Elmar Pittracher

Ich bringe BEWEGUNG - und Sport hinein!

Elmar Pittracher

Bundesland: Niederösterreich
Kandidiert für: Weiterer Listenplatz
Vorwahl: Weitere Listenplätze

  • aktualisiert:
    18.06.2019

Elmar Pittracher

Ich bringe BEWEGUNG - und Sport hinein!

Mein Thema rund um die Nationalratswahl ist die Bewegung und der Sport.

Ich möchte sehr gerne die vielen positiven Auswirkungen der Bewegung und des Sports auf viele Bereiche des Lebens aufzeigen und mich dafür einsetzen dieses Potential zu heben.

Sport ist auf jeden Fall „Bewegung“ in jeder Hinsicht und in vielen Facetten; diese „wichtigste Nebensache der Welt“ ist integraler Bestandteil eines gesunden, erfolgreichen Lebens und damit eine gesellschaftspolitische Querschnittsmaterie – und sicher keine Nebensache!

Immer mehr Menschen begreifen heute Sport und Bewegung als wesentlichen Beitrag zu einem gesunden Leben – Bewegung ist Leben!
Der Sport übernimmt dabei in verschiedenen Bereichen eine wesentliche wirtschaftliche und soziale Rolle.

  1. Bewegung und Sport sind wesentlicher Entwicklungsfaktoren für Kinder und Jugendliche:

    „Es ginge vieles besser, wenn man mehr ginge“ Johann Gottfried Seume (1763-1810)

Die Bewegungswelt für der Kinder unterliegt tiefgreifenden Veränderungen. Die Institutionalisierung der Kindheit (alle Aktivität ist klar umrissen, wie Musikschule, Verein, etc.), die Verhäuslichung der Kindheit und nicht zuletzt die Mediatisierung der Kindheit (TV und Computer) sind Bereiche die dazu fuhren, dass die Lebenswelt der Kinder eine Sitzwelt wird.

Und die Bewegung nimmt über die Schulzeit kontinuierlich ab. Eine Zunahme des Körpergewichts und übergewichtiger Kinder, eine Abnahme der motorischen Fähigkeiten, eine Abnahme der allgemeinen Fitness von 10% seit 1975 (Bos, 2003), dafür eine Zunahme der psychosomatischen und bewegungsmangelbedingten Beschwerden (Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Rückenschmerzen, Haltungsschwachen) zeigen, wie wichtig Sport und Bewegung von Anbeginn an ist.

Und Bewegung steigert die Gehirnleistung - Gehen erhöht die Gehirndurchblutung (bei 100 Watt Belastung bereits um 13%), die Anzahl neuronaler Verbindungen steigt, das Wachstum von Nervenzellen wird aktiviert. Bewegung optimiert das Aktivierungsniveau des Gehirns.

Auf den Punkt gebracht besitzen Bewegung, Spiel und Sport eine herausragende Bedeutung für Kinder, weil sich dabei positive Effekte einstellen können, die wiederum für alle weiteren Lebensabschnitte von nachhaltiger Bedeutung sind.

Es geht darum, die vielfach bekannten positiven Auswirkungen des Sports auf Leben und Lernen endlich zu nützen und allen Menschen, insbesondere den Kindern den Weg zu einem gesunden Leben zu zeigen und zu ermöglichen. Dazu gehört natürlich nicht nur die Bewegung alleine, auch Ernährung und Lebenswandel sollen miteinbezogen werden.

Man sollte nicht nur an das Fach Bewegung und Sport denken, sondern auch an Bewegungsanregungen während anderer Schultageszeiten, z.B. am Schultagesbeginn, als Auflockerung in Stunden, in der Mittagsbetreuung.

Ein großer Schritt wäre ein Fachlehrersystem schon ab dem Kindergarten und in der Volksschule, damit Klassenlehrer entlastet werden und altersgerechte Bewegung unter fachlicher Anleitung und mir kindgerechter Motivation in den Alltag und Pausengestaltung eingebaut wird.

Förderung von Bewegung und Sport mit der eigenen Familie
„Man kann seine Kinder erziehen, so viel man will, sie machen einem alles nach!“

  1. Bewegung und Sport sind wesentliche Gesundheitsfaktoren

„Wer Sportplätze baut, hilft Spitäler sparen“ – Julius Tandler, Wiener Kommunalpolitiker und Arzt (1869-1935)

„Es gibt kein Medikament, dass derart positive Folgen hervorbringt, wie die Bewegung“ – Univ.Prof. Othmar Weiss

In der Studie „Sport und Gesundheit“ (Weis,2001) stellt Dr. Otmar Weis die Kosten von Sportunfällen und Folgekosten, die vor allem durch beruflichen Produktionsausfall durch Invalidität, sowie durch Krankenstand entstehen (302 Millionen Euro), den Einsparungen durch den gegebenen Level sportlicher Aktivität in Österreich gegenüber. Er definiert diese als vermiedene Krankheitsfolgekosten. (567 Millionen Euro). Daraus ergibt sich ein positiver Saldo von 265 Millionen Euro.

Dazu sieht er ein Einsparungspotential von bis zu 840 Millionen Euro, wenn es gelänge, aus dem Drittel der Inaktiven und dem Drittel der mäßig aktiven Menschen jeweils die Hälfte für Bewegung und Sport zu gewinnen.

Im Alter ist Bewegung die einzig wissenschaftlich abgesicherte Methode den funktionellen Abbau insbesondere der Organe und des Halte- und Bewegungsapparates sowie der Leistungsfähigkeit von Körper und Geist aufzuhalten. Aber auch die Funktion des Reaktions- und Kurzzeitgedächtnisses lässt sich bei alten Menschen mittels Bewegung signifikant verbessern, und das schon durch einfache Bewegungsformen wie dem Wandern.

  1. Unterschätze Wirtschaftsfaktoren BEWEGUNG und SPORT

Wirtschaftlicher Beitrag des Sports höher als jener der Bauwirtschaft! (Studie SportsEconAustria 2015)

Das methodische Instrument, um den gesamtwirtschaftlichen Beitrag der Querschnittsmaterie Sport zu messen, ist ein sogenanntes Satellitenkonto Sport. Ein solches ist erforderlich, um über den Kernbereich des Sports, welcher die Tätigkeit der Vereine und den Betrieb von Sportanlagen umfasst, auch alle anderen Wirtschaftsbereiche zu erfassen, die mit dem Sport verbunden sind, wie beispielsweise die Sportartikelproduktion, der Sportartikelhandel, die Bauwirtschaft, das Unterrichtswesen oder das Gesundheitswesen.

Ein detaillierterer Blick auf die Zahlen zeigt, dass es vor allem die Beherbergung und Gastronomie sind, die mit 3,9 Mrd. Euro Wertschöpfung am stärksten vom Sport profitieren, gefolgt vom Unterrichtswesen und dem Einzelhandel.

  1. Sport ist ein wichtiger Tourismusfaktor

Die Effekte des Sports auf den Tourismus und damit die Wirtschaft Österreichs sind sowohl anhand der „sportmotivierten“ Touristen (dem „aktiven“ Sporttourismus) als auch den Auswirkungen der jährlich durchgeführten Sportgroßveranstaltungen in Österreich (dem „passiven“ Sporttourismus) darstellbar.

In Summe entfallen jährlich über 57 Mio. Übernachtungen in Österreich auf den Sporttourismus (2002: 56 Mio). Das bringt bedeutende Umsätze in den Unterkategorien des Tourismus: Restaurants und Gasthäuser verzeichneten sportspezifische Umsätze für das Jahr 2003 von 2,4 Mrd. €, der Bereich Hotels, Gasthöfe und Pensionen sogar 2,5 Mrd. €, gefolgt von der Kategorie der Reisebüros und Reiseveranstalter (756 Mio. €), sowie sonstige Unterkünfte und Gaststätten (506 Mio. €). (SpEA 2006)

  1. in der Integratonspolitik - keine Integrationsmaßnahme ist so völkerverbindend wie der Sport und fördert die Inklusion von Menschen mit besonderen

weitere Diskusssionsbeiträge:

x) Angebote im Tourismus erweitert und angepasst größengerechte Grossport- und Breitensportveranstaltungen organisiert und nicht zuletzt sollen die Schulskikurse wiederbelebt werden, umso den umweltgerechten Wintertourismus in der Zukunft zu sichern.

x) Steuerliche Absetzbarkeit von Vereinskosten, Sportcamps usw.. als Kinderbetreuung

x) Sportstättenoffensive – Österreich hat viel zu wenige zeitgemäße Sportstätten, Die Derzeitige Infrastruktur ist in den 80ern liegengeblieben. Konzept zur Schaffung von Kiga und Schulsportstätten und deren Nutzung für Sportler (Verein und nicht Verein) am Abend

x) Schaffung von Bewegungsszentren (zB durch Gemeinden) für jederfrau/mann mit Umkleiden, Sportmedizinische Beratung, Massage, Trainingsberatung, …. Auch oder gerade für den „vereinslosen“ Sport
zB Radfahren, Laufen, Schwimmen aber auch Tanz, Ballett, Akrobatik

x) Schaffung eines One Stop Shop für Förderungen
Das österreichische Sportfördersystem ist bundesweit gesehen intransparent und zu teuer. Nur ca. 1/3 der Sportförderung kommt bei den Sportlern an, der Rest versickert in der Administration und nicht zu bestimmenden Kanälen. VOLLE TRANSPARENZ FÜR STEUERGELDER

ad Spitzensport :
Der Spitzensport ist ein Ergebnis einer sportlichen Gesellschaft, man sollte keine Spitzensportler züchten, sondern über die Breite und die Gesellschaft automatisch zu Talenten kommen und diese dann gezielt fördern – Der Spitzensport ist die Marketingabteilung einer gesunden Gesellschaft.
Der Sport muss entbürokratisiert und entpolitisiert werden. Befüllung der Transparenzdatenbank natürlich auch für Sportförderung von Bund, Ländern und Gemeinden.

Ich werde mich bei NEOS und Im Nationalrat für die Aktivierung dieser Lösungspotentiale von BEWEGUNG UND SPORT einsetzen.



Lebenslauf

Ing. Elmar Pittracher

Kleegasse 20
2102 Bisamberg

Geboren am 4. Mai 1972 in Wien
Staatsbürgerschaft: Österreich
Familienstand: Verheiratet, 2 Töchter

Seit 10/2015selbstständiger Immobilienberater im RE/MAX Netzwerk
09/2014 – 09/2015Qualitätsmanager für techn. Firmen bei Ritoc Consulting e.U.
07/2013 – 07/2014Privatkundenbetreuer energieopt. Bauen bei Schüller Bau GesmbH
04/2008 – 04/2013selbstständiger Immobilienberater im RE/MAX Netzwerk
09/2005 – 03/2008Generalsekretär des ÖVV - Österreichischen Volleyballverbandes
10/1996 – 07/2005beschäftigt bei IBM Österreich als Projektleiter und -mitarbeiter

06/1991 Matura HTBLuVA Wien III – Abt. HOCHBAU,

politische Erfahrungen

seit 01/2015Gemeinderat (NEOS) in Bisamberg / NÖ
seit 01/2014Regionalkoordinator bzw. NEOScout für Korneuburg /NÖ
seit 09/2013Themennetzwerkeiter (Bund) „Bewegung und Sport“ (NEOS)
1996 - 1998Kandidat an der WU für das LSF - Liberales StudentInnen Forum

Weiterbildung und Seminare

Train the Trainer Ausbildung, NEOS LAB
Zertifizierter ISO 9001 - Qualitätsmanager (TÜV Austria Akademie)
Energieberater A-Kurs plus F-Kurs
IBM Project Management Curriculum Fundamentals – Tools - Leadership

BSO Sportmanager Master Lizenz mit ausgezeichnetem Erfolg, BSO
Lehrwarteprüfung Volleyball und Beachvolleyball, BAFL Wien

Persönliche Eigenschaften

Organisationstalent, Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft, Hands-on-Qualität


Beantwortete Fragen

Nach unserem Programm will NEOS die Trennung zwischen Staat und Kirche (was noch lange nicht vollzogen ist).
Wie wichtig ist es für Dich, dass NEOS die gesellschaftliche Säkularisierung vorantreibt?
1. Unwichtig?
2. Ziemlich wichtig?
3. Sehr wichtig? — Hans Christian Cars
Welche Bewegung bringst Du in den Tourismus? — Florian Werner
Ich kann deine Einstellung zum Thema Spitzensport schwer nachvollziehen! Der Grundgedanke dahinter (besser sein als andere) hat sich schon in großen Teilen des Breitensportes eingeschlichen und ist auch im Sportunterricht in der Schule oftmals Gang und Gäbe. Der Effekt von diesem kompetitiven Ansatz, der die individuelle Freude an Sport, völlig ignoriert, ist dann ein gewisser Bodensatz an Leuten, die jegliche Lust an Sport verloren haben, da sie diesen unmittelbar mit Erniedrigung und "Nicht-Gut-Genug-Sein" assoziieren. Zudem ist auch Spitzensport an sich fraglich, da es sich dabei oftmals um keine gesunde Sportausübung mehr handelt, sondern um ein gesundheitlich fragwürdiges Extrem. — Florian
Hallo Elmar! Sind das wirklich Sprungski?
Bist du schon mal Ski gesprungen? — Andrea Berger
Die schwarz-blaue Regierung hat uns auch viele auch fragwürdige Personen im Nationalrat und den Kabinetten beschert. Diese haben extreme Positionen, stellen sich selber gerne aber als Mitte dar. Soll man sich mit diesen Personen und ihren Positionen beschäftigen und ihnen so auch Aufmerksamkeit entgegenbringen? Oder soll man das Gespräch pauschal ablehnen? (Frage geht an alle KandidatInnen). Liebe Grüße Brenda — Brenda