Helmut Wessner

Helmut Wessner

Meine derzeitigen Prioritäten:
•Transparenz in der Kommunalpolitik schaffen
Zu viele Entscheidungen werden auf dieser Ebene im `Dunklen Kämmerlein‘ getroffen.
•Eindämmung der Freunderl- & Misswirtschaft:
Es ist erschreckend, wie sorglos Lokalpolitiker mit unserem Steuergeld, öffentlichem Gut etc. umgehen.

Warum meine politische Aktivität?:
•Es wird oftmals der Eindruck erweckt, dass von den Großparteien keine Transparenz gewünscht wird, nur um ihrer Freunderl- & Misswirtschaft freien Lauf zu lassen. Die bestehende Intransparenz erschwert/behindert eine Beurteilung der Entscheidungen der Lokalpolitiker durch den kritischen Bürger.
•Zudem erscheinen die Kontrollinstitutionen nur unzureichend in der Lage (willig?) zu sein, ihre Funktion wahrzunehmen. Das fängt beim Überprüfungsausschuss des Gemeinderats an, geht über die Gemeindeaufsicht weiter, bis zu den diversen Rechnungshöfen.
Es hat z.B. von meiner Seite Jahre an Lobbyarbeit beim Bundesrechnungshof gebraucht, bis der Tiroler LRH nach über 20 Jahren die Gebarung der Stadtgemeinde Kitzbühel mit all ihrer Gesellschaften prüft. Die Landespolitiker der Großparteien haben sich sogar im Landtag gegen eine solche Prüfung mit Händen und Füßen gewehrt. Dies sind untragbare Zustände für eine fortschrittliche Demokratie!

Was ist mein Ziel?:
•Dass in absehbarer Zeit Transparenz und verantwortungsvolles Wirtschaften unserer Politiker eine Selbstverständlichkeit werden.
•Wenn diese Probleme aus dem Weg geräumt sind, würde ich mich gerne für Natur- & Umweltschutz, sowie für die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen, der Erzeugung von CO2-armer Elektrizität und deren Speicherung (in Wechselwirkung zu Wärme und Verkehr) widmen.
•Des weiteren würde ich mich gerne in der Umsetzung eines umwelt- und nutzerfreundlichen, sowie leistbaren Öffentlichen Verkehrssystems einbringen. Nicht nur teure Neubauten von Straßen könnten unnötig werden, sondern auch Familien könnten ihr verfügbares Einkommen erhöhen - weil hoffentlich mindestens das Zweit- und sogar Drittauto nicht mehr notwendig wäre.
•Städte und Ortschaften intelligenter zu machen (Abfallabholung/-entsorgung/-verwertung, Parkraumbewirtschaftung etc.) wäre ein weiteres Anliegen von mir.



Lebenslauf

Privatleben:
•Erblickte 1955 im Sternzeichen der Zwillinge in Kitzbühel das Licht der Welt.
•Besuchte die örtliche Volks- und Hauptschule. Mein Berufswunsch brachte mich nachher nach Innsbruck in die HTL – Fachrichtung Elektrotechnik.
•Der Wunsch im fremdsprachigem Ausland Erfahrungen zu sammeln, gemischt mit etwas Abenteuerlust, verschlug mich 1976 nach Johannesburg in Südafrika. Aus dem ursprünglich für zwei Jahren geplanten Aufenthalt wurden dann jedoch fast 30 Jahre. Das Leben und die Arbeit führten mich zwischenzeitlich für mehrere Jahre nach Harare (Zimbabwe) und Kapstadt.
•Um meiner Familie ein sichereres Leben zu ermöglichen, und vor allem den Kindern eine bessere Perspektive zu bieten, war ausschlaggebend für die Entscheidung nach Tirol zurückzukehren.
Bin verheiratet mit nun zwei erwachsenen und beruflich erfolgreichen Söhnen.

Vorlieben:
Lieblingsmusik: Populäre Klassik wie z.B. von Andre Rieu
Lieblingskomponist: Andrew Lloyd Webber
Lieblingssängerin: Barbara Streisand
Lieblingssänger: Joe Cocker und mein ehemaliger Schulbanknachbar Hansi Hinterseer ;-)
Lieblingsschriftsteller: Max Frisch
Lieblingsregisseur: Frederico Fellini
Zeitungen die ich lese: Tiroler Tageszeitung, Der Standard, Süddeutsche, FAZ und The Guardian
Sport: Wandern, Radfahren und Schilaufen

Berufsleben:
•Planung der Elektrischen Ausrüstung und Steuerung von Anlagen in der Bergbauindustrie, sowie mit der damit verbundeneren Metallurgischen Verarbeitung des abgebauten Erzes.
•Produktionsmanagement für Schaltschränke für zwölf Kraftwerksblöcke der 630MW-Klasse.
•Planung der Elektrischen Ausrüstung und Steuerung, sowie Projektmanagement diverser Trinkwasseraufbereitungsanlagen wieauch Abwasseraufbereitungsanlagen.
Die herausforderndste davon, war wegen der Komplexität und der kurzen Bauzeit, die Verdoppelung der Wasserversorgungskapazität für die `Greater Cape Town Metropolitan Area‘ – damals die größte Wasseraufbereitungsanlage in der südlichen Hemisphäre.
Weitere Herausforderungen stellten, vor allem wegen der Logistik, die Verdoppelung der Wasserversorgungskapazität für Asmara (Hauptstadt von Eritrea), sowie die supplementäre Wasserversorgung (während der Trockenzeit) durch Meerwasserentsalzungsanlagen (Umkehrosmose) für die Inseln Mahe, Praslin & La Digue auf den Seychellen dar.

Zurzeit bin ich Quereinsteiger in der Hotellerie in Kitzbühel, da der Bedarf an Metallurgischen- und Umkehrosmoseanlagen in Tirol eher gering ist.


Beantwortete Fragen

Lieber Helmut,

um noch etwas mehr von dir zu erfahren, möchte ich dich (analog zu allen anderen Kandidatinnen und Kandidaten der bevorstehenden Landtagswahl und Gemeinderatswahl) bitten, folgende Aussagen zu vervollständigen:

1.) Mut ist für mich...
2.) Freiheitsliebe ist für mich...
3.) Innovation ist für mich...
4.) Tirol/Innsbruck ist für mich..


Danke im Voraus und viel Erfolg,
Mike — Mike P.