik zogen. Vor allem aber war es Europa, das mich interessierte – damals zur EU-Wahl. Heuer feiere ich also mein 10-jähriges Jubiläum.

Mein Name ist Ulrich Mayer, ich bin 32 Jahre alt und Gründungsmitglied von NEOS. Ich war selbst Unternehmer und arbeite jetzt in einem Großhandelsunternehmen. Seit 2015 vertrete ich NEOS im Gemeindevorstand meiner Heimatgemeinde Michelbach in Niederösterreich.

"Wir sind frei, wir sind Europa!" - diesen Slogan kann ich noch immer unterschreiben, aber leider ist diese Freiheit und dieses EU in einer Art und Weise bedroht, wie wir es uns damals überhaupt nicht vorstellen konnten und wollten.

Mittlerweile sind der Freiheit und den (Grund-)Freiheiten der Europäischen Union zwei große Feinde herangewachsen: der Nationalismus und die Aushöhlung der Demokratie in einigen Mitgliedsstaaten.
Wir wissen, dass wir Menschen schlecht darin sind, aus der Vergangenheit zu lernen. Doch selbst in der Gegenwart sehen wir mit eigenen Augen, wohin ein ZUVIEL an national-konservativer Politik führt – zum Beispiel in Ungarn, Polen, Rumänien, ja selbst in Österreich. Wohin ein ZUVIEL an Lügen und EU-Hetze führt – in Großbritannien. Wohin ein ZUWENIG an EU führt – wenn an den Außengrenzen Chaos herrscht und innerhalb die Grenzen kontrolliert werden.

Die EU ist wieder zu einer Grenzerfahrung geworden! Damit meine ich aber nicht nur das Warten am Walserberg und anderen Schengen-Grenzen oder das unerträgliche Sterben im Mittelmeer. Die EU ist zu einer Grenzerfahrung geworden, weil wir bereits sehen und erahnen können, wohin eine kurzsichtige, rückwärtsgewandte Politik führt. Eine Politik, die Ängste schürt. Eine Politik, die alte und neue Grenzen aufleben lässt. Noch haben wir aber die Chance, die EU wieder zu einer vorwärts strebenden Kraft zu machen, die Kriegsgräben zuschüttet und Chancen für die nächsten Generationen schafft! Das ist die entscheidende Frage, die wir im Mai bei der EU-Wahl 2019 beantworten werden.

Ich will eine EU, in der sich Menschen, Güter, Kapital und Ideen frei bewegen können. Eine EU, die Weltmarktführerin in den Bereichen Innovation, Wissenschaft und Forschung ist. Eine EU, die sich aus eigener Kraft verteidigen kann. Eine EU, die eigenverantwortlich handelt. Eine EU, die für Regierungschefs nicht als Sündenbock herhalten muss. Eine EU, die China und den USA die Stirn bieten und auf Augenhöhe kommunizieren kann. Und eine EU, die die Menschenrechte hochhält und verteidigt.

Ich glaube, dass es wichtig ist, für diese einzigartige Gemeinschaft einzustehen. Für eine freie und starke EU, die in Vielfalt vereint ist. Darum kandidiere für die EU-Wahl 2019.

Für die Freiheit. Für Europa.

Ulrich Mayer



Lebenslauf

Politisch

  • Seit 2018: Mitglied des NÖ Landesteams
  • Seit März 2015: Mitglied des Gemeindevorstands in meiner Heimatgemeinde Michelbach
  • Seit 2013: NEOS-Mitglied
  • Seit 2009: JUNOS-Mitglied (vormals JuLis)
  • 2018: NEOS-Kandidat für die NÖ Landtagswahl
  • 2013 & 2017: NEOS-Kandidat für die Nationalratswahl
  • 2012: Vorstandsmitglied JuLis Niederbayern
  • 2011: Gründung der JuLis Niederösterreich
  • 2009: Mitarbeit im EU-Wahlkampf für die JuLis Österreich
  • Beruflich

  • Seit Nov. 2017: Market Manager Holz/Bau | Würth Handelsgesm.b.H.
  • 2016-2018: Master-Studium "Public Management"| FH Campus Wien
  • 2015-2017: Parlamentarischer Mitarbeiter | Dr. Nikolaus Scherak
  • 2009-2015: Gründer und Veranstalter der Europäisch-Arabischen Karriere- und Bildungsmesse KUBRI | München
  • 2014: Office Manager | NEOS Lab
  • 2005-2009: Diplomstudium Export-oriented Management | IMC FH Krems

  • Beantwortete Fragen

    Wo Menschen zusammenarbeiten, miteinander etwas bewirken wollen, da gibt es immer auch Konflikte. Diese sind weder gut noch schlecht. Es kommt vielmehr darauf an, wie man mit ihnen umgeht. Ob es gelingt, sie in positive Energie zu übersetzen. Mitunter lassen sich Konflikte aber auch nicht lösen. Daher meine Frage: Im Falle eines unüberbrückbaren internen Konflikts, würdest du als „wilder Abgeordneter“ weitermachen, oder das Mandat zurücklegen und dem oder der nächsten auf der Liste die Aufgabe übergeben? — Michael Schiebel
    Welchen Song von Taylor Swift magst du am liebsten bzw. spiegelt dich als Politiker wider? — Hans
    An welcher Stelle deiner politischen Prioritäten steht der Klimawandel - vor allem im Verhältnis zur Wirtschaftspolitik? — Jakob Arnim-Ellissen
    Stichwort "gemeinsame Verteidigungspolitik" bzw. EU-Armee.
    In Zusammenhang mit dieser zukunftsträchtigen Idee, folgende Frage:

    Hältst du in Zukunft, unter dem Gesichtspunkt einer stärkeren gemeinsamen EU-Außen- und -Verteidigungspolitik, eine EU-Mitgliedschaft mit einer gleichzeitigen NATO-Mitgliedschaft noch für vereinbar?

    Besteht hierbei z.B. nicht das Risiko, dass eine mögliche EU-Armee (bspw. aufgrund von NATO-Interessen) instrumentalisiert werden könnte und sich eines Tages österreichische Soldaten in Konflikten außerhalb europäischen Bodens wiederfinden, die eher einer militärischen Interventions/Angriffs- als einer tatsächlichen Verteidigungsoperation entsprechen?

    Zweite Frage:
    Wie bewertest du den Ukraine-Russland-Konflikt, vor allem in der Frage um die Krim, und wie sollte sich die EU in diesem Konflikt gegenüber Russland und der Ukraine verhalten? — Markus