Katharina Werner

Die Zukunft liegt in unseren Händen - packen wirs an!

Katharina Werner

Bundesland: Oberösterreich
Kandidiert für: Weiterer Listenplatz
Vorwahl: Weitere Listenplätze

  • aktualisiert:
    14.06.2019

Katharina Werner

Die Zukunft liegt in unseren Händen - packen wirs an!

NEOS braucht mich weil...

...ich ein Landei aus Leidenschaft bin und damit bei NEOS eher eine Seltenheit. Ich komme aus einer 3500 -Seelen-Gemeinde abseits vom Ballungszentrum, ohne Tourismus. Eine 0815 Gemeinde in Oberösterreich. Zwar habe ich ab und an immer wieder in Städten gelebt und gearbeitet, zum Leben hat es mich aber immer wieder aufs Land zurückgezogen. Am Land leben ist toll. Am Land zu leben ist aber auch mühsam. Gerade als Frau mit guter Ausbildung. Gerade als Liberale. Gerade auch in Hinblick auf Nachhaltigkeit. Ich erde NEOS und gebe der Perspektive der Landbevölkerung eine Stimme.

...ich seit 2016 Mama bin. Bis zur Geburt meiner Tochter habe ich mich in Österreich als Frau relativ gleich behandelt gefühlt...obwohl...ich sollte wohl nicht zu genau darüber nachdenken... Jedenfalls änderte sich das radikal mit der Geburt meiner Tochter. Durch die "Heimchen zurück an den Herd"-Politik der ÖVP/FPÖ-Regierung (insbes. auch in OÖ) kommt man als arbeitende Mama am Land ziemlich unter Druck. Wir haben noch viel zu tun um den Frauen in Österreich die gleiche Selbstbestimmung in ihrem Leben zu ermöglichen wie einem Mann. Der Anspruch auf Kinderbetreuung ist hier für mich ein Schlüsselbegriff, weil damit auch die Freiheit verbunden ist einer Erwerbstätigkeit nachzugehen! Es braucht aber auch noch eine Reihe von anderen Maßnahmen. Ich setze mich daher aus voller Leidenschaft für "Frauenthemen und Gleichberechtigung" ein (hier fängts schon an...es sollte gar nicht so genannt werden müssen).

...ich mich, da ich selbst Bildungsaufsteigerin bin, seit 2018 in meiner "Machen statt reden"-Manier im Rahmen meines Fellowships bei "Teach for Austria" mit voller Kraft für mehr Bildungsgerechtigkeit einsetze. Bildungspolitik ist die beste Arbeitsmarktpolitik, die beste Integrationspolitik, die beste Frauenpolitik, die beste Innovationspolitik u.v.m. Hier gestalten wir die Gesellschaft von morgen. Was brauchts daher? Eine Bildungsrevolution. Wir müssen Bildung neu denken lernen, vor allem, dass sie nicht erst mit fünf Jahren beginnt, sondern weit davor. Nicht jeder muss alles können, sondern alle sollen dort gefördert werden, wo sie die besten werden können, wo ihre Talente liegen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen mit Spaß und Freude lernen und sich mit Dingen beschäftigen können, die sie interessieren. Digitalisieurng, Modularisierung und Individualisierung sind hier ebenso Schlüsselwörter wie die Aufwertung der pädagogischen Berufe.

...ich lange Zeit in meinem Leben auch Unternehmerin im ländlichen Raum war. Man mag es kaum glauben, aber auch abseits der Städte und touristischen Zentren gibt es Unternehmertum ;-) Ein zentrales Thema für Unternehmer*innen in OÖ, in den Städten aber vor allem auch im ländlicheren Raum, sind die Fachkräfte. Und hier hat die ÖVP und die unter ihrer Fuchtel stehende Wirtschaftskammer auf voller Linie versagt und betreibt mit Initiativen wie der "Dualen Akademie" nur Kosmetik an einer offenen Wunde. Es heißt nun schnell und effektiv handeln, da ein Nichthandeln fatale Folgen für das Wirtschaftswachstum in Österreich haben kann. Aber es gäbe auch sonst noch jede Menge zu tun... Kammerreform, Gewerbereform, neue Arbeitswelten, Unternehmertum in die Schulen etc.

...ich Nachhaltigkeit in meinem Alltag lebe. Und das ohne die Vorzüge, die ein Ballungszentrum etwa mit gut ausgebautem öffentlichen Verkehr und "Unverpackt"-Shops bietet. Die zentrale Frage ist: Was kann ich tun, damit die Menschen, die nach mir auf dieser Erde leben genau in derselben Qualität ihr Leben verbringen können wie ich jetzt? Meine gelebte Nachhaltigkeit ist natürlich nicht perfekt, was mich aber in meinem Wissen und Bewusstsein bestärkt: Wenn wir emissionsärmer leben möchten, dann brauchen wir Alternativen bei (Individual)Verkehr, Energie, Verpackung, Lebensmittelkennzeichnung und der Produktion von Gütern und Dienstleistungen. Und das nicht nur am Papier, sondern in der Realität. In Form von ansprechenden und leistbaren Produkten in den Läden, in Form von Tankstellen für Elektroautos oder Wasserstofffahrzeuge, in Form emmissionsärmerer Energieerzeugung, zielgerichteter Wohnbauunterstützung und -sanierungsförderung etc. und auch in Form eines für alle gewinnbringenden Technologietransfers in den globalen Süden. Die Aufgabe der Politik ist es die Rahmenbedingungen zu schaffen um es den Bürger*innen zu ermöglichen nachhaltig zu leben. Wir müssen aber auch das Bewusstsein für gelebte Nachhaltigkeit schaffen und hier bietet sich natürlich der Bildungsbereich an. Genauso wie wir eine digitale Grundbildung in den Schulen eingeführt haben braucht es auch eine Grundbildung in gelebter Nachhaltigkeit.

Worum gehts hier also wirklich?
Es geht um die Frage: Wie sieht meine Zukunft aus? Wie sieht deine Zukunft aus? Wie sieht die Zukunft von uns allen aus?

Die Antwort ist einfach und schwierig zugleich: So wie wir sie gestalten.

Die Zukunft liegt in unseren Händen - packen wirs an!


Lebenslauf

Geboren am 23.05.1985
Familienstand: verheiratet

Berufstätigkeit

2018 - heute Fellow bei "Teach For Austria" an der GTS Ennsleite in Steyr
2018 - heute Bloggerin (www.mein-buch.blog und www.mein-essen.com)
2016 - heute Mama einer kleinen Prinzessin
2010 - heute Unternehmerin (Einzelhandel, Onlinemarketing, E-Commerce Beratung, Werbung)
2009 - 2014 Studentische Mitarbeiterin, Projektmitarbeiterin & Lehrende am IPMZ (Universität Zürich)
2008 - 2009 diverse Praktika (Österr. Botschaft in Washington, D.C.; Medienforschung beim ORF)
2006 - 2008 Forschungs- & Projektmitarbeiterin ÖAW (ITA) & Tutorin (Univ. Wien) eschäftsführung

Studium/Ausbildung

2018 CDC (Certified Digital Consultant)
2018 CESE (Certified E-Commerce & Social Media Expert)
2010 - heute Doktoratsstudium Kommunikationswissenschaften Universität Zürich
2009 – 2011 Studium der Rechtswissenschaften JKU Linz (sistiert)
2004 – 2011 Diplomstudium der Politikwissenschaften - Abschluss als Mag. phil.
2006 – 2009 Magisterstudium der Publizistik- & Kommunikationswissenschaften - Abschluss als Mag. phil.
2003 - 2006 Bakkalaureatsstudium Publizistik- & Kommunikationswissenschaften - Abschluss als Bakk. phil.
1995 – 2003 Bundesgymnasium Steyr - Abschluss Matura

Zwischendurch immer wieder praktische Fortbildungen (Onlinemarketing, Buchhaltung, Sprachen etc.)

Politische Erfahrung

Politisch interessiert bin ich seit eh und je (wieso würde man sonst PoWi studieren?). Um eine intensive Beschäftigung mit dem politischen System Österreichs kommt man da natürlich nicht herum ;-) Mein Schwerpunkt im Studium lag allerdings beim Thema internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik, Außen- und Sicherheitspolitik sowie Global Governance. Daher weiß ich auch, dass eine erfolgreiche Klimapolitik unbedingt auch Entwicklungspolitik ist.

Im Zuge meiner wissenschaftlichen Tätigkeit habe ich an verschiedenen Regulierungsprojekten im Medien- & Kommunikationsbereich mitarbeiten dürfen. Zuletzt beschäftigte ich mich hier mit den gesellschaftlichen Herausforderungen und dem Regulierungsbedarf von Algorithmen.

2015 bin ich unverbandelt (als parteifreie Kandidatin) in meinem Heimatort für den Gemeinderat angetreten und jetzt auch Ersatzgemeinderätin. So versuche ich mich halt im Kleinen einzubringen und für das Allgemeinwohl einzutreten.

2016 wurde ich Mama, was das Weltbild auch nochmal ordentlich verändert. Seitdem ist mir natürlich "Frauenpolitik" ein besonderes Anliegen. Hier fängts schon an...es sollte nicht "Frauenpolitik" heißen...Kinderbetreuung, Bildung oder gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt gehen uns alle in einer Gesellschaft im gleichen Maße an! Für mich sind Frauen die am größten unterschätzte Ressource was den Bereich Fachkräfte in Österreich angeht. Wir müssen aber die Rahmenbedingungen schaffen um diese Ressource auch sinnvoll nutzen zu können.

2017 kandidierte ich zum ersten Mal für NEOS für den Nationalrat. Ohne große Ressourcen, durch viel Laufarbeit und persönliche Gespräche schaffte ich es 1300 Vorzugsstimmen in meinem Wahlkreis zu erhalten.

Im Juni 2018 wurde ich als Unternehmerin als weiteres Mitglied in den UNOS Bundesvorstand gewählt. Dort bin ich Landespatin für OÖ und Salzburg und versuche die beiden Bundesländer gerade für den Wirtschaftskammerwahlkampf 2020 fit zu machen.

Seit Sommer 2018 habe ich meine unternehmerische Tätigkeit etwas zurückgeschraubt und bin seither Fellow bei "Teach For Austria", einer überparteilichen Organisation, die sich für mehr Bildungsgerechtigkeit in Österreich einsetzt und hochqulifizierte Quereinsteiger an Schulen mit besonderen Herausforderungen bringt. Durch diese Tätigkeit erhalte ich spannende Einblicke in das österreichische Bildungssystem abseits von meinen eigenen Schul-, Lern- und Uni-Erfahrungen. Dabei habe ich zwei große Ziele:

  • Jeder Schüler und jede Schülerin, den/die ich kennenlerne, soll einen weiterführenden Bildungsweg einschlagen. Egal ob Lehre oder weiterführende Schule mit Matura oder Lehre mit Matura. Dabei ist es mir auch ein Anliegen die Verbindung zwischen Wirtschaft und Schule zu stärken. Viele Kinder kennen nur die Berufsbilder ihrer Eltern oder vielleicht noch die von Onkel und Tante. Das ist nicht genug. Wir müssen ihnen Zukunftswege aufzeigen und den Kindern die Werkzeuge in die Hand geben ihre Zukunft selbst zu gestalten.
  • Jeder Schüler und jede Schülerin, den/die ich kennenlerne, soll begreifen, was sein/ihr eigenes Handeln im Umgang mit unserem Planeten bewirken kann. Ich nenne das: "gelebte Nachhaltigkeit".

Die Wahrheit ist: Ja, in manchen Belangen sind die Zukunft und die Veränderungen, vor denen wir stehen, beängstigend. Was machen wir zum Beispiel in meiner Heimatstadt Steyr, wenn durch den eventuellen Einbruch der Dieselfahrzeug-Produktion infolge einer CO2-Steuer 4500 Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen? Andererseits: Wie sieht es mit der zukünftigen Versorgung mit Nahrungsmitteln aus, wenn das Artensterben insbes. bei Insekten weiterhin so rasch voranschreitet oder die Wetterphänomene, die zu Dürre und Überflutungen führen immer extremer und häufiger auftreten?
Die Wahrheit ist aber auch, dass es Hoffnung gibt. Wir können jetzt handeln um die Zukunft zu verändern. Wir können jetzt in die Forschung, Entwicklung und den Ausbau von alternativen Treibstoffen, Energien (z.B. Wasserstoff, Solarenergie etc.) und Energiespeichern, den öffentlichen Verkehr und alternative Mobilitätsformen investieren. Wir können hier globaler Vorreiter werden und viele neue Arbeitsplätze schaffen. Wir können durch bessere Kennzeichnung auf unseren Lebensmitteln und Bildung im Bereich Nachhaltigkeit Regionalität und gelebte Nachhaltigkeit fördern. Wir können diese Werte und Ansprüche durch eine gezielte Entwicklungspolitik auch in jene Länder exportieren, auf die es wirklich ankommt im Kampf gegen die Klimakrise. Wir können auch durch bessere Rahmenbedingungen den Fachkräftemangel in Österreich abfedern, den Faktor Arbeit von Steuern entlasten, bessere Standortpolitik machen und unser Wirtschaftswachstum erhalten.

Die gute Nachricht ist: Die Zukunft liegt in unseren Händen - packen wir's an!


Beantwortete Fragen

Die schwarz-blaue Regierung hat uns auch viele auch fragwürdige Personen im Nationalrat und den Kabinetten beschert. Diese haben extreme Positionen, stellen sich selber gerne aber als Mitte dar. Soll man sich mit diesen Personen und ihren Positionen beschäftigen und ihnen so auch Aufmerksamkeit entgegenbringen? Oder soll man das Gespräch pauschal ablehnen? (Frage geht an alle KandidatInnen). Liebe Grüße Brenda — Brenda