Magdalena Brottrager

Magdalena Brottrager

Bundesland: Niederösterreich
Kandidiert für: Weiterer Listenplatz
Vorwahl: Weitere Listenplätze

  • aktualisiert:
    14.06.2019

Magdalena Brottrager

Österreich ist geprägt von den ehemaligen Großparteien, die sich über Jahrzehnte das Land aufgeteilt haben. Es entwickelte sich ein System der Freunderlwirtschaft, oftmals im Graubereich des Legalen. Zu Beginn der 2. Republik brachte uns die enge Verflechtung von rot und schwarz Stabilität und Wohlstand. Doch immer mehr verloren dadurch die Bürgerinnen und Bürger, und genau darunter leidet auch das Ansehen und der Respekt vor Politik und vor jenen, die Politik machen.

Mit dem Ibiza-Video ist jenes System ans Tageslicht gelangt, das NEOS seit seiner Gründung bekämpft. Ein System des „sich richtens“. Das kenne ich nur allzu gut auch aus meiner Tätigkeit als Mitarbeiterin im Hypo U-Ausschuss. In der heutigen turbulenten politischen Zeit möchte ich aber nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern sehe eine unheimlich Chance, mit diesem alten System endlich zu brechen. Um etwas Neues zu zulassen. Um für mehr Transparenz und Ehrlichkeit in der Politik zu sorgen. Denn durch Intransparenz und Unwahrheiten wird in Wirklichkeit eine nachhaltige Weiterentwicklung für die Zukunft, für uns alle verhindert.

Gleichzeitig hindert genau dieses System die besten Köpfe daran, sich aktiv in die Politik einzubringen. Im schlimmsten Fall wenden sie sich völlig von der Politik ab. Mir bereitet es ausgesprochen große Freude, mich mit Bürgerinnen und Bürgern in meiner Heimat auszutauschen, sie mit meiner Begeisterung für Politik anzustecken und ihnen zu vermitteln, dass sehr viel mehr hinter der „Politik“ steht. Dass es hier sehr viele ehrliche Anliegen und Bemühungen gibt, für die sich Politikerinnen und Politiker mit sehr viel Herzblut einsetzen. Genau dafür möchte ich mich für die Bürgerinnen und Bürger im Nationalrat einsetzen, für mehr Ehrlichkeit, mehr Transparenz und Anstand. Denn die Politik ist nicht so, wie sie in den letzten Wochen dargestellt wurde, und die Bürgerinnen und Bürger haben sich Vertreterinnen und Vertreter verdient, die diese Werte hochhalten, um ein Leben in Freiheit in Österreich und in Europa sicherzustellen und die Weichen für eine nachhaltige Zukunft zu stellen.


Lebenslauf

Berufliche Laufbahn
seit Oktober 2018: Büroleiterin bei Beate Meinl-Reisinger im NEOS Parlamentsklub
Dezember 2014 - September 2018: als Parlamentarische Mitarbeiterin von Abg. Rainer Hable bin ich zu NEOS gekommen und im Wahlkampf 2017 zu Beate Meinl-Reisinger in den Wiener Rathausklub gewechselt

Jänner - November 2014: Assistent bei McKinsey & Company, Inc. in Wien

August 2012 - August 2013: Verwaltungspraktikantin im Außenministerium an der Österreichischen Vertretung zur UNO in Wien

Davor unter anderem Praktika bei Comprehensive Nuclear-Test Ban Treaty Organization (UNO Wien), an der Österreichischen Botschaft in Den Haag/Niederlande.

Ausbildung
2012: Abschluss des Diplomstudiums Politikwissenschaften an der Universität Wien
2009: Erasmusaustausch an der University of Oslo
2004: Matura am Stiftsgymnasium Melk/Niederösterreich

Sonstiges
Im Anschluss an die Matura habe ich ein Jahr in den USA als AuPair gelebt.
Nach dem Studium konnte ich in einem Team ICAN Austria, die Kampagne zur Abschaffung Nuklearwaffen, mit aufbauen. Das globale Engagement von ICAN, unserer Mutterorganisation, wurde 2017 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.


Beantwortete Fragen

Findest du, dass die Fridays For Future-Bewegung wichtig ist? Und warst du schon einmal bei einer dieser Demonstrationen? — Flo Bo
Die schwarz-blaue Regierung hat uns auch viele auch fragwürdige Personen im Nationalrat und den Kabinetten beschert. Diese haben extreme Positionen, stellen sich selber gerne aber als Mitte dar. Soll man sich mit diesen Personen und ihren Positionen beschäftigen und ihnen so auch Aufmerksamkeit entgegenbringen? Oder soll man das Gespräch pauschal ablehnen? (Frage geht an alle KandidatInnen). Liebe Grüße Brenda — Brenda