Florian Löschenberger

Die Jugend hat Potential und ist motiviert!

Florian Löschenberger

Bundesland: Salzburg
Kandidiert für: Weiterer Listenplatz
Vorwahl: Weitere Listenplätze

  • aktualisiert:
    14.06.2019

Florian Löschenberger

Die Jugend hat Potential und ist motiviert!

Ich glaube an die Jugend in Österreich und an ihr Potenzial, egal mit welchem background. Die sind motiviert und wollen was bewirken. Mit gegenseitiger Wertschätzung kann Unvorstellbares erreicht werden und für mich ist es wunderschön dies in meinem Job mit start-ups zu Themen wie Nachhaltigkeit, smart cities und urbaner Mobilität täglich erleben zu dürfen.

Die Jugend ist international und multikulturell, aber auch stolz auf ihre Herkunft. Es gibt keine Abgrenzung und alle verbindet gemeinsame Werte und Visionen. Diese beruhen auf Freiheit.

Wie schon einst in Wing Commander bzw. von Thomas Jefferson gesagt wurde ist der Preis der Freiheit die ewige Wachsamkeit. Diese Freiheit ist zunehmend in Gefahr!

Ich habe die Angst, dass sich politische Macht in Österreich konzentriert. Zu viel Macht in Händen einzelner führt zu Missbrauch. Wir sehen diese Entwicklungen leider auch in Europa. Ich bin gegen eine Isolation nach außen und für das Gemeinsame, denn "Allein sind wir allein". Ich bin gegen populistische autoritäre Regime und der Einschränkung von Freiheiten. Ich bin für ein gemeinsames freies Europa, mit allen seinen Unterschieden, aber auch dem Stolz zur Herkunft. Dafür ist es noch nicht zu spät und dafür trete ich ein. Die Jugend hat es sich verdient.



Lebenslauf

Die genauen Infos zu meinem Werdegang könnt ihr in meinem LinkedIn Profil sehen (linkedin.com/in/loeschenberger) hier kommt die Geschichte dazu:

Viele Interessen und Stationen begleiteten mich in meinen 39 Jahren. Von ersten politischen Erfahrungen als Schulsprecher und Mitglied des Landesschulrates in Salzburg, ging es nach meinem Zivildienst beim Roten Kreuz in Zell am See mehrmals auf die große Bühne des World Economic Forums in Davos. Irgendwie war ich noch zu jung und zu naiv, um zu verstehen was ich dort erlebte. Irak Krieg ja/nein? Wie kann man es rechtfertigen?

Es zog mich in die Privatwirtschaft und an die WU in Wien, an welcher ich Betriebswirtschaftslehre studierte. Gerne auch mit Auslandsstudien, wie in Bangkok/Thailand oder auch in Kiew/Ukraine. Unbewusst führte mich mein Weg zur Mobilität, die ein ständiger Begleiter werden sollte.

Als junger Student gab es nichts Aufregenderes als die Möglichkeit zu bekommen bei Porsche in Stuttgart zu arbeiten. Die Schwaben lehrten mich nicht nur wie man schöne Sportwägen baut, sondern auch, dass sich kleine Unternehmen im weltweiten Wettbewerb behaupten können. Und natürlich auch, wie es sich für einen Schwaben gehört, dass jeder Euro bewusst investiert sein möchte. Nach 8 harten und lehrreichenden Monaten im zentralen Marketing der PORSCHE AG sollte auch das Studium nicht zu kurz kommen. An der WU war es an der Zeit die Spezialisierungen in Handel & Marketing sowie Transportwirtschaft & Logistik voran zu treiben und das Studium mit meiner Diplomarbeit für die MAGNA INTERNATIONAL AG abzuschließen.

Von der individuellen Mobilität folgte der Wechsel zum öffentlichen Personenverkehr. Bei BLAGUSS erhielt ich die Chance die Unternehmen in Osteuropa (Ungarn, Slowakei) mit zu gestalten und mein Interesse für den öffentlichen Bereich zu vertiefen.

Bei den Dr. RICHARD VERKEHRSBETRIEBEN konnte ich dieses Wissen umsetzen und den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in vielen Teilen Wiens restrukturieren. Schnell folgte ein neues Projekt, eine Art start-up im Unternehmen mit Fernbuslinien. Von der grünen Wiese weg wurde für MEINFERNBUS/FLIXBUS ein Netzwerk von Zürich über München bis Berlin und Hamburg aufgebaut. Es war eine Wahnsinns Zeit, monatlich verdoppelte sich die Anzahl der Mitarbeiter und (Infra-)Strukturen mussten zeitgleich erarbeitet und aufgebaut werden. Es folgte auch wieder der Sprung zurück nach Österreich mit der Einführung der erfolgreichen FLIXBUS Linie Wien Graz.

Zu dieser Zeit wurde ich auch stolzer und überglücklicher Papa. Nachdem das anfänglich kleine Projekt FLIXBUS extrem gewachsen und erfolgreich war, gönnte ich mir eine Auszeit, um mich mehr meinen beiden Kids widmen zu können. Was in keiner Weise einfacher war als ein Unternehmen zu führen.

Dieser start-up Spirit, den ich erlebt habe, ließ mich jedoch nicht los. Etwas von null aufzubauen, mit allen Höhen und Tiefen, Potential in Menschen zu erkennen und der Glaube an eine gemeinsame Vision, dass wollte ich wieder erleben.

Tja, und so führte ich ganz einfach den europäischen Fahrtdienstvermittler TAXIFY / BOLT in Österreich ein. Mit einer absolut konträren Strategie als das bereits am Markt befindliche US-Unternehmen. Keine MBA-Titel waren mir wichtig, sondern Junge Menschen mit Potential. Daraus entstand ein multikulturelles Team, ein erfolgreiches Team und eine erfolgreiche Marke. Die nicht einer „one-taste-around-the-world“ Logik folgt, sondern sich an lokale Gegebenheiten orientiert aber dennoch aus der Box heraus denkt.

Mittlerweile bin ich selbstständiger Unternehmensberater und Investor und versuche mit den Möglichkeiten, die mir zur Verfügung stehen, jungen aufstrebenden Menschen den gewissen Ruck, Rückhalt und die Wertschätzung zu geben ihre Ideen auch umzusetzen.
Oft erachte ich es auch als sehr sinnvoll, diese neuen Denkweisen und Ansätze mit alt-eingesessenen, nicht risikofreudigen Unternehmen zu verknüpfen, denn man kann von beiden Seiten viel lernen und gemeinsam viel erreichen.

Jede/r ist UnternehmerIn. Dazu braucht es Förderung von Ideen, den Abbau von Barrieren, den Mut zur Veränderung und die Sicherstellung von Freiheit.


Beantwortete Fragen

Du hast erwähnt, das du in der Start-up Szene im Mobilitätsbereich aktiv bist, wie stehst du zur neuen Regelung von SPÖ/FPÖ/ÖVP und Sozialpartnern, in der die alte Taxiregelung auch auf die Mietwagenbranche ausgedehnt wurde?
Was sind deiner Meinung nach, die wichtigsten Punkte, die umgesetzt werden müssen,um die Start-up Szene in Österreich zu stärken? — Goran
Lieber Florian! Cool, du hast Taxify nach Österreich gebracht?! Ich bin eine eurer treuesten Kundinnen. Nutze den Service fast jeden Tag ;) Bin oft in Salzburg, wann kommt es endlich dorthin oder hat die neue Regelung Einfluss darauf? — Julia
Ich bin Mietwagenfahrer und arbeite schon lange mit Uber und Holmi. Mit Einkommen und Arbeit bin ich zufrieden. Muss ich jetzt Angst haben? Verliere ich die Arbei? — Emre
Die schwarz-blaue Regierung hat uns auch viele auch fragwürdige Personen im Nationalrat und den Kabinetten beschert. Diese haben extreme Positionen, stellen sich selber gerne aber als Mitte dar. Soll man sich mit diesen Personen und ihren Positionen beschäftigen und ihnen so auch Aufmerksamkeit entgegenbringen? Oder soll man das Gespräch pauschal ablehnen? (Frage geht an alle KandidatInnen). Liebe Grüße Brenda — Brenda
Lieber Florian, wie hast du es mit der Religion? — Theresa Mitterbauer
Hi Florian, dein Lebenslauf klingt sehr interessant. Was bewegt dich nun dazu in die Politik zu gehen? — Bea Bernthaler
Wie stehst du zur fridays-for-future Bewegung? Wie sieht Nachhaltigkeit und Verantwortung aus? — Lukas Paul