Stefan Bichler

Kämpfen wir für die Freiheit! (Bevormundung können andere besser.)

Stefan Bichler

Bundesland: Niederösterreich
Vorwahl: Weitere Listenplätze

  • aktualisiert:
    12.06.2019

Stefan Bichler

Kämpfen wir für die Freiheit! (Bevormundung können andere besser.)

Politik für die Freiheit begeistert mich, seitdem ich als sehr junger Ostösterreicher die politische Wende in der Tschechoslowakei, Ungarn sowie dem Rest Ostmitteleuropas aus der Nähe mitverfolgen durfte. Als wenig später der aussichtsreiche Versuch unternommen wurde, in Österreich eine Liberale Partei zu etablieren, habe ich nicht lang gezögert und mich erst dem Liberalen Studentinnen und Studenten Forum und später dem Liberalen Forum angeschlossen. Seit jeher steht für mich außer Zweifel, dass gesellschaftspolitische Freiheit in letzter Konsequenz nur mit wirtschaftspolitischer Freiheit einher gehen kann. Den beliebten Schubladisierungen in „rechtsliberal“ und „linksliberal“ versuche ich daher bereits seit den 1990er-Jahren wo ich nur kann leidenschaftlich entgegenzuwirken.
Die Vereinigung von NEOS und dem Liberalen Forum habe ich mit großer Begeisterung aus dem Ausland mitverfolgt, denn seit etwa zwanzig Jahren lebe und arbeite ich in Rumänien. Als Auslandsösterreicher habe ich auch ein ganz konkretes Anliegen, das ich gerne umsetzen würde, sollte ich gewählt werden:
Obwohl derzeit knapp 600.000 Österreicher_innen im Ausland leben (über 400.000 davon in anderen EU-Staaten), verfügt diese Community nur über eingeschränkte politische Partizipationsmöglichkeiten. Das empfinde ich als schweren Mangel, insbesondere bei den EU-Bürgern, weil unser NEOS-Ziel der „Vereinigten Staaten von Europa“ ja noch nicht umgesetzt ist! Andere Staaten (z.B. Italien, Frankreich oder Rumänien) haben in ihren Wahlordnungen „Auslandswahlkreise“ vorgesehen, die es im Ausland lebenden Staatsbürger_innen ermöglichen, für das nationale Parlament zu kandidieren, ohne einen formellen Wohnsitz in der Heimat aufrechtzuerhalten.
Dies auch für Österreich umzusetzen, wäre mir als Parlamentarier – sehr gerne auch fraktionsübergreifend, mit betroffenen bzw. inhaltlich dafür zugänglichen Mandatar_innen anderer Parteien – ein sehr wichtiges Anliegen!



Lebenslauf

JOB & AUSBILDUNG

  • seit 2013: Referent für Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien
  • seit 2005: Selbständigkeit als Kommunikationsberater, Sibiu (Hermannstadt / Nagyszeben), Rumänien
  • 2001 bis 2003: Angestellter Putz & Stingl Public Relations GmbH, Mödling, Österreich
  • 2000: Redakteur Niederösterreichischer Wirtschaftspressedienst, Langenzersdorf, Österreich
  • 2000 bis 2001: Zivil-Ersatzdienst an einer Gymnasialunterstufe in Apoldu de Sus (Großpold / Nagyapold), Rumänien
  • 1995 bis 2001: Universität Wien (Politikwissenschaften, Geschichte)
  • 1995: AHS-Matura (Abschluss) am Bundesgymnasium Berndorf, Österreich

POLITIK

  • NEOS-Rep in Rumänien seit rund fünf Jahren. Formeller NEOS-Beitritt um den Jahreswechseln 2018/19.
  • Ab 1996 Partner (Mitglied) des LSF (Liberales Studentinnen und Studenten Forum), 1998-1999 International Officer, 1999-2000 Bundessprecher und gleichzeitig auch stv. Landessprecher des LiF (Liberales Forum) in NÖ.
  • ALDE-Individual-Member

Als NEOS-Rep in Rumänien besteht meine Tätigkeit bisher vor allem darin, den Informationsfluss über wichtige Entwicklungen rumänischer Politik in Richtung NEOS-Bundespartei zu beschleunigen. Mit meiner Mithilfe konnten wir uns einerseits von einer sehr zweifelhaften “Schwesterpartei”, die sich vor allem durch laufendes In-Frage-Stellen von Rechtsstaatlichkeit und Transparenz sowie durch zunehmende EU-Skepsis ausgezeichnet hatte, definitiv trennen. Darüber hinaus war es mir seit deren Gründung ein dringendes Anliegen, die bilateralen Kontakte zur neuen rumänischen Antikorruptionspartei des politischen Zentrums (USR) aufzubauen. Die frisch gewählten EU-Mandatar_innen dieser Partei werden sich nun “unserer” europäischen ALDE anschließen!

SPRACHEN UND SONSTIGES

  • Muttersprache: Deutsch
  • Weitere Sprache: Rumänisch und Englisch
  • Ich beschäftige mich seit über 15 Jahren in meinem Beruf nahezu täglich mit der Vermittlung zwischen rumänischer und österreichischer bzw. deutscher Kultur in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kirche, Kultur, Verwaltung und Geschäftsleben

In meiner beruflichen Tätigkeit in Rumänien habe ich sehr oft nicht nur mit kirchlichen und kulturellen Organisationen zu tun, sondern auch mit Verbänden von Arbeitgebern, Arbeitnehmern sowie auch politischen Gruppen und Institutionen (FDP-Berlin, USR-Rumänien, die liberale "Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit" aber auch die grüne "Heinrich-Böll-Stiftung" sowie das rumänische Insititut "Paleologu - Studiile umaniste şi diplomatice").


Beantwortete Fragen

Die schwarz-blaue Regierung hat uns auch viele auch fragwürdige Personen im Nationalrat und den Kabinetten beschert. Diese haben extreme Positionen, stellen sich selber gerne aber als Mitte dar. Soll man sich mit diesen Personen und ihren Positionen beschäftigen und ihnen so auch Aufmerksamkeit entgegenbringen? Oder soll man das Gespräch pauschal ablehnen? (Frage geht an alle KandidatInnen). Liebe Grüße Brenda — Brenda