Wolfgang Weickl

Freiheit bedeutet Verantwortung

Wolfgang Weickl

Bundesland: Salzburg
Kandidiert für: Weiterer Listenplatz
Vorwahl: Weitere Listenplätze

  • aktualisiert:
    13.06.2019

Wolfgang Weickl

Freiheit bedeutet Verantwortung

Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst, durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Carl F. v. Weizäcker

Wir leben in einem wunderbaren Staat, einem einzigartigen Kontinent und führen ein Leben, von dem der Durchschnittsbürger vor hundert Jahren nur geträumt hätte.
OK, aber werden wir, oder unsere Kinder in der Zukunft dieses Leben führen können? Nun, sie werden auf jeden Fall länger leben, gesünder im Alter sein, also gehe ich davon aus, dass auch ihr Leben sich nicht verschlechtert.
Und doch spiegeln sich all diese Tatsachen nicht in unserem Empfinden, in unserer Wahrnehmung wieder. Unsicherheit über die Zukunft, Angst vor der Veränderung und der Wunsch nach dem Althergebrachten finden nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa immer mehr Zuspruch. Angst vor sozialer Kälte, vor Migranten, vor neuer Technologie, vor dem Untergang der Eliten, dem Zusammenbruch des Gesundheitssystems, Klimawandel, dem Verfall der Gesellschaft und vielem mehr, eine schier unendliche Ansammlung von Ängsten. Und im Schlepptau dieser Empfindungen Personen, die die Probleme aufzeigen und auch sofort die Lösung anbieten, Politiker, NGOs, Interessensverbände, moderne Rattenfänger und ihre verängstigte, aber dankbare Gefolgschaft.
Die bürgerlichen Parteien gaben uns das Wahlrecht, die Sozialisten verbesserten den Lebensstandard, die Freiheitlichen weckten das Nationalgefühl, die Grünen unser Umweltbewusstsein. Danke, die wichtigsten Probleme gelöst, jetzt könnten wir doch, existentiell abgesichert, ein entspanntes Leben führen.
Aber nein, sie finden immer mehr Probleme, und es gelingt Ihnen immer weniger, diese zu lösen, obwohl sie so viele Lösungen anbieten. Aber wollen Sie die Probleme wirklich lösen. Nie zeigen Sie diese in Ihrer Gesamtheit, niemals die Zusammenhänge, niemals wirkliche Lösungswege und daraus resultierende, oftmals auch schmerzenden Konsequenzen. Nein, sie zeigen immer nur einen kleinen Ausschnitt, eine vordergründige, einfache Lösung, die aber scheinbar alles zum Besseren verändern würde. Und, da die eigene Klientel für das Problem nicht verantwortlich ist, schmerzt die Lösung auch nur die Anderen. Das diese Lösungen nicht nachhaltig sind, bemerken wir nicht, da es inzwischen schon wieder viel schwerwiegendere Probleme gibt.
Ich bin für das bedingungslose Aufzeigen dieser Zusammenhänge, die tabulose Diskussion aller gesellschaftlichen Probleme, das Ende der „gibst du mir, so geb ich Dir“ Mentalität, die für Österreich gepasst hat, aber heute nicht mehr passt. Der Bürger scheint mündig geworden, doch ohne die freie Diskussion ist in den Händen manipulativer Politiker der scheinbar mündige Bürger die wirkliche Gefahr für die Freiheit.
Unsere Aufgabe als NEOS ist es, diese Tools zu vermitteln, das Faktenwissen und Verstehen der Zusammenhänge, um im digitalen Zeitalter der „fake social media“ um freie Entscheidungen zu treffen. Und dieser „Neos“ Bürger hat die Verantwortung, diese FREIHEIT weiterzugeben, zu vermitteln.
Natürlich müssen Probleme angesprochen werden, Klimawandel, Verteilung, Migration…, aber in ihrem Zusammenhang, mit all ihren Konsequenzen, und in Relation zu ihrer Bedeutung für unser Leben. Und kommt der freie Bürger zu seiner Entscheidung, ist diese zu akzeptieren, den Freiheit ist immer auch die Freiheit der Anderen, wenn sie bereit sind, dafür die Verantwortung zu übernehmen.

Daher sehe ich Neos nicht als Partei, sondern als einen Anstoß, der Kreise zieht, als einen Begleiter zu einem mündigen ICH, das endlich die Freiheit findet, hat und anwendet, diesen Staat, diesen Kontinent, die Möglichkeiten des einzigartigen Lebens so zu verändern , dass jeder ohne die Ängste der Vergangenheit dies genießt, und trotzdem auf das WIR achtet, denn frei nach Ghandi:
Du und ich - wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen

Obwohl aus Gründen der Lesbarkeit im Text die männliche Form gewählt wurde beziehen sich
die Angaben auf Angehörige aller Geschlechter.



Lebenslauf

geb.1960 in Salzburg als Arbeiterkind, aufgewachsen in Hintersee, Anif und Hallein

Ausbildung

1970 – 1978 humanistisches Gymnasium in Hallein
1978 – 1982 Studium der Rechtswissenschaften, Universität in Salzburg
1982 Promotion Dr.iur. in Salzburg
1983 Gerichtsjahr
1984 Teilstudium der Politikwissenschafte
1989 Kommunikationsschulungen und Kurse in Annaheim, Kalifornien
2004 PI Lehrgang Kommunikation
2005 Berater Training
2005 PI Lehrgang Qualitätsmanagement und Veränderungsprozesse
2009 Seminar Scheidungs-, Familien-,und Obsorgerecht
2009 Fachseminar Europäische Union
2014 Fachseminar Präsentation und Auftreten PI Wien

Berufliche Laufbahn und Engagements
•1982 bis 1986 SPÖ Sektionsobmann, Sektion Josefiau, Stadt Salzburg
•seit 1984 Mitarbeiter in der Konsumentenberatung der AK Salzburg,
selbständiger Betreuer der Bezirksstellen Hallein und Zell am See,
•seit 1985 Lehrer für Staatsbürgerkunde, politische Bildung und Rechtskunde und soziale Kompetenz, derzeit der HAK Oberndorf dienstzugeteilt, (
•seit 1985 verschiedenen Lehraufträge an der Sozak Sbg., WIFI, BFI, PI für die Themen:
Unternehmensführung, Mitarbeiterführung, Rechtskunde, Arbeitsrecht, Computerrecht
•Seit 1985 während mehrerer Karenzjahre Auslandsaufenthalte insbesondere in den Niederlanden, USA und Südafrika.
•seit 1990 gerichtlich beeideter Sachverständiger für Schi- und Snowboardunfälle,
•Gründung eines Tourismus Unternehmens, „skisafari.at“ in Zell am See.
•seit 2004 juristisch/ psychologischer Berater der Männerberatung des Landes Salzburg KMB
•SJ 2007/08 Im Rahmen eines Sabbatical mehrmonatiger Aufenthalt im südl. Afrika zwecks Teilnahme an einem Sozialprojekt (READ) Dabei wurde ich von meinem 10jährigen Sohn begleitet, den ich selbst unterrichtete.
•2008 bis 2010 als Qualitätskoordinator (QIBB) an der HAK Oberndorf am Aufbau und Evaluierung einer mittleren Qualitätsebene tätig.
•2009 bis 2011 Mitglied des Fachausschusses der berufsbildenden höheren Schulen in Salzburg
•Seit 2009 Obmann der Personalvertretung an der HAK Oberndorf
•2015 bis 2018 karenziert und wieder mehrere Aufenthalte im Rahmen diverser Entwicklungs- und Research Projekte im südlichen Afrika, insbesondere in Mozambique, Sambia und Zimbabwe.

Privat:
•Seit 1996 mit Astrid Kamstra, einer niederländischen Flugbegleiterin verheiratet und teilweise allein erziehender Vater meines im gleichen Jahr geborenen Sohnes Timothy.


Beantwortete Fragen

Wie sieht es bei Dir mit dem Stellenwert für Tourimus aus? — Florian Werner
Die schwarz-blaue Regierung hat uns auch viele auch fragwürdige Personen im Nationalrat und den Kabinetten beschert. Diese haben extreme Positionen, stellen sich selber gerne aber als Mitte dar. Soll man sich mit diesen Personen und ihren Positionen beschäftigen und ihnen so auch Aufmerksamkeit entgegenbringen? Oder soll man das Gespräch pauschal ablehnen? (Frage geht an alle KandidatInnen). Liebe Grüße Brenda — Brenda